Das war ein Montag?

Der gestrige Tag war irgendwie richtig gut. Und das, obwohl Montag war!

  • Den Fleck auf meiner weißen Bluse verdeckte mein Blazer hervorragend.
  • Die Strafrechts-AG lief sogar richtig gut, obwohl ich den Raub noch gar nicht vorgearbeitet hatte
  • Ich musste gestern nur 3,5 Stunden für die Rechnungsprüfung aufwenden (aber nur, weil ich heute morgen direkt damit weitergemacht habe).
  • Das Bewerbungstraining bei einer großen Wirtschaftskanzlei war sehr informativ. Sobald ich meinen neuen iMac habe, werde ich mal meinen Lebenslauf überarbeiten und aufhübschen.
  • Das Essen bei der Großkanzlei war völlig in Orndung. Mit belegten Brötchen kann man am Abend nichts falsch machen, außerdem gab es Balisto Joghurt (einziger Wehmutstropfen: es gab keine Werbetüte mit Blöcken oder Stiften).
  • Die erste Klausur in diesem Semester habe ich mit Bravour bestanden.
  • Ich wurde zu dem Seminar „Rhetorik für Frauen“ zugelassen, obwohl ich die Hoffnung darauf schon aufgegeben hatte.

Eigentlich ein sehr guter Start in die Woche. Heute geht’s dann hoffentlich gut weiter. Der neue iMac wird bestellt, die Küche geputzt und Sachenrecht I.1 fertig gestellt, damit ich Donnerstag direkt mit Sachenrecht I.2 weiter machen kann.

 

 

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Maggi-Produkttest: Pasta Bella Italia

BellaItalia

So, 5 aus 6 haben Kasimir und ich durch. Am Sonntag gab es mit Penne Bella Italia das 5. Testessen.

Wie immer ist die Zubereitung einfach.
Man kocht die Nudeln und brät in einer Pfanne das Hackfleisch mit den Tomaten an. Dann werden die Nudeln separat angebraten, bevor man das Hack zu den Nudeln gibt, und Parmesan drüber streut. Im Gegensatz zu allen bisherigen Fix-Produkten wird bei Penne Bella Italia nichts mit Wasser angerührt, sondern das Gewürzpulver einfach so über die Nudeln mit Hack gegeben. Zum Schluss noch mit frischem Rucola servieren.

Ehrlich gesagt war ich ja etwas skeptisch, eben weil man das Produkt trocken über die Zutaten gibt und nicht mit einer Flüssigkeit arbeitet. Allerdings können Kasimir und ich eines mit Sicherheit sagen: Das war das bisher beste Essen aus dem Maggi-Produkttest! Es schmeckte tatsächlich 1A und nachkochen könnte ich es spontan definitiv nicht. Daher werden Kasimir und ich das Fixprodukt bei Gelegenheit in unseren Einkaufswagen legen.

Allerdings gibt es auch hier zwei Kritikpunkte:

  • Auch im Penne Bella Italia ist auf der Zutatenliste an Platz 2 das Salz.
    Wie die meisten wissen, müssen die Zutaten in der Zutatenliste in der Reihenfolge auf der Verpackung angegeben werden, wie sie Prozentual absteigend im Fertigprodukt enthalten sind. Salz ist somit Hauptzutat. Das, in Kombination mit dem Wissen, das Maggi dabei ist bis 2016 den Salzgehalt in ihren Produkten um 10 % zu senken, find ich schon bedenklich. Ja, Salz ist nicht von Haus aus schlecht… aber die Menge macht’s!
  • Außerdem ist natürlich die Portionsgröße bei Maggi etwas… schmal… bemessen. 250g Nudeln und 250g Hack für 3 Personen. Das sind ca. 83g Fleisch pro Person… ich bin mal ehrlich: Das ist – zumindest für Kasimir und mich – etwas wenig. Da macht man dann aus 3 Portionen mal eben 2 … und aus 645 kcal pro Portion 968 kcal.
    Das ist wirklich heftig.

Fazit: 

Zubereitung ist sehr einfach, der Geschmack top! Allerdings würde ich das Gericht nicht unbedingt als gesund bezeichnen, da doch sehr viel Salz enthalten ist und die Kalorienzahl extrem hoch.

Völlerei

Einem glücklichen Umstand war es zu verdanken, dass Kasimir und ich gestern zu einem Pressetermin eingeladen waren, auf dem es viele leckere Kleinigkeiten zu Essen gab – und wir futterten uns munter durchs Buffet.  CollageImage

* Tomatensalat aus vergessenen Tomaten, mit gratiniertem Ziegenkäse und Brotknusper *

* Marinierter Tafelspitz mit Röstbrot und Pflücksalat *

* Champagner-Senfcrèmesuppe mit karamellisiertem Staudensellerie *

* Heilbutt mit grünem Spargel, Sesam-Poelnta und Bärlauchpesto *
CollageImage2* Hanging Tender, Bärlauch-Kartoffelstampf und lauwarmen Spargel *

* In Zweigelt geschmorte Rindsvögerln an Erdäpfelpüree und K&K-Stiften *

* Rhabarber und Erdbeere „Playground“ *

Im Nachhinein kann man wirklich sagen, wir kamen zu ungeahnten Genüssen. Allerdings wird das Außergewöhnliche vom Klassischen übertroffen. So ne schnöde Rindsroulade ist einfach unverbesserlich und braucht keinen Schnick-Schnack. Einfach unglaublich lecker und das Highlight des Abends. Auch das Hanging-Tender war extrem lecker, weswegen da gleich mehrfach zugegriffen wurde. Die Suppe war abseits vom Gefälligen, schmeckte dennoch, wenn auch der intensive Dijon-Geschmack alles andere dominierte. Beim Heilbutt störte nur die Polenta, die optisch einem Brühwürfel gleichkam und auch Geschmacklich nicht auffiel. Was an Polenta nun so toll sein soll, erschließt sich mir auch jetzt nicht.
Auch das Tafelspitz war sehr lecker, insbesondere da es etwas säuerlich war und was nun „vergessene Tomaten“ sind, weiß ich immer noch nicht. Entweder am Strauch vergessen und daher überreif oder eine wiederentdeckte Sorte. Jedenfalls köstlich. Eine klassische Vorspeise für Mädels.

Aber jetzt mal zum Dessert. Sieht das nicht unglaublich aus???? Kasimir hatte sein Dessert zuerst und auch ratzfatz verputzt. Bei mir dauerte es etwas länger und so sah meine Figur nicht mehr so formschön aus. Dennoch: Sieht das nicht genial aus? Klar, wer Schnickschnack und Spielereien in der Küche nicht mag, wird es als unnötig abstempeln. Wir hatten allerdings alle unserer Freude daran. Was das alles nun genau war, weiß ich nicht. Die Playmobil-Figur war sicherlich Erdbeer-Sorbet und das beste am Dessert. Danach kam das Grumble. Woraus der Stein war, weiß ich nicht. Echt nicht. Eine Creme-Schaum… vielleicht war das eine Orangen-Fett-Glasur.

3 Männer im Schnee

Kasimir und ich hatten am Freitag einen wunderschönen Abend. Kasimir hatte eine Lesung zu „3 Männer im Schnee“ und es gab ein sehr leckeres Menü. Leider konnte ich das Dessert nicht essen und griff bei den Getränken zu Wasser anstatt zu Wein, aber es war dennoch ein sehr schöner Abend.

„3 Männer im Schnee“ ist einer meiner Lieblingsfilme und ich habe mir fest vorgenommen, demnächst das Buch von Erich Kästner zu lesen.

Essen
Es gab Gänse-Rillette, eine Erbsencremesuppe mit Bündnerflesich, Boeff Bourguignon mit Wurzelgemüse und Bandnudeln und als Dessert eine Schokoladenmousse… die sah so lecker aus… Hach…

NaNoWriMo – Tag 3

Irgendwie lief es heute nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Das lag aber auch zum Teil an mir. Meine erste Vorlesung hatte ich erst am frühen Nachmittag und so schlief ich aus, genoss ein gutes Frühstück und laß auf der Fahrt zur Uni. Während der Vorlesung versuchte ich wirklich, wirklich aufzupassen, aber ohne Lehrbuch bin ich da wohl aufgeschmissen. Zwar habe ich eines in der Bib vorgemerkt, aber obwohl heute der Fälligkeitstag war, wurde es vom Vorleiher nicht zurückgebracht.
Nach der Vorlesung gingen Kasimir und ich kurz zu McDoof und ich putschte mich mit einem geeisten Cappuccino wieder auf, während er ein großes Menü futterte. Leider half das Koffein gar nicht und so fiel ich um 16:00 Uhr müde ins Bett und machte ein Nickerchen – bis 18 Uhr.
Danach ging es erstmal an den Schreibtisch lernen. Nur um festzustellen, dass das Lehrbuch BGB, das ich vor einiger Zeit geschenkt bekommen hatte, nicht viel taugt. Jedenfalls nicht für mich. So hab ich mir dann das nächste Buch in der Bib reserviert – in der Hoffnung es nächste Woche zu bekommen. Und natürlich bekam ich dann irgendwann wieder Hunger und so kochte ich bis 22:30 Uhr und genoss meine ZucchiniPfanne zusammen mit einer Folge Shopping Queen.

Mit dem NaNoWriMo konnte ich somit erst gegen 23 Uhr anfangen und obwohl ich mein Tagessoll bis 24 Uhr hatte, gab es Probleme mit dem Wordcount auf der offiziellen Seite. Er aktualisierte sich einfach nicht, sondern spuckte immer nur eine Fehlermeldung raus. Somit wurde meine Wörterzahl nicht aktualisiert. Argh!!!!

Seite: 9
Satz: 10

Bildete ich mir das ein oder blitzten seine Augen teuflisch?

zu viele Steine ?!

Es geht in den Endspurt und plötzlich liegen zentnerschwere Steine auf meinem NaNoWriMo-Weg.

Morgen ist definitiv ein 0 Wörter-Tag, wenn nicht ein Wunder geschieht und ich um 23:00 Uhr zuhause bin und wach genug, zu schreiben. Samstag teilt sich in zwei Schreibblöcke… Einen Block vor 11:00 Uhr, und ein Block zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr. Ob ich in diesen Blöcken dann 2500 Wörter schaffe?

Sonntag bis Dienstag ist machbar, allerdings nicht mehr als 1667 Wörter, da ich am Mittwoch LK-Klausur schreibe und lernen muss…  Donnerstag muss ich wieder Arbeiten und ich habe wahrscheinlich gar keine Zeit auch nur ein einzelnes Wort zu schreiben… außer ich stehe schon früher auf und gehe zum Literaturkurs um die Zeit dort zu nutzen…

Und dann ist da schon Freitag und Samstag… Freitag ist ein Essen mit Freunden, allerdings erst um 21:00 Uhr… ob ich davor etwas schaffe? Und Samstag? Samstag ist im Notfall meine Rettung (oder mein Verderben)… ich habe alles abgesagt… es wird geschrieben… Im Notfall auch 12 Stunden lang. Hauptsache die 50.000 Wörter werden erreicht… wahrscheinlich brauch ich aber mehr um meinen Roman zu vollenden…

Daher: Es bleibt spannend. Und ich immer nervöser.

Bitte Daumen drücken! 

Über angemessenes Trinkgeld

Die Frage kam auf: Wie viel Trinkgeld ist angemessen… 

Das ist nicht ganz so einfach zu handhaben.
Wir sind ein gehobenes Restaurant. Selbst ein Glas Wein ist nur selten im einstelligen Bereich zu bekommen. Die Küche kocht ausschließlich mit frischen Produkten und aufwendig. Wir Kellner geben stets auch unser bestes. Das müssen wir, damit wir eine für den Gast angenehme Serviceleistung erbringen können.

Das TG sollte sich immer leicht an die Rechnung orientieren. 10 % wären optimal, aber ab einem bestimmten Rechnungsbetrag scheint es schon arg üppig.

Aufrunden kann man ruhig… wenn der Rechnungsbetrag einen Kaffee nicht übersteigt.

Ansonsten sind pro Gast 2 – 3 Euro Trinkgeld völlig okay. Bei einem 5er Tisch wäre, unabhängig von der Rechnungssumme, schon 10- 15 Euro insgesamt an TG sehr schön und die Kellnerin / der Kellner freut sich. Bei Sternelokalitäten würd ich persönlich allerdings mehr geben 😉

Bei Taufen, Hochzeiten oder anderen Veranstaltungen mit vielen Gästen kann man als Gastgeber seine Gäste aber auch auffordern, für das Personal den einen oder anderen Euro zu sammeln. Ein Schweinchen oder ein Korb sind dann schnell mit ein paar Euro gefüllt.

Wenn man die Kellnerin umrennt und sie sich dadurch eine Bluse mit Spezi ruiniert, ist ein „Entschuldigung“ das angemessenste und vielleicht die Frage, ob man die Reinigung übernehmen soll. Höchstwahrscheinlich wird sie „nein“ sagen. Auf keinen Fall sollte man weiter rennen.

Und etwas, was wirklich sehr viel wichtiger als Trinkgeld ist, ist Höflichkeit. Nur weil da ein junges Mädchen oder ein junger Mann das Essen auf den Tisch stellt, den Wein einschenkt und nach deckt, nachschenkt, sich darum bemüht, dem Gast einen schönen Abend zu bereiten, heißt es nicht, dass sie / er als „niederes Wesen“ kein Bitte oder Danke verdient und man ihr / ihm die Bestellungen einsilbig entgegen schleudern kann á la „Radler!“ „Spezi“ oder „Ramazotti!“. Ansonsten wird aus dem Trinkgeld statt einer kleinen Belohnung schnell eine Entschädigung für einen richtig scheiß Arbeitstag. Man weiß ja auch nie, ob die Kellnerin, der Kellner das nicht als Nebenberuf macht um sich das Studium der Medizin zu finanzieren.

Unvergessen ist da Lottas Auftritt vor ein paar Wochen. Ein Gast hat sie wirklich bös von der Seite angemacht. Lotta stemmte einfach nur die Hände in die Hüften, sah den Gast streng an und sagte: „Kommen Sie mal später ein meine Notaufnahme!“ 

Danke lieber Taxifahrer!

Ein Mensch kann einem, ohne das es ihm bewusst ist, schnell mal zwei Tage versauen.

Gestern waren wir endlich wieder auf der Nordsee-insel und es war großartig. Tolles Essen, toller Wein, tolles Essen, tolle Stimmung. Wäre es ein Film gewesen, wäre er furchtbar langweilig, weil alle Protagonisten nur strahlend durch die Gegend laufen. Okay, wir haben die Sonnenbrille der Oma 15 Minuten nicht gefunden weswegen alle ganz aufgeregt waren und das Hotel von oben bis unten abgegangen sind. War aber nicht schlimm, weil wir die Brille dann in der Hosentasche der Oma gefunden haben.

Aber dann musste ich ja unbedingt in dieses TAxi steigen. Für 5 Minuten. Und schon ist mein gestriger und heutiger Tag versaut gewesen.
1. Es stank erbärmlich nach altem Zigarettenrauch
2. Es war kaum noch Atemluft in diesem Gefährt. Auf meine Frage, ob man nicht ein Fenster öffnen könnte, hat mich der Taxifahrer nur verständnislos angeguckt
3. Er fuhr wie eine gesengte Sau und fast eine Radfahrerin um. Gott sei Dank haben wir die Oma vorher angeschnallt, obwohl sie das gar nicht gerne hat.

Jedenfalls stieg ich grün wieder aus und habe mir erstmal die Seele aus dem Leib gekotzt. Und dieses Gefühl habe ich noch immer. Obwohl ich mir gestern noch 3 Stunden die Nase in den Wind gehalten und nichts mehr gegessen habe.

Danke lieber Taxifahrer fürs Tagversauen!