Völlig überschätzte Seiten im BuJo

Mein jetziges BuJo ist zur Hälfte voll und ich hab schon eine ellenlange Liste mit Änderungen fürs nächste. Insbesondere hab ich ein paar Dinge, die ich im nächsten Bullet Journal nicht mehr brauche:

  • A Year in Pixels. Für disziplinierte Menschen sicherlich eine gute Methode ihre Launen in Blick zu haben – allerdings bin ich nicht diszipliniert und gut gelaunt sowieso nicht. Meist denke ich nur einmal in der Woche dran und dann weiß ich gar nicht mehr so genau, ob es einen Tag gab, der es verdient hat mehr als „neutral“ zu bekommen. Also völlig unbrauchbar für mich.
  •  Eine Geburtstagsübersicht. Da guck ich gar nicht rein. Die meisten Geburtstage sind in meinem elektronischen Kalender und Facebook erinnert mich an die restlichen. Die wichtigsten hab ich sogar im Kopf (ja wirklich!). Außerdem trage ich die dann sowieso in die Jahresübersicht ein oder eben in die Monatsübersicht. Eine extra Seite nimmt nur Platz weg.
  • Einen Key. Ein Key ist eine Übersicht welches Zeichen für was steht. To-Do, Erledigt, zur Hälfte erledigt usw. Aber so richtig merken kann ich mir das nicht und deswegen hab ich einen ausklappbaren Key zum Ausklappen in den Buchdeckel geklebt. Den nutze ich, die super schön gestaltete Seite dagegen nimmt nur Platz weg.
  • Irgendwelche Challenge-Seiten. Halte ich sowieso nicht durch.
  • A Walk to Hogwarts: Eine Seite, die trackt wie viele Kilometer man so geht. Ziel ist es, das als Ansporn zu nehmen und sich mehr zu bewegen. Sieht gut aus, nützt aber nichts, da keine Deadline gesetzt ist.
  • Irgendwelche Seiten zu speziellen Diäten die ich sowieso nicht nutze. So wie z.B. die „Bananen-Diät“. Ehrlich? Der einzige Grund weswegen ich dazu eine Seite gemacht habe war, weil ich eine verdammte Banane in mein BuJo zeichnen wollte.
  • Eine Seite zum Tracken von Sport. Keine Ahnung wieso ich die gestaltet habe – ich mach keinen Sport. Nicht mal in digitaler Form. Eine unausgefüllte Seite ist Platzverschwendung und verdammt deprimierend.
  • Ein Meal-Plan. Nutze ich nicht. Jedenfalls nicht in der aktuellen Version. Werde das eventuell in die Wochenansicht einbauen und dafür das Food-Log rausschmeißen – das brauch ich auch nicht. Man muss ja nicht wirklich alles notieren. Muss ich echt in 15/20 Jahren was ich am 22.01.2017 gegessen habe? Nein.
  • Eine Doppelseite To-Do für die Uni. Lieber in die Wochenansicht und auf wenige Punkte beschränken.
  • Doppelseite zum Irrenhaus Universität. Ich geh einfach mal davon aus, dass die witzigen Idioten-Sprüche á la „Was ist die Primärliteratur zu Goethe“abebben je höher ich im Semester komme.
  • Filme im TV. Im nächsten BuJo wird nur getrackt, welche Filme ich im Kino gesehen habe. Alles andere würde die Kapazitäten sprengen.
  • Saving-Goals.

Sind so ca. 20 Seiten die ich mir dadurch spare.

Außerdem wird es nicht mehr so bunt und alles in einem einheitlichen Stil. Mein nächstes BuJo will ich im August an meinem 30. Geburtstag anfangen – und bis dahin finde ich schon den richtigen Stil für mich.

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Jezzi und ihr Bullet Journal: es wird goldig

Hab mir vor ein paar Tagen ein neues Notizbuch bei Hema gekauft – in Gold! Da mein jetziges nur noch paar leere Seiten hat, wurde es auch Zeit. Natürlich konnte ich mir nicht verkneifen, schon ein paar erste Seiten einzufügen.

 

Es gibt immer ein paar Seiten, die „Pflicht“ sind – zumindest bei mir. Ein Haushaltsplaner um einen Überblick über die Kosten zu haben. Ein Liste der Filme, die ich im Kino gesehen habe bzw. eine für den TV. Dann natürlich die obligatorischen Vorsätze fürs neues Jahr. Und ein Layout für die Reading-Challenge.

Was noch fehlt sind Seiten für den NaNoWriMo, für Weihnachten 2017, den geplanten Irland-Urlaub und natürlich für den Semesterplaner. Allerdings weiß ich da noch nicht genau, was ich alles brauche, abgesehen vom Stundenplan.

 Habt ihr noch Ideen für ein paar wichtige Seiten?

Wieder Erstsemester – Na Endlich!

Solche Situationen habe ich im Jura-Studium eindeutig vermisst:

Merkmalsemantik, wir sollen verschiedene Gewässer nennen.
„See!“
„Teich!“
„Meer!“
„Fluss!“
„Bach!“
„Ozean!“ – „Mh… ist ein Ozean nicht ein Meer?“ „Na ja, ein Ozean ist immer ein Meer, aber ein Meer nicht immer ein Ozean!“ „Na gut… dann auch Ozean.“
„Tümpel!“ „Was ist ein Tümpel? Den Begriff habe ich vorher noch nie gehört“

Prosa, wir lesen den Beginn von Der Schimmelreiter. Plötzlich meldet sich ein Kommilitone. „Entschuldigung, was bedeutete >>liebkosen<<?“

NaNoPrep

Es ist Oktober und im Oktober ist NaNoPrep! Zwar weiß ich noch immer nicht, ob der NaNoWriMo für mich tatsächlich im November ansteht – aber sollte es so sein, will ich vorbereitet sein und wenn nicht, dann bin ich wenigstens so weit vorbereitet, dass es ein NaNoWri-Quartal wird.

Es ist das erste Mal, dass ich ein Romanprojekt so akribisch plane. Ich habe fast alle Szenen bis zum Schluss ausgearbeitet, ein Titelbild erstellt, die Charaktere komplett skizziert und auf Pinterest eine Pinnwand angelegt. Zudem gibt es eine Playlist mit inspirierender Musik.

Es macht unglaublich Spaß dieses Projekt zu planen – und obwohl ich ja weiß, was kommt und wie es endet, bin ich voller Vorfreude tatsächlich die einzelnen Szenen und Kapitel zu schreiben – und zu lesen. „Ich will endlich wissen wie es weitergeht… “ mit diesem Satz möchte ich jeden Abend aus der Uni kommen, mich an den Schreibtisch setzen – und es herausfinde!

Noch 8 Tage 🙂

Jezzi die Schnäppchenjägerin

Ich gehöre ja zu den Menschen, die sich freuen, wenn sie irgendwo etwas gebraucht finden, was sie unbedingt brauchen, aber dafür nicht den vollen Preis bezahlen wollen – oder können. Außerdem ist das umweltfreundlicher in unserer Wegwerfgesellschaft.

Für (Lehr)bücher hab ich jetzt eine Seite im Internet gefunden, die richtig gut ist. Von 6 Büchern die ich bisher bestellt habe, sind 5 einwandfrei und das 6. war leider eine veraltete Ausgabe. Ich hab das schon reklamiert und bin gespannt, was sich daraus ergibt.

Außerdem habe ich heute eine Seite entdeckt, die sich auf Second-Hand-Mode spezialisiert hat. Na ja, eigentlich hatte ich in einem der Bücherpakete einen 20 € Gutschein für Neukunden für eben diesen Shop und ich dachte mir: Hey, 20 €, da guckst du mal!  

Also hab ich da mal etwas gestöbert. Für das neue Semester wollte ich eine neue Handtasche. Da hatte ich ja letzte Woche auf dem Markt schon eine gefunden – die genau 20 € gekostet hätte und die richtige Größe hatte.
Für 41,80 € habe ich allerdings jetzt bei dieser Second-Hand-Seite eine Tasche, ein Paar Pumps, ein Oberteil und einen Pullover (mit Kaschmiranteil) bekommen. Abzüglich des Gutscheins habe ich also für diese 4 Dinge nur 1,80 mehr gezahlt, als ich für die eine Tasche auf dem Markt hingeblättert hätte.

Ich freu mich jetzt mal wie ein Schnitzel.

Lernplan für die Semesterferien

Lernplan

Was sein muss, muss sein. Deswegen habe ich mir einen Lernplan für die Semesterferien erstellt. Ich weiß, dass er ambitioniert ist, aber ich versuche dennoch, so viel wie möglich davon zu schaffen. Mittlerweile habe ich sowieso schon ein schlechtes Gewissen, weil ich mir eine Woche komplett frei genommen habe. Das muss wohl dieses „Jura“ sein, von dem alle sprechen…

Schrödingers Klausuren II

Heute um 11 Uhr war es dann endlich soweit… Alle SAKs des 4. Semesters sind geschrieben.

Ich bin froh, dass es jetzt erstmal zu Ende ist. Deswegen gönn ich mir jetzt auch 1,5 Wochen „Frei“. Morgen hat Kasimir Geburtstag, Montag werde ich 29 und gefeiert wird natürlich auch. Zudem möchte ich ein paar Tage in die Heimat und auch den ein oder anderen Tag ans Meer.

Danach wird aber ordentlich nachgearbeitet. Ich habe 9 Wochen Zeit um StrafR BT I, FamR, ZPO I, ArbeitsR, GesellR I, GrundR und BauR zu wiederholen. Was sein muss, muss sein 😛

Das war ein Montag?

Der gestrige Tag war irgendwie richtig gut. Und das, obwohl Montag war!

  • Den Fleck auf meiner weißen Bluse verdeckte mein Blazer hervorragend.
  • Die Strafrechts-AG lief sogar richtig gut, obwohl ich den Raub noch gar nicht vorgearbeitet hatte
  • Ich musste gestern nur 3,5 Stunden für die Rechnungsprüfung aufwenden (aber nur, weil ich heute morgen direkt damit weitergemacht habe).
  • Das Bewerbungstraining bei einer großen Wirtschaftskanzlei war sehr informativ. Sobald ich meinen neuen iMac habe, werde ich mal meinen Lebenslauf überarbeiten und aufhübschen.
  • Das Essen bei der Großkanzlei war völlig in Orndung. Mit belegten Brötchen kann man am Abend nichts falsch machen, außerdem gab es Balisto Joghurt (einziger Wehmutstropfen: es gab keine Werbetüte mit Blöcken oder Stiften).
  • Die erste Klausur in diesem Semester habe ich mit Bravour bestanden.
  • Ich wurde zu dem Seminar „Rhetorik für Frauen“ zugelassen, obwohl ich die Hoffnung darauf schon aufgegeben hatte.

Eigentlich ein sehr guter Start in die Woche. Heute geht’s dann hoffentlich gut weiter. Der neue iMac wird bestellt, die Küche geputzt und Sachenrecht I.1 fertig gestellt, damit ich Donnerstag direkt mit Sachenrecht I.2 weiter machen kann.

 

 

11 Stunden sind zu lang…

Ich sitze seit mittlerweile 10 Stunden in der Uni und muss noch eine weitere Stunde. Eines kann ich definitiv sagen: Das ist zu lang!

Dabei war ich wirklich, wirklich motiviert. Habe die erste Vorlesung Sachenrecht genossen und mich danach in die Bib gesetzt um Strafrecht zu lernen. Wer hätte gedacht, dass der Diebstahl so viele Problemfelder aufweist?!

Jedenfalls gingen die ersten Stunden ganz passabel. Dann wurde es schleppender. Gegen halb drei bin ich dann zum Mittagessen und saß dabei draußen, um etwas frische Luft zu schnappen. Danach ging noch gut eine Stunde ohne Probleme. Dann wurde ich extrem müde. Also wieder raus, Spaziergang + Kaffee. Der hat mich zwar wieder fitter gemacht, aber motiviert bin ich gar nicht mehr. Zwar hab ich mir ein paar Bücher zum leidigen Baurecht rausgesucht… Aber will ich da wirklich reingucken? Jetzt? Nö.

Ich will ne Serie gucken – aber leider gibt es keine neuen Folgen meiner Lieblingsserien und alte Folgen will ich nicht gucken. Simon Templar ist zwar mit Roger Moore, aber die ersten 10 Minuten sind so langweilig, dass es völlig kontraproduktiv ist, sich das anzusehen, wenn man sowieso schon müde ist.

Irgendwas mit Superhelden ist zu actionlastig für die Bib und Benedict Cumberbatch würde entzückende Laute meinerseits hervorrufen, die alle anderen, die paar verstreuten, die noch in der Bib sitzen, irritieren könnten.

Außerdem ist so ein Tag teuer. So viel Kaffee kann ich gar nicht in der Thermoskanne mitnehmen! Und das mit dem vorkochen hab ich auf nächste Woche verschoben. Wer leckere Rezepte zum mitnehmen parat hat: immer her damit! Bloß keine langweiligen belegten Brote. Bitte!

Und nun eine Frage an alle, die es tatsächlich schaffen, 8 netto-Stunden am Tag produktiv zu lernen. Wie macht ihr das? Ernsthaft? WIE MACHT IHR DAS?

Mir saß die ganze Zeit, seit heute morgen, eine typische Jurastudentin mit spitzen Schlüsselbeinen und zerfledderten Schönfelder vor der Nase, die bis auf eine Mittagspause von 1 1/2 Stunden tatsächlich – zumindest scheinbar – produktiv lernte. Und dabei hat sie nicht ein einziges Mal gegähnt, sich gestreckt oder genervt die Luft ausgeschnaubt. Ich seufze schon seit vierzehn Uhr theatralisch.

Zumindest würde ich heute schon ein paar Mal freundlich von mir völlig fremden Studenten zugelächelt und zugenickt. Ich hoffe nur, es passiert nicht aus Mitleid. So fertig sehe ich nämlich nicht aus – hab das überprüft.

Mein Schönfelder ist heute leider immer noch nicht angekommen – dabei meinte dhl der käme heute ganz sicher.

Es beruhigt mich übrigens sehr, dass alle, die mir auf den letzten Post geantwortet haben, keine Unmengen an Schuhe besitzen.

 

Der perfekte Unitag

So stell ich mir den perfekten Uni-Tag vor.

6:10 Uhr

  • aufstehen
  • duschen
  • Frühstücken und dabei ein paar Artikel in der Tageszeitung lesen

7:00 Uhr

  • das Haus verlassen und die 900 m zum Bahnhof laufen

7:15 – 8:24 Uhr

  • in Bus und Bahn verbringen und ein Hörbuch hören

8:30 – 12:00 Uhr

  • Vorlesungen / AGs /Lernzeit

12:00 – 12:30 Uhr

  • Pause – wenn die Pause länger dauern sollte und das Wetter schön ist: Spaziergang durch den Botanischen Garten

12:30 – 16:00  Uhr

  • Vorlesung/AGs / Lernzeit

16:00 – 18:00 Uhr

  • Heimweg. Dabei eine Vorlesung als Podcast hören. Am Bahnhof die Straßenbahn ignorieren und die 900 m wieder laufen.

Ab 18:00 Uhr

  • Zuhause was leckeres kochen
  • in RUHE essen
  • eine Folge meiner Lieblingsserie gucken
  • 15 Minuten Yoga
  • die Unterlagen vom Tag durchsehen und eventuell neu schreiben
  • die sortieren Unterlagen vom Vortag noch einmal durchlesen
  • Notizen machen mit Themen die ich noch nicht (richtig) verstanden hab
  • Abwasch machen und alles für den nächsten Morgen vorbereiten

 

Und in meiner Vorstellung halte ich mich sogar dran…..