Work In Progress – der Erotikroman

Kasimir hat Dienstag Vormittag die ersten 350 Seiten von meinem Erotikroman (Arbeitstitel: Reckless Love Hold me now)  ausgelesen. Morgens um 6:45 schrieb er dann eine Kurzzusammenfassung seiner Rezession. Die war ausgedruckt etwa 1,5 DIN A4 Seiten lang in 12 pt Times New Roman mit einfachem Zeilenabstand.

Quintessenz: Das beste was ich bisher geschrieben habe, allerdings viel zu kurz. Ich solle die Story auf 4 – 5 Bände ausweiten, 1500 Normseiten anpeilen und den Figuren dadurch mehr Leben einhauchen.

Danach brachte er auch einen noch viel besseren Arbeitstitel, den ich hier nicht verraten werde, weil der wirklich so gut ist, dass er am Ende sicherlich auf dem Titelblatt stehen wird.

Ich denke tatsächlich darüber nach, diesmal auf ihn zu hören.

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Abschluss

2016 hatte seine guten wie auch schlechten Seiten. Das ist nun mal so. Das ist jedes Jahr so und dagegen kann man nichts machen. Auch 2017 wird uns das ein oder andere mal den Mittelfinger zeigen.

Allerdings war 2016 der Montag unter den Jahren. Das lässt sich wiederum nicht bestreiten. Insbesondere nicht, wenn man die Zeitungen liest. Aber das ist das große Ganze, das Panoramabild.

Wenn ich den Focus auf mein Leben setze, war 2016 okay. Es ist niemand meiner Liebsten gestorben und darüber bin ich sehr dankbar.

Im Februar sind Kasimir und ich endlich in die neue Wohnung gezogen. Sie ist wunderschön, bietet viel Platz und die Heizkosten übernimmt der Vermieter. Allerdings ist die Heizung im Schlafzimmer definitiv kaputt, was der Vermieter nicht verstehen will. Im Badezimmer musste der Boden zweimal verlegt werden, die Küche neu verputzt und gestrichen und auch die Toilettenspülung will ich nicht so, wie wir das wollen.

Ebenfalls im Februar hab ich das erste Mal seit 10 Jahren meine Halbzwillingsschwester wiedergesehen. Eine Zeitreise in die Teenager-Jahre. In Zeiten, in denen man noch auf Greenfield feierte, zusammen nach Canada flog und heimlich auf der Fensterbank sitzend geraucht hat – bzw. gepafft.

Mein Jura-Studium hat mir 15 Kilo mehr gebracht und wenig Spaß. Deswegen wurde im August die Notbremse gezogen und ich habe mit Germanistik und Geschichte angefangen. Erst, um zu testen, ob Jura doch das Richtige ist, oder eben nicht. Es ist nicht das richtige. Ich bleibe bei Germanistik. Vielleicht wechsle ich noch das Ergänzungsfach.

Das Verhältnis mit meinen Schwiegereltern hat sich verändert. Ich sage jetzt auch mal meine Meinung, etwas woran sie sich gewöhnen müssen. Sollten sie es geschafft haben, wird es hoffentlich wieder etwas entspannter.

Im November habe ich endlich wieder geschrieben. So richtig. Jeden verdammten Tag, mehrere Stunden. Es hat Spaß gemacht – es macht immer noch Spaß. Es hat mir gezeigt, dass ich genau das will. Geschichten erzählen. Dabei möchte ich mic nicht festlegen, viele Genres bedienen. Mich ausprobieren. Kein Ziel verfolgen, nur Spaß haben.

Meiner Familie geht es gut. Mein Großvater hat die Hüft-OP gut überstanden und läuft jetzt wie ein englischer Gentleman mit seinem Gehstock durch die Weltgeschichte. Er dient mittlerweile mehr zur Deko als zur Hilfe.

Meine Großmutter freut sich auf unsere gemeinsame Irlandreise, die 2017 ansteht. Ohne meinen Großvater. Der hatte schließlich seine Polen/Ukraine-Reise bereits im April 2016.

Im August habe ich, nach 2 Jahren Pause, wieder ein Tagebuch unter dem Motto „Alles wird gut“ begonnen. Darin hab ich mir 4 Eckpfeiler gesetzt, die mein Leben tragen sollen. Lesen, Schreiben, Lernen und Fitness. 2,5 von 4 hab ich bisher umgesetzt. 2017 wird weiter darauf aufgebaut.

Es geht mir besser. Ich fühl mich besser. Noch nicht ganz angekommen, aber auf dem Weg dahin. 2017 könnte daher ein Jahr mit viel Potential sein. Ich arbeite daran.

 

NaNoWriMo – Tag 25

Seit 3 Tagen habe ich die 50k -Marke geknackt. Allerdings ist mein Roman noch lange nicht fertig nd ich stehe ehrlich gesagt gerade etwas auf dem Schlauch. An zwei Stellen.

In der Mitte fehlen ir 2 -3 Kapitel. Auch man Ende bin ich etwas ratlos. Es läuft gerade auf den die Katastrophe zu. Meine Protagonistin macht mit dem heißesten Typen der Welt Schluss. Das letzte Viertel des Buches möchte ich jetzt plötzlich aus seiner Sicht schreiben!!

Jetzt weiß ich absolut nicht mehr was ich tun soll. Vielleicht probier ich es einfach ein paar Kapitel aus. Ich es ist ja schließlich nur eine erste Fassung.

Als Kasimir heute zur Arbeit ging, hat er mir viel Spaß beim Schreiben gewünscht – und gefragt, ob er es dann eigentlich auch zum Probelesen bekommt ❤

NaNoPrep

Es ist Oktober und im Oktober ist NaNoPrep! Zwar weiß ich noch immer nicht, ob der NaNoWriMo für mich tatsächlich im November ansteht – aber sollte es so sein, will ich vorbereitet sein und wenn nicht, dann bin ich wenigstens so weit vorbereitet, dass es ein NaNoWri-Quartal wird.

Es ist das erste Mal, dass ich ein Romanprojekt so akribisch plane. Ich habe fast alle Szenen bis zum Schluss ausgearbeitet, ein Titelbild erstellt, die Charaktere komplett skizziert und auf Pinterest eine Pinnwand angelegt. Zudem gibt es eine Playlist mit inspirierender Musik.

Es macht unglaublich Spaß dieses Projekt zu planen – und obwohl ich ja weiß, was kommt und wie es endet, bin ich voller Vorfreude tatsächlich die einzelnen Szenen und Kapitel zu schreiben – und zu lesen. „Ich will endlich wissen wie es weitergeht… “ mit diesem Satz möchte ich jeden Abend aus der Uni kommen, mich an den Schreibtisch setzen – und es herausfinde!

Noch 8 Tage 🙂

3 Hobbys

Gestern bin ich auf folgende „Formel“ gestoßen:

Find Three Hobbies You Love:
One To Make You Money,
One To Keep You In Shape,
And One To Be Creative.

Eigentlich macht das Sinn. Allerdings fällt dann alles weg, was keinen Sinn macht. Netflix, Computerspiele usw.

Also mal sehen… was sind meine drei Hobbys?

  1. Jura. Ich löse gerne Rätsel, liebe Krimis und lese (und Diskussionen weich ich nur bei politischen Themen aus). Wenn ich es richtig anstelle, kann ich damit sogar Geld verdienen 😉
  2. Okay – schwierig. Da müsste ich mir erst eines suchen. Yoga würde sich anbieten oder Joggen.
  3. Und was alles drittes? Kalligraphie. Definitiv. Und wenn ich mal wieder Muse habe: Das Schreiben, das Malen, das Buchbinden 😉

 

Produkttest: Notizio von Avery Zweckform

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Vorgeplänkel
Vor ein paar Tagen kam das Bewerbungsticket für den Produkttest der Notizio Notizbücher von Avery Zweckform und ich hab mir ganz fest selbst die Daumen gedrückt, mitmachen zu dürfen.

Seit ich die hälfte des Alphabets konnte, schreibe ich. Bis auf meine Geschichten alles mit Hand. Dazu kommt, dass ich bis vor kurzem eine fleißige Tagebuchschreiberin war und in den letzten 9 Jahren meine Notizbücher alle selbst gebunden habe. Ich kann also mit gutem Gewissen sagen: Notizbücher sind bei mir in guten Händen 😉

Zur Marke Avery Zweckform
Die Marke Zweckform kannte ich bereits vor dem Produkttest. Ehrlich gesagt aber hauptsächlich wegen der Etiketten, Formularbüchern / Buchhaltungsbüchern und Quittungen. Als ich einige Zeit in einer Buchhandlung mit Schreibwarenabteilung gearbeitet habe (so etwas gibts noch in Kleinstädten und Dörfern, wo die großen Buchhandelsketten noch nicht Einzug gehalten haben 😉 ), hatten wir riesige Verkaufsflächen nur mit diesen Zweckform-Blöcken. Das es auch „normale“ Notizblöcke gibt, war mir ehrlich gesagt bewusst.

Eigentlich war Zweckform eine urbayerische Firma und wurde 1946 gegründet. Mittlerweile ist Zweckform allerdings international. 1998 schloss sich die Marke mit Avery Dennison, ein kalifornisches Unternehmen, zusammen, seit 2 Jahren gehört Avery-Zweckform (von A bis Z 😉 Wir haben es verstanden) zur kanadischen Unternehmensgruppe CCL Industries.

Zum Produkt: Das Notizio Notizbuch
Jetzt hat sich Avery-Zweckform was neues einfallen lassen. Notizio.

  • Die Notizbücher gibt es in kariert, liniert, gebunden, spiralgebunden, DIN A4, DIN A5 oder im Pocket Format. Eigentlich dürfte da für jeden etwas dabei sein.
  • Die Besonderheit der Notizbücher ist das Papier. Es ist hellgrau mit weißen Linien.
  • Laut Broschüre treten durch die hellen Linien Texte oder Zeichnungen klar in den Vordergrund. Dies soll auch beim Lesen helfen, außerdem wird die Lineatur des Papiers beim Kopieren, Scannen oder Faxen nahezu unsichtbar.
  • Die Seiten sind aus extra glattem 90g-Papier, was das Schreiben besonders komfortabel machen soll.
  • Das Papier ist FSC-zertifiziert aus vorbildlich bewirtschafteten Wäldern (heißt das, da ist keinerlei Recycling-Anteil dabei? :O )
  • Je nach Modell bestehen die Cover aus unterschiedlich dickem Karton oder Kunststoff (in den Farmen Grau, Rot, Blau oder Beige)
  • Ausgestattet sind die Notizbücher mit einem Verschlussband, einem Stiftehalter, Einmerkband / Zeichenband, Registerblätter oder Register-Post-it’s und einer Innentasche für lose Blätter. Außerdem habe ich in meinem Buch 6 Klebeettiketten in der Größe 71 mm x  39 mm gefunden (grob gemessen)

Im Testpaket enthalten waren

  • 1x  DIN A4 notizio Notizbuch (rotes Softcover, karriert)
  • 15x notizio Notizblöcke zum Weitergeben
  • 1x notizio Projektfahrplan
  • 20x Marktforschungsbögen zum Befragen von Freunden, Kommilitonen und Kollegen.

Projektdauer:
Das Projekt geht bis Mitte Juli und ich hab mir vorgenommen, das Notizbuch für die Uni zu verwenden. „Hausaufgaben“-Vermerke, Lernpläne usw. da mein Semesterplaner ja nicht so meinen Bedürfnissen entsprochen hat.

Ihr werdet also noch den ein oder andere Beitrag zu den notizio Notizbüchern von Avery-Zweckform auf meinem Blog finden 🙂

Buchparty

Am Freitag kam die Idee.

Ich mach einfach meine eigene Buchparty 😀 Nächstes Jahr im Frühjahr. Es gibt ein Buffett, Kasimir liest aus meinen Romanen und jeder Gast bekommt die eBooks. Wer will, kann für 12 € die gebundenen Romane kaufen.

Die Mitarbeiterin von Random-House wird eingeladen, sowie sämtliche Pressevertreter, die ich mittlerweile kenne (und sich stadtbekannt durch kostenlose Veranstaltungen futtern). Auch der Kulturredakteur, der seit über einem Jahr mein MS hat.

Und natürlich der ein oder andere Blog-Leser 🙂

Es wird nichts bringen und vielleicht werde ich nicht ein einziges gebundenes Buch verkaufen, aber ich will diese Buchparty 🙂

Patchwork-Schreiberei

Im 4. Semester hab ich einen Roman für den Literarischen-Projektkurs begonnen. Ca. 70 Seiten geschrieben und aufgehört. Im NaNoWriMo 2013 (mittlerweile im 5. Semester) hab ich dann einen neuen begonnen, fertiggestellt und wollte den dann als Projekt abgeben. Leider war der sooooo schlecht, dass ich innerhalb von 3 Wochen den ersten Roman fertig stellen musste.

Nachzulesen in groben Zügen hier: 

Deadline 5.9.2013

Der NaNoWriMo 12.12.2013

Wieder auf der Suche 20.12.2013

Frust…  23.12.2013

Mein Roman ist scheiße, was nun? 23.12.2013

eigentlich müsste ich schreiben 7.1.2014

Countdown, es gibt noch viel zu tun 12.1.2014

Es ist vollbracht 15.1.2014

Es geht weiter! 6.4.2014

Was nun: 

Den Anfang meines Familienromans finde ich immer noch super. Aber das Ende ist immer noch schwach. Aber in letzter Zeit kommen so viele Ideen für einzelne Szenen und Storylines, die man da einbauen könnte. Aber regulär schreiben? Wie sich das gehört von Anfang bis Ende und dann überarbeiten? Das schaffe ich nicht. Und dazu habe ich auch keine Lust. Außerdem fehlt mir noch immer eine Idee für das Ende.
Also, was nun? Ganz einfach. Ich mach auf Patchwork.

Den Begriff gibts ja in der Textiltechnik und seit Ende des 20. Jahrhunderts auch als Begriff für eine zusammengewürfelte Familie. Patch ist englisch für Flicken und Patchwork ist einfach Flickwerk.

Ich bin sicher, die übergroße Mehrheit wusste schon beim ersten Patchwork was ich vorhabe. Aber trotzdem Klartext: Ist mir scheiß egal was mit der Storyline ist! Ich schreib jetzt erstmal die Szenen, die ich im Kopf habe, unzusammenhängend und jede für sich. In ein paar Wochen, Monaten oder Jahren, wenn ich Lust und Laune hab, werde ich es dann in ein großes Ganzes packen. Bis dahin hab ich hoffentlich auch ein Ende.

Und für die einzelnen Szenen gehe ich nach folgendem Motto vor:

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PS: Nächste Woche Dienstag ist Bloggeburtstag 😀 Das 2jährige! Ich spiele gerade mit dem Gedanken, ein kleines Gewinnspiel zu machen um mich bei euch zu Bedanken 🙂

Ich liefere mich aus ;) – Reckless Love

Der gestrige Tag war die Hölle… und deswegen habe ich versucht mich abzulenken und wahrscheinlich den hirnrissigen Versuch mal wieder was zu schreiben veröffentlicht. Also… ich bin bereit zur Schlachtbank geführt zu werden. Aber lieber jetzt als nie. Gibt ja nicht schrecklicheres als sich zu fragen: Was wäre wenn?

Wie gesagt… es ist veröffentlicht. Nichts aufregendes, keine hohe Literatur. Nur eine Fingerübung. Ziel ist: 1 Kapitel pro Woche.

Hier werdet ihr fündig:

Fanfiktion.de

Wattpad.com

Und liebe Molly, es ist KEINE Fanfiktion… die Geschichte ist nur dort veröffentlicht 😉

Ohne Pläne geht es nicht

mal wieder geplant… 😉 Nächste Woche werd ich ein paar Tage zu meinen Großeltern fahren und dabei eventuell eine Freundin in Bremen besuchen. Hoffe sie hat Zeit für mich. Ich hab sie schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen.

Danach wird mein Macbook neu aufgesetzt und eine Kindersicherung eingerichtet, die mich Tagsüber von WordPress, Pinterest, Facebook & Co abschirmen soll. Tagsüber wird dann gelernt, die Wohnung auf Vordermann gebracht, gelesen – und geschrieben. Pro Woche will ich 1 Kapitel schreiben. Ganz klassisch, so wie ich es mit 19 getan habe. Ohne Normseite. Einfach ganz klassisch im Editor.

Für das kommende Semester werde ich mich für Englisch und Italienisch anmelden. Wenn ich Englisch nicht packe, hab ich wenigstens den Sprachenschein in Italienisch. Falls ich im letzten Semester den Grundlagenschein nicht bekommen haben sollte, versuch ich es im 3. noch einmal mit Verfassungsgeschichte.