Kasimir und meine Matheklausur

Es war der zweite Tag nach meiner Rückkehr aus Denver. Mitten in der Nacht. Am nächsten Tag: die Matheklausur, für die ich nicht lernen konnte.
Eigentlich müsste ich schlafen, aber ich kann nicht. Kasimir… Kasimir telefoniert lautstark mit Freunden, skypt, spricht im Teamspeak. Es gibt Ärger…

Es wird immer später und ich komme nicht zum schlafen. Meine Nerven liegen blank. Irgendwann kommen die Tränen, ich fange an zu schreien… Kasimir entschuldigt sich, aber aufhören tut er nicht…

Völlig übermüdet komme ich am nächsten Tag zur Schule und schreibe die Klausur. Es läuft okay. Zwei Teilaufgaben kann ich nicht lösen. Nach 3 Schulstunden bin ich fix und fertig. Mittags komme ich nach Hause und schlafe… nicht ohne Kasimir vorher einen Vortrag zu halten, dass er Schuld daran ist, dass ich die Klausur nicht richtig schreiben konnte. Dabei hätte ich eine zwei gebraucht…

Gestern bekommen wir die Klausur zurück… eine glatte 1. 0,5 Punkte an der 1 + vorbei… Den Abend im November habe ich schon längst vergessen, als ich Kasimir davon erzähle… Er grinst. „Siehste, dann bin ich jedenfalls nicht Schuld daran, dass du deine Klausur verhauen hast…“
Na toll… jetzt kann ich mich über die Note gar nicht freuen, weil sie mein Argument entkräftet hat…

Tschüss, 2013! Hallo 2014!

2013 war an sich ein zwiegestaltenes Jahr.

Es gab gute Zeiten. Meine Aufenthalte in Berlin, in Paris, in Denver, auf Norderney und am Tegernsee Dazu das fertige Manuskript für „Es kam eine Fremde“ (auch wenn es scheiße ist) und die Möglichkeit, „Ich atme dich“ an einen Kulturredakteur zu schicken, der es redigieren will. Auch hatte ich viele Möglichkeiten, meine Familie zu besuchen, sei es oben im Norden oder unten im Süden. Ich konnte 16 Kilo abnehmen und die Schule läuft ebenfalls sehr gut. Und obwohl ich es nie für möglich gehalten hätte, macht mir die Arbeit im Restaurant spaß.

Allerdings gab es auch fiese Momente. Die Wochen nachdem mein alter Blog aufgeflogen ist. Damals hat sich eine gute Freundin abgewandt. Allerdings habe ich dadurch eine neue, sehr gute Freundin gefunden. Der Stress in der Schule, im Alltag und im Beruf führte dann im Frühjahr zu einem Tinnitus, im Herbst zu einer Magenschleimhautentzündung.

Kasimir und ich hatten schöne Momente, und weniger schöne. Aber das gehört ja zu jeder Beziehung dazu.

Dennoch. Ich habe keine Ahnung, wie ich das Jahr finden soll. Daher schließe ich es einfach ab… und beginne das neue Jahr mit ein paar Vorsätzen.

1. Mit der Vergangenheit abschließen. Langsam wird es dafür auch mal Zeit.

2. Mir nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen, was andere über mich denken. Es sollte mir egal sein.

3. Mich mehr entspannen und mir mehr Ruhe gönnen.

4. Hart für mein Glück zu arbeiten (Abiturprüfung im Mai)

5. Mich nicht mehr mit anderen vergleichen und nicht mehr mit anderen in Konkurrenz treten.

6. Aufhören so viel zu grübeln. Das tut mir einfach nicht gut

7. Mehr lächeln, freundlicher sein und nicht mehr (so viel) lästern.

8. Meinen 3. und 4. Roman beenden.

Die letzten 8 Stunden

noch 8 Stunden, dann hebt das Flugzeug (hoffentlich puenktlich) ab. Meine Koffer habe ich gestern schon gepackt, nur um gerade festzustellen, dass ich nochmal ran muss um ein paar Sachen raus bzw. rein zu tun.

Heute ist also die letzte Gelegenheit… wofuer eigentlich? Die letzte Gelegenheit um einen Butterfinger-Riegel zu kaufen, bei Cold Stone Creamery ein leckeres Eis mit Brownies, Karamell und Nuesen zu essen, die Colorado-Karte zu makieren und natuerlich um Macaroni & Cheese zu probieren.

Ich vermisse Colorado jetzt schon. Die Landschaft, die Sonne… Ueber 300 Sonnentage im Jahr sind schon sehr verlockend.

Gestern zum Abschluss noch Denver unsicher gemacht und zum Abschluss im Hyatt einen Whiskey getrunken. Unter uns die City-Lights.

Der Flug geht gegen 18:30 Uhr und ich habe einen 6 Stunden Aufenthalt in London Heathrow. Vielleicht schaffe ich ja dann die ersten 10.000 Woerter fuer den NaNoWriMo. Macht einer von euch auch mit?

 

Souveniers

Als koennte ich zurueckkommen ohne Souveniers…

Ich habe noch ein paar Tage uebrig, dennoch habe ich fuer alle schon ein kleines Souvenier. Traumfaenger, Schluesselanhaenger (fuer die nicht so nahestehenden Personen 😉 ), Klamotten fuer Kasimir, Golfbaelle fuer den Fast-Schwiegervater, echte Blaetter und Steine fuer die Fast-Schwiegermutter und… eine Flasche kalifornischen Rotwein. Den werden wir wohl am Tag nach meiner Rueckkehr gemeinsam geniessen. Ich hoffe er schmeckt ^^

D!RTY GERMAN

In wenigen Stunden fahren wir in ein Spa-Hotel. Genuegend Zeit, im Buecherregal meiner Tante zu stoebern.

aus einem Englisch\Deutsch Woerterbuch:

Boy Groups

Although American groups dominate this category (which is nothing to be proud of), Germans are taking over with the recent suck-cess of Tokio Hotel. Imagine if N’Sync and a Japanese pop band had creepy sex… this would be their kid

Scheiße bin ich nervös

Guten Morgen…

natürlich habe ich heute nicht so lange geschlafen wie ich eigentlich wollte. Ich bin ganz schön nervös. Nicht mehr in der Yeah-morgen-gehts-los-Art, sondern eher scheiße-mir-ist-schlecht-Weise.

Ich weiß nichtmal, ob ich jetzt n Kaffee trinken soll oder nicht… Und das… das ist wirklich ein mieses Zeichen!