Unproduktivität – Eine etwas andere Sichtweise

Unproduktivität, Langeweile, das Gefühl nicht zu genügen oder abgehängt zu werden, Unlust…

Dinge, die sicher jedem bekannt vorkommen. Und für diejenigen, die darauf achten, ihre Zeit sinnvoll zu nutzen, wie Schreckgespenster erscheinen.

Die Ausgangssituation

Du bist ordentlich strukturiert, es sieht aus, als bekämst du die meisten deiner Aufgaben erledigt. Aber du möchtest natürlich besser werden, mehr schaffen. Wie passt es dazu, dass du den Drang hast, dich den halben Tag vor den Fernseher zu setzen oder lustige Bilder/Videos im Internet durchzuklicken?

Vorsicht, Küchenpsychologie 😉

Unsere Gedankenwelt und was uns schlussendlich zum Handeln oder Nicht-Handeln bringt, birgt unheimlich komplexe Vorgänge. Sich selbst zu verstehen oder zielgerichtet zu handeln, scheint eine Lebensaufgabe zu sein. Zeitschriften, Artikel oder Podcasts, die ein wenig Hintergrundwissen zu diesem Thema bieten, haben mir mit meinem inneren Schweinehund geholfen. Der innere Schweinehund ist wie das Monster unterm Kinderbett – nur in unserem Kopf. In meinem Kopf bin nur ich, mit meinen Gedanken und Gefühlen.

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Gastbeitrag: Datenight in Coronazeiten

Hallo ihr Lieben,

ich bin Kirsten, 30 Jahre alt, BA-Absolventin der deutsch- und englischsprachigen Literatur- und Kulturwissenschaften, Bücherwurm, Netflixjunkie und seit kurzem, dank Corona, Malen-nach-Zahlen-Illustratorin. 

Im richtigen Leben bin ich Verwaltungsangestellte im Studierendensekretariat/Prüfungsamt einer Fachhochschule im wunderschönen Ruhrgebiet. Meine Passion gilt jedoch meinen inoffiziellen und eher erträumten Zweitjob, Hochzeitsplanerin. 

Kirsten

Ich liebe Hochzeiten. Das fing mit meiner standesamtlichen Hochzeit im Jahr 2018 an und hat sich dann auch auf meinen gesamten Freundeskreis übertragen. Leider hat die Pandemie dafür gesorgt, dass die bisherigen Hochzeiten meiner Freunde nicht wie geplant stattfinden konnten/können. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Im nächsten Jahr kann ich meiner Planungseuphorie dann hoffentlich wieder freien Lauf lassen.

Meine Tipps für die Datenight in Zeiten von Corona

Heute gibt es zwar keine Tipps für Hochzeiten, aber für Dates mit eurem Liebsten/eurer Liebsten in Coronazeiten. Diese Pandemie hat uns alle vor schwierige Aufgaben gestellt: Nicht nur im Job, in der Kindererziehung, im familiären und freundschaftlichen Umfeld, sondern auch in der Liebe. 

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Rezept: Antipasti

Nach dem Wochenende blieb bei uns etwas Gemüse übrig, das dringend weg musste. Aber auf einen Gemüseauflauf hatte ich so gar keine Lust, ebensowenig auf eine Gemüsesuppe. Allerdings hatte mich kurz zuvor das Fernweh gepackt und so entschied ich mich, uns ein schönes Antipasti auf den Tisch zu bringen, um den Drang gen Süden zumindest etwas zu befriedigen. Wir hatten noch frisches Ciabatta und einen sehr cremigen Burrata zuhause und so stand unserem mediterranen Abendessen nichts mehr im Wege.

Zutaten:

  • 2 Paprika
  • 2 Zucchini
  • 2 Handvoll Cherrytomaten
  • 3-4 Schalotten
  • 2-4 Peperoni
  • Salz, Pfeffer
  • Thymian
  • Rosmarin
  • ordentlich Knoblauch
  • 100 ml Olivenöl
  • Balsamico-Essig

Als Beilage gab es bei uns frisches Ciabatta, gesalzene Butter und einen cremigen Burrata. Wer noch anderes Gemüse, wie z.B. Champignons zuhause hat, kann das natürlich auch zusätzlich verwenden!

Rezept:

  1. Paprika, Zucchini, Aubergine, Cherrytomaten und die Schalotten in grobe Stücke schneiden und in eine Auflaufform geben.
  2. Die Peperoni längst aufschneiden und von sämtlichen Kernen befreien und dann ebenfalls in die Auflaufform geben.
  3. Das Olivenöl mit Salz, Pfeffer, ordentlich Thymian und Rosmarin vermengen und den Knoblauch hineinpressen.
  4. Nun das Olivenöl auf das Gemüse geben.
  5. Die Auflaufform in den vorgeheizten Ofen bei 200°C geben.
  6. Nach 20 Minuten den Ofen abschalten, das Gemüse jedoch noch 40-50 Minuten im langsam abkühlenden Ofen belassen.
  7. Kurz vor dem Servieren 1 EL Balsamico-Essig über die Antipasti geben.

Eigentlich hätten wir natürlich einen italienischen Wein zu der leckeren und sehr einfach zuzubereitenden Vorspeisenvariation trinken sollen – aber solch einen hatten wir leider nicht im Haus. So wurde es ein österreichischer Grüner Veltliner, der dank seiner Frische und Zitrusnote ebenso hervorragend dazu passte.

Binge watching in Coronazeiten

Das sogenannte normale Leben ist fast wieder voll im Gange. Restaurants haben geöffnet, ebenso Fitnessstudios, Spielplätze und Zoos. Gottesdienste dürfen wieder in Kirchen gefeiert werden und in den Innenstädten ist Shoppen schon längst wieder erlaubt. Während wir also draußen wieder unserem vermeintlich alltäglichen Leben nachgehen, gibt es immer neue Nachrichten über sogenannte Superspreader, welche die Cornapandemie antreiben. Eine zweite Welle wird für den Herbst erwartet.

Solange es keinen wirksamen Schutz in Form eines Impfstoffes gibt, ist die Gefahr durch Sars-CoV-2 nicht gebannt und auch wenn wir diese „neue Normalität“ durchaus genießen können, sollten wir nicht vergessen, dass wir uns schützen können – indem wir weiterhin Zuhause bleiben. Zum Glück gibt es Netflix, Amazon Prime sowie Disney+ und wir können aus einer Flut von Serien und Filmen wählen um sie allein oder mit unseren Liebsten anzusehen.

Hier eine kleine Auswahl unserer aktuellen Favoriten:

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Community (2009–2015)

In der Comedy-Serie gründet der ehemalige Anwalt Jeff Winger eine Lerngruppe am Greendale Community College um so schnell wie möglich seinen Collegeabschluss nachzuholen um wieder als Anwalt praktizieren zu können. Die scheinbar zufällig entstehende Lerngruppe erweist sich als durchaus divers: Hier treffen der Rentner Pierce, die Aktivistin Britta, die frisch von ihrem Mann getrennte Mutter Shirley, der Seriennerd Abed, das Nesthäkchen Annie sowie der frühere Football-Spieler Troy aufeinander. Während die Serie die Lerngruppe sowohl in- als auch außerhalb der Seminare begleitet, verwickeln sich die Gruppenteilnehmer ständig in Grundsatzdiskussionen. Aufgelockert werden die Staffeln durch Episoden, die herrlich absurd sind und merken lassen, dass die Autoren sich selbst und das Serien-Genre nicht zu ernst nehmen

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Finanzielle Selbstverantwortung: Das Zwei-Konten-Prinzip

Als ich vor Jahren anfing, mich intensiver mit meinen Finanzen und meiner Altersvorsorge auseinander zu setzen, hat sich für für mich das 2-Konten-Prinzip als äußerst effektiv herausgestellt. Der Tipp kam von meinem Großvater und hat sich in den letzten Jahrzehnten in unserer Familie bewährt. Gerade am Beginn meiner Ausbildung bzw. meines Studiums hat es mir geholfen, mir trotz geringen finanziellen Spielraums in meinem Budget zu bleiben und ein kleines finanzielles Polster zu errichten.

Was ist das Zwei-Konten-Prinzip?

Das Zwei-Konten-Prinzip gehört zu den einfachsten Dingen, die man machen kann, um in seinem Budget zu bleiben. Das erste Konto deckt die fixen Kosten ab und einen Betrag x für alltägliche Ausgaben und Aufwendungen für die Freizeit. Das zweite Konto dient als Parkplatz für einen Notgroschen.

Achtung: Diese Methode eignet sich meiner Meinung nach lediglich zum Einhalten seines persönlichen Budgets und zum Aufbau eines Notgroschens (falls der Computer oder die Waschmaschine kaputtgehen sollte), nicht zum nachhaltigen Vermögensaufbau.

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Juni-Challenge: Mein Stapel ungelesener Bücher (SuB)

Seit 12 Wochen bin ich nunmehr im Homeoffice und mein Zeitkontingent sollte durch wegfallende Fahrtzeiten eigentlich gut gefüllt sein, um meinen Stapel ungelesener Bücher (SuB) abzubauen. Aber weit gefehlt – seit die Coronakrise wütet, ist mir die Lust am Lesen fast vollständig verloren gegangen, dabei habe ich eine große Anzahl spannender Bücher in meinem Bücherregal stehen.

Zudem haben meine beste Freundin und ich uns dieses Jahr eine Lesechallenge auferlegt. Ziel ist es, in 12 Monaten 12 Stücke essenzieller Literatur zu lesen. Auf dieser Liste stehen zum Beispiel „1984“ von George Orwell oder Stephen Hawkings „A Brief History of Time“. Eigentlich müssten wir zum jetzigen Zeitpunkt bei Buch 6 sein – hängen mit 2 gelesenen Werken aber weit zurück. Zwar habe ich noch das ein oder andere Buch nebenbei gelesen, aber meine Quote ist erbärmlich, wenn man sich anguckt, wie es in den letzten Jahren war. Also höchste Zeit, das wieder zu ändern!

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.
– Heinrich Heine –

Heinrich Heine- Universität Düsseldorf

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Mai-Challenge: Fazit

Zwar habe ich meine Finanzen und meine Altersvorsorge selbst in die Hand genommen. Aber dennoch habe ich ein großes Laster: Das Shopping. Daher habe ich im Mai diese kleine Schwäche mit einer Challenge herausfordern: No-Shopping! Nun folgt das Fazit!

Wie sah meine Mai-Challenge aus? Ich wollte…

  • ein Haushaltsbuch, sowohl für mich, als auch für gemeinsame Ausgaben mit meinem Mann führen.
  • die Finger von Amazon lassen. 
  • beim Einkaufen hauptsächlich unverarbeitete Lebensmittel (Ausnahmen: Brot, Schokolade) in den Einkaufswagen legen. 
  • erst einmal die Vorräte in unserem Kühl- bzw. Gefrierschrank verbrauchen. 
  • auf Lieferdienste verzichten.  
  • keine neuen Bücher, Zeitschriften, Lotterielose oder dergleichen kaufen. 
  • notieren, wenn ich Drang habe etwas zu kaufen, sowie den Betrag, den ich durch den Verzicht eingespart habe.
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Rezept: Chicken-Enchilada und Margaritas

Als ich vor ein paar Jahren meine Cousine in Colorado besuchte, gingen wir direkt am ersten Abend in ein Restaurant und ich aß das erste Mal in meinem Leben Enchiladas und trank Margaritas. Etwas, was in wir in den folgenden Tagen öfters gemacht haben. Wie sich herausstellte, spielte die traditionelle mexikanische Küche eine große Rolle in Colorado. Enchiladas bestehen aus gefüllten, weiche Tortillas aus Maismehl und es gibt sie in unzähligen Varianten. Auch Margaritas gab es in zig Variationen und wurden von uns oft bestellt. In den Bars gab es sogar ganze Karten mit mehreren Spielarten von Margaritas und ich war von der Auswahl schier überfordert.

2013 in Castle Rock, Colorado

Enchilada

Zutaten:
  • 6 Tortillas
  • 400 g Hähnchenbrust
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Paprika
  • 400 g gestückelte Tomaten
  • 1 Dose Mais
  • 1 EL Öl
  • 1 Becher Crème Fraîche
  • 1 Dose Kidney-Bohnen
  • etwas Streukäse
  • Tabasco
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Zubereitung:
  • Die Hähnchenbrust in Würfel schneiden und in Öl anbraten.
  • Die Paprika würfeln und die Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden. Kurz in der Pfanne mitbraten.
  • Tomaten, Mais und die gewaschenen Bohnen dazu geben und 15 Minuten köcheln lassen.
  • Die Tortillas mit je 2 EL Crème Fraîche bestreichen. Das restliche Crème Fraîche in die Pfanne geben.
  • Auf jeden Tortilla 3-4 EL Füllung geben, mit etwas Käse bestreuen, zusammenrollen und in eine Auflaufform geben.
  • Den restlichen Käse auf die Tortillas geben und bei 200 °C im Backofen 10 Minuten überbacken.
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Wie man seinen Schreibtisch effizient organisiert

Seit 12 Wochen bin ich im Homeoffice und daher ist mein heimischer Schreibtisch mein neuer Lebensmittelpunkt geworden. Um wirklich produktiv zu sein, ist für mich die Organisation von Beruf, Studium und privaten Interessen das A und O.

Was der Schreibtisch verrät

Unser Schreibtisch verrät sehr viel über unsere Arbeitsweise und wie viel Ablenkung wir vertragen, um dennoch konzentriert arbeiten zu können. Scheint unser Arbeitsplatz unter der Last von Büchern, Zeitschriften und Dekoration fast zu zerbersten oder ist er nahezu klinisch sauber? Auch abseits vom Homeoffice erlaubt der Schreibtisch einen Blick auf die Unternehmenskultur. Sind persönliche Gegenstände erlaubt oder beginnt und endet die eigene individuelle Note mit der Kaffeetasse? Wie viel Platz räumt das Unternehmen seinen einzelnen Angestellten ein und sind die Arbeitsplätze ergonomisch gestaltet? Ich habe mal in einem Unternehmen hospitiert, da musste ich von meinem Stuhl aufstehen, damit meine Kollegin von ihrem Arbeitsplatz aufstehen konnte. So etwas unterbricht Arbeitsabläufe und stört die Konzentration erheblich.

Falsche Vorstellungen durch Instagram und Pinterest

Wenn ich mir meine Pinterest-Pinnwand und in meinen Feed bei Instagram ansehe, scheinen die meisten Schreibtische der Influrencer*innen aus MacBooks, hübschen Notizbüchern, Duftkerzen und pastellfarbenen Blumen in geometrischen Vasen zu bestehen. Die Tischplatten sind weiß und der Platz sehr begrenzt. Das sieht auf den ersten Blick auch sehr ansprechend aus und ich hab mich schon das ein oder andere Mal geärgert, dass mein Schreibtisch so gar nicht diesen Standards genügt. Weder Zuhause im Homeoffice noch im Büro. Dabei habe ich es durchaus versucht. Aber länger als einen Tag sah der Schreibtisch nie instagramtauglich aus. Auch die Anleitungen bei Pinterest zu einem geordneten Schreibtisch haben mich mehr frustriert als weitergebracht. Das Problem war, dass all diese Bilder und Anleitungen – egal wie sinnvoll sie im ersten Moment erschienen – auf die Optik ausgelegt waren, und nicht auf die Funktionalität. Dabei sollte hier der Fokus liegen.

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Meine perfekte Routine im Homeoffice

Seit nunmehr 11 Wochen bin ich im Homeoffice bzw. im digitalen Semester und mein Tagesablauf hat sich mittlerweile gefestigt. Am Anfang war das nicht so. Dabei ist ein fester Tagesablauf ein wichtiger Punkt, um produktiv zu sein und seine Zeit bestmöglich zu nutzen. Wie ich es dennoch geschafft habe, mir ein produktives Zeitmanagement im Homeoffice einzuteilen, erkläre ich euch im Folgenden.

Warum ein fester Tagesablauf hilfreich ist

Ich gehöre zu den Menschen, die feste Routinen benötigen, um produktiv zu sein. Durch den plötzlichen Bruch zwischen täglicher Fahrt ins Büro und dauerhaftem Homeoffice fiel ein großer Teil meiner bisherigen Tagesstruktur weg. Zwar ist es sehr viel entspannter, morgens nicht mehr um 5:30 Uhr aufzustehen, um ab 7:00 Uhr für eine Stunde im Stau zu stehen. Aber gerade diese Stunde hat es mir erleichtert zwischen Privat- und Arbeitsleben exakt zu unterscheiden. Auch, dass ich plötzlich meine Zeit sehr viel freier und unabhängiger einteilen konnte, machte mir Schwierigkeiten. Es fehlte der feste zeitliche Rahmen, den ich vom Büro gewohnt war. Auch an Unitagen war ein solcher Stundenplan hilfreich. Feste Termine, feste Pausenzeiten und die ungezwungene Kommunikation mit den Kolleginnen sind völlig weggefallen.

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