Mach ich’s, oder mach ich’s nicht…

In der alten Wohnung war mein Schreibtishc sozusagen mein ständiger Aufenthaltsort. Ich habe an meinem Schreibtisch gelebt. Nach 8 Jahren ist mir das in Fleisch und Blut übergegangen und es fällt mir schwer, diese Angewohnheit abzulegen.

Insbesondere fällt es mir schwer, an meinem Schreibtisch zu lernen. Das ist mir völlig fremd. In der Schule musste ich nicht lernen und in Jura hat es am besten in der Bibliothek geklappt. Jetzt möchte ich aber nicht unbedingt immer in der Bibliothek sitzen – ich möchte es auch schaffen, zuhause zu lernen. Allerdings habe ich die starke Vermutung, dass ich mich dazu konditioniert habe, an meinem Schreibtisch Unsinn zu machen (oder zu Schreiben, was keineswegs Unsinn ist).

Also hab ich überlegt, ob ich meinen Schreibtisch nicht erweitern sollte. Jetzt ist es ein stink normaler Schreibtisch, steht rechts mit 90 ° zum Fenster. Aber ich könnte eine weitere Schreibtischplatte und einen Bock besorgen und mir einen Eckschreibtisch bauen. Die eine Hälfte ist für den privaten Scheiß da, die andere Hälfte ausschließlich für die Uni.

Allerdings bin ich mir unsicher, ob ich das wirklich tun soll… Ob es sich lohnt. Vielleicht sieht es ja doof aus? Vielleicht nutze ich es nicht? Zumindest hätte ich dann mehr Platz noch mehr Unordnung zu fabrizieren. Andererseits müsste ich dann nicht immer „umräumen“. Von Privat zur Uni… Was es auch erleichtern würde.

Hach ich weiß nicht… Dabei würde mich das Ausprobieren nur 16 € kosten.

NaNoPrep

Es ist Oktober und im Oktober ist NaNoPrep! Zwar weiß ich noch immer nicht, ob der NaNoWriMo für mich tatsächlich im November ansteht – aber sollte es so sein, will ich vorbereitet sein und wenn nicht, dann bin ich wenigstens so weit vorbereitet, dass es ein NaNoWri-Quartal wird.

Es ist das erste Mal, dass ich ein Romanprojekt so akribisch plane. Ich habe fast alle Szenen bis zum Schluss ausgearbeitet, ein Titelbild erstellt, die Charaktere komplett skizziert und auf Pinterest eine Pinnwand angelegt. Zudem gibt es eine Playlist mit inspirierender Musik.

Es macht unglaublich Spaß dieses Projekt zu planen – und obwohl ich ja weiß, was kommt und wie es endet, bin ich voller Vorfreude tatsächlich die einzelnen Szenen und Kapitel zu schreiben – und zu lesen. „Ich will endlich wissen wie es weitergeht… “ mit diesem Satz möchte ich jeden Abend aus der Uni kommen, mich an den Schreibtisch setzen – und es herausfinde!

Noch 8 Tage 🙂

Lernplan für die Semesterferien

Lernplan

Was sein muss, muss sein. Deswegen habe ich mir einen Lernplan für die Semesterferien erstellt. Ich weiß, dass er ambitioniert ist, aber ich versuche dennoch, so viel wie möglich davon zu schaffen. Mittlerweile habe ich sowieso schon ein schlechtes Gewissen, weil ich mir eine Woche komplett frei genommen habe. Das muss wohl dieses „Jura“ sein, von dem alle sprechen…

Now and Then Samstag IV – Äh Montag

Schreibtisch

Morgen kommt der große Umzugswagen und die restlichen Möbel werden aus der alten in die neue Wohnung kutschiert. Heute wird dann der ganze Tag geschleppt und aufgeräumt.

Gestern wurde dann auch endlich der neue Schreibtisch von Kasimir fertig. Es ist ein Erbstück und Kasimir hat sich die Farbkombi Rot-Schwarz gewünscht. Ehrlich gesagt find ich die Kombi genial und bin etwas neidisch 😀

 

Now and Then Samstag III

Schrank

Die Kommode steht zumindest schonmal im richtigen Raum.

Heute Abend wird der alte Schreibtisch in den Flur geschleppt und abgeschliffen – und nächste Woche Mittwoch wird gestrichen. Kasimir hat genaue Vorstellungen. Türen und Schubladen sowie die Schreibtischplatte wird rot, der Rest schwarz.

Außerdem muss ich noch ein paar Löcher in die Wand und Decke bohren, ein paar Lampen anschließen und im Bad das ein oder andere Extra anbringen. Und Ikea will immer noch gerockt werden.

Die Fußleisten im Bad sind immer noch nicht angebracht und im Klo haben wir über dem Türrahmen ein faustgroßes Loch gefunden. Keine Ahnung wie es dahin gekommen ist, die netten Handwerker jedenfalls haben, obwohl man sie drauf hingewiesen und sie gebeten hat es zu verputzen, ignoriert und den Raum mitsamt Loch gestrichen.

Übernächste Woche ist übrigens der feste Einzugstermin.

4 von 6 Klausuren hab ich hinter mir, jetzt geht es Montag und Mittwoch weiter. Mal sehen was es gibt.

Endlich! Der Boden! :D

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Gestern waren endlich die Handwerker da und haben den Boden „verlegt“. Den ganzen Nachmittag saß ich hibbelig in der Bib weil ich endlich wissen wollte, wie es aussieht.

Das Ergebnis ist einfach Hammer! Ich bin hellauf begeistert und schwebe auf Wolke 7. Definitiv mein neuer Lieblingsplatz 😉 Neben „unter der Regendusche“ natürlich 😉

Wahrscheinlich kommt noch eine Beschichtung drauf, damit das alles noch etwas mehr glänzt (und wie man mir sagte: leichter zu putzen ist).

Auch ansonsten machen wir große Fortschritte.

Die Wand im Wohnzimmer muss noch einmal übergestrichen werden, dann ist sie fertig und das Wohnzimmer kann eingerichtet werden. Alleinig Kasimirs Schreibtisch fehlt noch, aber der ist auf den 17.02 vorgemerkt. Vorher mach ich nämlich genau NICHTS mehr in der Wohnung (ist schließlich Prüfungsphase).
Heute wird der Boden im Schlafzimmer erst wieder entfernt um dann ordnungsgemäß verlegt zu werden.
Danach kann also auch das Schlafzimmer soweit es geht fertig gemacht werden.
Mein Arbeitszimmer ist auch gestrichen und ich warte nur noch darauf, dass mein Schreibtisch rüber verfrachtet werden kann. Außerdem werd ich mir im März ein Wandtattoo gönnen (hört sich scheiße an, wird aber – hoffentlich – genial aussehen).

Die nächsten kommenden zwei Wochen werd ich mich aber wirklich nur auf die Prüfungen konzentrieren 😀

Now & Then Samstag I

Der Schrank

Mittlerweile ist aus dem Schrank der Großmutter unser Schrank geworden. Noch steht er nicht an der richtigen Stelle, aber das wird alles werden.

Die Angelegenheit hat tatsächlich extrem an Fahrt aufgenommen.
Das rot-gefließte, altbackene Badezimmer wurde komplett entkernt und erstrahlt seit gestern in weiß mit neuer Badewanne, neuem Waschbecken und einer roten Heizung (!!!). Heute kommt anscheinend der neue Fußboden rein. Ich bin schon sehr gespannt wie es aussieht… natürlich gibts dann Bilder.

Gestern haben Kasimir, eine gute Freundin von mir und ich das Schlafzimmer gestrichen. Mein Highlight ist natürlich die graue Wand, Kasimir freut sich über eine rote. Von der grauen Farbe ist jetzt so viel über, dass ich mutig überlege, ob ich nicht doch meinem Arbeitszimmer nicht auch noch eine graue Wand verpasse.

Kommenden Mittwoch wird der neue Boden im Schlafzimmer verlegt.

Der große Wohnzimmerschrank ist jetzt auch weg. Einer der polnischen Arbeiter hat ihn genommen und wir sind ihm sehr dankbar. So muss er nicht verheizt werden und jemand hat noch Freude daran.

Fertig machen muss ich jetzt noch die Kommode und Kasimirs neuen Schreibtisch. Eventuell streiche ich noch die Fließen in der Toilette. Danach sind es wirklich nur noch die normalen Umzugstage, die uns bevorstehen.

Gestern hat Kasimir auch endlich mal gesagt, dass die Wohnung wirklich toll wird. Bisher war er typisch Mann und hat einfach nur das immer wieder aufgezählt, was an Schwierigkeiten auf uns zukommt…. kein Internet, orangebraune Fließen im Flur, pfirsichfarbener Teppich.

Nächste Woche Freitag rocke ich dann mal Ikea 😀

Listen geschrieben

Ich hab mich jetzt endgültig damit abgefunden, dass ich zumindest die nächsten Semester weiterhin in dieser Wohnung leben werde. Womit ich mich nicht abgefunden habe: wie sie jetzt aussieht. Deswegen gibt es jetzt auch einen groben Plan, was gemacht werden muss. Er ist bei weitem nicht vollständig und soll auch nicht sofort abgearbeitet werden… aber wenn mal Zeit ist, dann wird sie nach und nach abgearbeitet. Und es gibt eine Wunschliste für die Wohnung. Alles was ich gerne noch machen bzw. haben würde, damit sie hübscher aussieht. Wie eine Wohnung eben 🙂

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Was nicht passt, wird passend gemacht

Vor 10 Jahren kaufte ich einen Massivholzschreibtisch für wenig Geld und daher war es mir egal, dass er nicht voll meinen Bedürfnissen entsprach.
In Laufe der letzten Jahre wurde er dann immer mehr umgebaut, auch, weil immer mehr kaputt ging.
Zuerst ersetzte ich die Rückwände durch CD-Regale, die jetzt ungenutzt versauern und ich baute ein Regalboden in das Unterschrank-Element, das eigentlich für einen Rechner gedacht war und jetzt meine Aktenordner beherbergt.
Vor 7 Jahren gingen dann nach und nach alle fünf Schubladen kaputt, die ich dann durch drei Weinkisten ersetzte. Sie passen nicht perfekt, aber es sieht trotzdem gut aus.
Ich ersetzte die Knöpfe durch schöne Exemplare, die ich damals in Berlin-Kreuzberg fand und die es jetzt überall günstig gibt.

Mittlerweile sieht die Schreibtischplatte sehr mitgenommen aus. Fast ranzig. Wie altes Leder, dass sich durch Körperfett dunkel verfärbt. Ich würde die Platte daher gerne abschleifen und mit Klarlack widerstandsfähiger machen. Außerdem würde ich gerne eine Auszieschublade bauen, die dann unter die Schreibtischplatte montiert wird. Stauraum für Stifte, Blöcke, Notizen und mein Macbook, wenn ich es nicht nutze.

Jetzt muss ich das alles nur noch Kasimir verklickern 😉

Ich bin dann mal entkoffeiniert

Vorgestern hab ich mit einer lieben Bekannten telefoniert und sie hat dabei genau das gesagt, was ich eigentlich schon selber weiß.

Ich lebe zu ungesund. Insbesondere mein Kaffeekonsum ist in den letzten Wochen rapide angestiegen und das ärgert zugleich meine Gesundheit, wie auch meinen Geldbeutel. Also hab ich das kurz mit Kasimir besprochen und ich hab entschieden: Zumindest die Vorlesungsfreie Zeit über Weihnachten/Neujahr bin ich mal entkoffeiniert. Deswegen hab ich gestern direkt bei meinem Kaffeedealer zwei Stangen entkoffeinierten Espresso bzw. Kaffee bestellt. Ich bin zwar gewillt auf Koffein zu verzichten, aber nicht auf Kaffee 😉  Jetzt hoffe ich, dass die Lieferung noch morgen früh ankommt.

Wie es dann im Januar weitergeht muss ich erstmal gucken. Da kommt schließlich noch das Ziel den Weihnachtsspeck – liebevoll gezüchtet mit Lebkuchen, Kinderpunsch mit Rum, Käsespätzle, Schokoladenweihnachtsmänner, Gänsebraten, Bratapfel und Keksen – an den Leib zu rücken. Außerdem hoffe ich, dass ein bisschen Sport meine Zellen wieder auf Vordermann bringt und das auch gegen übermäßige Müdigkeit hilft. Also verrate ich euch jetzt schon einen Vorsatz: 1x die Woche 10 – 20 Bahnen schwimmen gehen (ich würd ja joggen gehen – aber das ist mir grad zu kalt, zu nass, zu bäh) und/oder einen ausgiebigen Spaziergang machen. Ach ja – und gesünder essen. Mehr Fisch und Gemüse, weniger Pizza und Lasagne.  In der Mensa gibt es ein hervorragendes Salatbuffet. Zwar ist das recht teuer (100g 0,73 €), aber wenn ich mir den Kaffee spare und meinen Teebeutel von Zuhause mitbringe (dann kostet das Teewasser nur 0,50 € 😉 ), dürfte es schon okay sein 2 – 3 x die Woche je 3 € auszugeben. Um meinen Teebecherverbrauch (kostet immerhin 0,20 € das Ding und ist ja nicht so, dass es nicht schon genug Müll gibt) zu reduzieren, hoffe ich auf etwas Weihnachtsgeld, damit ich mir diesen Becher kaufen kann 🙂 In Rosa, Lila und Blau.

Und ja… einen weiteren Vorsatz gibts noch: Schreibtisch aufräumen und aufgeräumt lassen. Heute morgen konnte ich nicht einmal mehr die Tischplatte sehen… Ich wäre echt dankbar über eine sich-selbst-aufräumende-Schreibtischplatte. So etwas müsste man mal erfinden… Irgendwas mit Magneten und Druckluft bei zu großer Belastung … was weiß ich… Es werden Menschen ins All geschossen und Gesichter transplantiert… da kann man doch ruhig mal eine sich-selbst-aufräumende-Schreibtischplatte erfinden (und Schokolade die nicht Dick macht!)