Jobwechsel während der Coronapandemie

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, habe ich mitten in der Hochphase der Coronapandemie den Job gewechselt. Das war einerseits eine spannende, andererseits aber auch eine beängstigende Situation. Werde ich zeitnah etwas Neues finden? Etwas, das zu mir passt?

Der Grund für meinen Jobwechsel

Wenn man morgens keine Lust mehr hat, zur Arbeit zu fahren oder keinerlei Freude mehr an seinem Job hat, sollte man sich überlegen, wieso das so ist. Das habe ich im Januar bis Ende März ausgiebig getan und für mich festgestellt: Ich möchte mich beruflich neu orientieren. Dabei waren mir folgende Punkte sehr wichtig:

  • Interessantes Arbeitsgebiet mit spannenden Aufgaben
  • Keine moralischen Bedenken hinsichtlich des Arbeitsinhalts
  • Möglichkeit auf berufliche Weiterentwicklung / Personalentwicklung / Aufstiegsmöglichkeiten
  • Angenehmes Arbeitsklima
  • Angemessene Bezahlung
  • Gutes Arbeitszeitkonzept / Flexible Arbeitszeiten
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Unsere Coronahochzeit

Leider gehörten auch wir zu jenen Paaren, die in der Hochphase der Coronapandemie gleichzeitig ihre Hochzeit geplant hatten. Und es war eine schwierige Zeit.

Die Planung:

Eigentlich hatten wir eine semi-große Hochzeitsfeier geplant mit all unseren liebsten Menschen. Wir hatten die perfekte Location, das perfekte Standesamt, die perfekten Trauzeugen und jeweils (zum Glück) unsere JGAs bereits gefeiert. Es war Mitte März, als immer mehr klar wurde: Wir können unsere Feier nicht ausrichten. Wir wollten weder unsere Liebsten, noch uns in eine Gefahr einer möglichen Ansteckung bringen und so sagten wir rund einen Monat vor der Feier ab. Zwei Tage später kam dann das endgültige Verbot solcher Veranstaltungen durch die Landesregierung.

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Gastbeitrag: Ausbildung nach dem Studium

Meine Mutter pflegt immer zu sagen:

„Alles kommt so, wie es kommen muss.“ Nur war ich oftmals nicht mit all dem einverstanden, wie es gekommen ist.

Hi, ich bin Steffi, mittlerweile 25 und habe quasi meinen Bachelorabschluss der Germanistik und Linguistik in der Tasche. Man dürfte jetzt also eigentlich erwarten, dass ich entweder den Master anschließe oder mich voll ins Berufsleben stürze. Mach ich aber beides nicht. Nein, ich habe mich für eine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement entschieden und vielleicht runzelt jetzt der eine oder andere die Stirn, aber das alles hat seine Richtigkeit.

Wieso ich jetzt eine Ausbildung mache:

Während meiner Schulzeit war ich sehr unschlüssig, was ich mit meinem Leben anfangen möchte. Nach dem Realschulabschluss von der Schule abgehen und eine Ausbildung machen? Nein, meinten meine Eltern. Mach lieber Abitur, dann hast du mehr Möglichkeiten. Doch während des Abis kamen nur noch mehr Fragen auf: an einer Uni oder Hochschule studieren? Wenn ja, was? Oder doch lieber eine Ausbildung machen?

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Mein Fazit zum Online-Semester

Am 15.07. hatte ich meine letzten digitalen Seminare für das Sommersemester und ich wage ein Fazit:

Wie liefen die Seminare/Vorlesungen ab:

Als Mitte April die ersten digitalen Seminare und Vorlesungen stattfanden, war ich begeistert. Je nach technischen Voraussetzungen war es nun möglich, vom Bett aus am Seminar, auch aktiv, teilzunehmen. Spoiler: Das blieb nicht so.

Positive Aspekte:

Die für mich beste digitale Lösung hat meine Dozentin für Literaturwissenschafen gefunden. Die Seminare wurden allesamt als besprochene Powerpoint-Präsentation hochgeladen. Diese Methode wurde bereits am Anfang evaluiert, um ein Feedback der Studierenden zu erhalten, das durchgänig positiv war. Ergänzt wurde dieses Seminar durch Zoom-Konferenzen, die in unregelmäßigen Abständen stattfanden, sowie einem klassischen Chat. Allerdings schnitt das Chat-Format am schlechtesten ab und fand daher auch nur einmal statt. Ich kann bestätigen: Die Teilnahme am Chat war aufwändig und nervig: Wenn man auf einen Beitrag eines Kommilitonen ausgibig antworten wollte, dauerte das Tippen seine Zeit und in der Zwischzeit war die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass jemand anderes sich zur Wort meldete und entweder genau das zum Besten gab, was man selbst sagen wollte, oder ein ganz anderen Aspekt des Themas anschnitt.

Die Teilhabe an den Seminaren war insbesondere zu Beginn gesteigert. Bis Anfang Juni waren fast alle Teilnehmer konsequent vollständig anwesend und sorgten so für intensive Diskussionen und regen Austausch. Schließlich war man in der Hochphase der Corona-Pandemie ohnehin Zuhause und in den meisten Fällen konnten die technischen Voraussetzungen erfüllt werden. 

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Unproduktivität – Eine etwas andere Sichtweise

Unproduktivität, Langeweile, das Gefühl nicht zu genügen oder abgehängt zu werden, Unlust…

Dinge, die sicher jedem bekannt vorkommen. Und für diejenigen, die darauf achten, ihre Zeit sinnvoll zu nutzen, wie Schreckgespenster erscheinen.

Die Ausgangssituation

Du bist ordentlich strukturiert, es sieht aus, als bekämst du die meisten deiner Aufgaben erledigt. Aber du möchtest natürlich besser werden, mehr schaffen. Wie passt es dazu, dass du den Drang hast, dich den halben Tag vor den Fernseher zu setzen oder lustige Bilder/Videos im Internet durchzuklicken?


Vorsicht, Küchenpsychologie 😉

Unsere Gedankenwelt und was uns schlussendlich zum Handeln oder Nicht-Handeln bringt, birgt unheimlich komplexe Vorgänge. Sich selbst zu verstehen oder zielgerichtet zu handeln, scheint eine Lebensaufgabe zu sein. Zeitschriften, Artikel oder Podcasts, die ein wenig Hintergrundwissen zu diesem Thema bieten, haben mir mit meinem inneren Schweinehund geholfen. Der innere Schweinehund ist wie das Monster unterm Kinderbett – nur in unserem Kopf. In meinem Kopf bin nur ich, mit meinen Gedanken und Gefühlen.

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Gastbeitrag: Datenight in Coronazeiten

Hallo ihr Lieben,

ich bin Kirsten, 30 Jahre alt, BA-Absolventin der deutsch- und englischsprachigen Literatur- und Kulturwissenschaften, Bücherwurm, Netflixjunkie und seit kurzem, dank Corona, Malen-nach-Zahlen-Illustratorin. 

Im richtigen Leben bin ich Verwaltungsangestellte im Studierendensekretariat/Prüfungsamt einer Fachhochschule im wunderschönen Ruhrgebiet. Meine Passion gilt jedoch meinen inoffiziellen und eher erträumten Zweitjob, Hochzeitsplanerin. 

Kirsten

Ich liebe Hochzeiten. Das fing mit meiner standesamtlichen Hochzeit im Jahr 2018 an und hat sich dann auch auf meinen gesamten Freundeskreis übertragen. Leider hat die Pandemie dafür gesorgt, dass die bisherigen Hochzeiten meiner Freunde nicht wie geplant stattfinden konnten/können. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Im nächsten Jahr kann ich meiner Planungseuphorie dann hoffentlich wieder freien Lauf lassen.

Meine Tipps für die Datenight in Zeiten von Corona

Heute gibt es zwar keine Tipps für Hochzeiten, aber für Dates mit eurem Liebsten/eurer Liebsten in Coronazeiten. Diese Pandemie hat uns alle vor schwierige Aufgaben gestellt: Nicht nur im Job, in der Kindererziehung, im familiären und freundschaftlichen Umfeld, sondern auch in der Liebe. 

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Rezept: Antipasti

Nach dem Wochenende blieb bei uns etwas Gemüse übrig, das dringend weg musste. Aber auf einen Gemüseauflauf hatte ich so gar keine Lust, ebensowenig auf eine Gemüsesuppe. Allerdings hatte mich kurz zuvor das Fernweh gepackt und so entschied ich mich, uns ein schönes Antipasti auf den Tisch zu bringen, um den Drang gen Süden zumindest etwas zu befriedigen. Wir hatten noch frisches Ciabatta und einen sehr cremigen Burrata zuhause und so stand unserem mediterranen Abendessen nichts mehr im Wege.

Zutaten:

  • 2 Paprika
  • 2 Zucchini
  • 2 Handvoll Cherrytomaten
  • 3-4 Schalotten
  • 2-4 Peperoni
  • Salz, Pfeffer
  • Thymian
  • Rosmarin
  • ordentlich Knoblauch
  • 100 ml Olivenöl
  • Balsamico-Essig

Als Beilage gab es bei uns frisches Ciabatta, gesalzene Butter und einen cremigen Burrata. Wer noch anderes Gemüse, wie z.B. Champignons zuhause hat, kann das natürlich auch zusätzlich verwenden!

Rezept:

  1. Paprika, Zucchini, Aubergine, Cherrytomaten und die Schalotten in grobe Stücke schneiden und in eine Auflaufform geben.
  2. Die Peperoni längst aufschneiden und von sämtlichen Kernen befreien und dann ebenfalls in die Auflaufform geben.
  3. Das Olivenöl mit Salz, Pfeffer, ordentlich Thymian und Rosmarin vermengen und den Knoblauch hineinpressen.
  4. Nun das Olivenöl auf das Gemüse geben.
  5. Die Auflaufform in den vorgeheizten Ofen bei 200°C geben.
  6. Nach 20 Minuten den Ofen abschalten, das Gemüse jedoch noch 40-50 Minuten im langsam abkühlenden Ofen belassen.
  7. Kurz vor dem Servieren 1 EL Balsamico-Essig über die Antipasti geben.

Eigentlich hätten wir natürlich einen italienischen Wein zu der leckeren und sehr einfach zuzubereitenden Vorspeisenvariation trinken sollen – aber solch einen hatten wir leider nicht im Haus. So wurde es ein österreichischer Grüner Veltliner, der dank seiner Frische und Zitrusnote ebenso hervorragend dazu passte.

Binge watching in Coronazeiten

Das sogenannte normale Leben ist fast wieder voll im Gange. Restaurants haben geöffnet, ebenso Fitnessstudios, Spielplätze und Zoos. Gottesdienste dürfen wieder in Kirchen gefeiert werden und in den Innenstädten ist Shoppen schon längst wieder erlaubt. Während wir also draußen wieder unserem vermeintlich alltäglichen Leben nachgehen, gibt es immer neue Nachrichten über sogenannte Superspreader, welche die Cornapandemie antreiben. Eine zweite Welle wird für den Herbst erwartet.

Solange es keinen wirksamen Schutz in Form eines Impfstoffes gibt, ist die Gefahr durch Sars-CoV-2 nicht gebannt und auch wenn wir diese „neue Normalität“ durchaus genießen können, sollten wir nicht vergessen, dass wir uns schützen können – indem wir weiterhin Zuhause bleiben. Zum Glück gibt es Netflix, Amazon Prime sowie Disney+ und wir können aus einer Flut von Serien und Filmen wählen um sie allein oder mit unseren Liebsten anzusehen.

Hier eine kleine Auswahl unserer aktuellen Favoriten:

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Community (2009–2015)

In der Comedy-Serie gründet der ehemalige Anwalt Jeff Winger eine Lerngruppe am Greendale Community College um so schnell wie möglich seinen Collegeabschluss nachzuholen um wieder als Anwalt praktizieren zu können. Die scheinbar zufällig entstehende Lerngruppe erweist sich als durchaus divers: Hier treffen der Rentner Pierce, die Aktivistin Britta, die frisch von ihrem Mann getrennte Mutter Shirley, der Seriennerd Abed, das Nesthäkchen Annie sowie der frühere Football-Spieler Troy aufeinander. Während die Serie die Lerngruppe sowohl in- als auch außerhalb der Seminare begleitet, verwickeln sich die Gruppenteilnehmer ständig in Grundsatzdiskussionen. Aufgelockert werden die Staffeln durch Episoden, die herrlich absurd sind und merken lassen, dass die Autoren sich selbst und das Serien-Genre nicht zu ernst nehmen

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Finanzielle Selbstverantwortung: Das Zwei-Konten-Prinzip

Als ich vor Jahren anfing, mich intensiver mit meinen Finanzen und meiner Altersvorsorge auseinander zu setzen, hat sich für für mich das 2-Konten-Prinzip als äußerst effektiv herausgestellt. Der Tipp kam von meinem Großvater und hat sich in den letzten Jahrzehnten in unserer Familie bewährt. Gerade am Beginn meiner Ausbildung bzw. meines Studiums hat es mir geholfen, mir trotz geringen finanziellen Spielraums in meinem Budget zu bleiben und ein kleines finanzielles Polster zu errichten.

Was ist das Zwei-Konten-Prinzip?

Das Zwei-Konten-Prinzip gehört zu den einfachsten Dingen, die man machen kann, um in seinem Budget zu bleiben. Das erste Konto deckt die fixen Kosten ab und einen Betrag x für alltägliche Ausgaben und Aufwendungen für die Freizeit. Das zweite Konto dient als Parkplatz für einen Notgroschen.

Achtung: Diese Methode eignet sich meiner Meinung nach lediglich zum Einhalten seines persönlichen Budgets und zum Aufbau eines Notgroschens (falls der Computer oder die Waschmaschine kaputtgehen sollte), nicht zum nachhaltigen Vermögensaufbau.

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Juni-Challenge: Mein Stapel ungelesener Bücher (SuB)

Seit 12 Wochen bin ich nunmehr im Homeoffice und mein Zeitkontingent sollte durch wegfallende Fahrtzeiten eigentlich gut gefüllt sein, um meinen Stapel ungelesener Bücher (SuB) abzubauen. Aber weit gefehlt – seit die Coronakrise wütet, ist mir die Lust am Lesen fast vollständig verloren gegangen, dabei habe ich eine große Anzahl spannender Bücher in meinem Bücherregal stehen.

Zudem haben meine beste Freundin und ich uns dieses Jahr eine Lesechallenge auferlegt. Ziel ist es, in 12 Monaten 12 Stücke essenzieller Literatur zu lesen. Auf dieser Liste stehen zum Beispiel „1984“ von George Orwell oder Stephen Hawkings „A Brief History of Time“. Eigentlich müssten wir zum jetzigen Zeitpunkt bei Buch 6 sein – hängen mit 2 gelesenen Werken aber weit zurück. Zwar habe ich noch das ein oder andere Buch nebenbei gelesen, aber meine Quote ist erbärmlich, wenn man sich anguckt, wie es in den letzten Jahren war. Also höchste Zeit, das wieder zu ändern!

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.
– Heinrich Heine –

Heinrich Heine- Universität Düsseldorf

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