Ziele vs. Vorsätze: Wieso nur eines davon dich wirklich voranbringt

Was für eine Tradition: Anfang des Jahres werden hochmotiviert neue Vorsätze gefasst, die Mitte Januar schon vernachlässigt und Ende Februar aufs nächste Jahr aufgeschoben werden. Mir ging es nicht anders und so habe ich mich entschlossen, mich dieses Jahr auf meine Ziele zu konzentrieren, anstatt lediglich Vorsätze zu formulieren. Daher: Ziele vs. Vorsätze und wieso nur eines davon dich wirklich voranbringt!

Ziele vs. Vorsätze:

Als erstes will ich kurz einmal den Unterschied zwischen gut formulierten Zielen und Vorsätzen aufzeigen.

Vorsätze:

  • haben keine Deadline und/oder kein messbares Ziel. Sie sind schwammig: „Ich werde abnehmen.“
  • bleiben vage und haben keinen konkreten Handlungsaufruf: „Ich werde eine bessere Person sein.“
  • sind oftmals so formuliert, dass sie eher einem Wunsch gleichen und unrealistisch zu erreichen sind: „Ich werde schuldenfrei sein.“

Ziele:

  • sind messbar und haben einen zeitlichen Rahmen: „Bis Ende Juni möchte ich 5kg abnehmen.“
  • haben einen realistischen Handlungsplan: „Einmal im Monat werde ich ehrenamtlich bei der Tafel helfen.“
  • sind gut durchdacht und realistisch zu erreichen: „Ich werde meine laufenden Kosten überprüfen, ein Haushaltsbuch führen und monatlich 100 € sparen.“

Fazit

Der Unterschied von Vorsätzen und Zielen ist also, dass es bei Vorsätzen an konkreten Umsetzungsplänen fehlt, während bei Zielen die einzelnen Handlungsschritte konkret formuliert sind.

Wie plane ich meine Ziele für 2021?

Grundsätzliches

Meine Ziele für 2021 müssen SMART sein:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Attraktiv
  • Realistisch
  • Terminiert

Ein Beispiel

Eines meiner Ziele ist es, bis Ende des Jahres meinen Master of Arts in Germanistik zu haben. Damit ist das was (M.A.) und wann (31.12.2021) schon einmal festgelegt.

Aber richtig messbar ist der Weg dahin nicht. Ich greife also in die Instrumentenkiste des Projektmanagements.

Die Salami-Taktik

Größere Ziele bedingen immer kleinere Zwischenschritte. Ich zerhacke also das große Ziel – in diesem Bild die Salami – in kleinere Portionen.

Um meinen Master zu bekommen, muss ich noch 2 Hausarbeiten und 1 Klausur schreiben, 1 mündliche Prüfung ablegen, sowie 6 CP in einem Wahlpflichtbereich sammeln. Dazu kommen der Besuch eines Masterkolloquiums und das Schreiben der Masterarbeit.

Auch diese Etappen müssen terminiert werden. So muss z.B. meine Masterarbeit spätestens am 30. September abgegeben werden, damit die beiden Korrektor*innen genügend Zeit haben, sie noch in diesem Jahr zu benoten. Beim Prüfungsamt muss sie dementsprechend schon Mitte/Ende Juni angemeldet werden.

Zeitliche Rahmen setzen

  • Januar: Abgabe der Hausarbeit in Literaturwissenschaft
  • Februar: die mündliche Prüfung sowie eine Klausur für den Wahlpflichtbereich
  • März / April: Schreiben der zweiten Hausarbeit in Literaturwissenschaft
  • Mai: Vorbesprechung der Masterarbeit
  • Juni: Anmeldung der Masterarbeit
  • Juli: Schreiben einer Klausur für den Wahlpflichtbereich
  • JuliSeptember: Schreiben der Masterarbeit
  • September: Abgabe der Masterarbeit.

Ziele Check:

Wenn man seine Ziele so unterteilt und terminiert hat, ist es ersichtlicher, ob das Gesamtziel auch realistisch ist – oder der Plan ggfls. angepasst werden muss. Da ich nun auf einen Blick sehe, welchen Arbeitsaufwand ich voraussichtlich monatlich habe, kann ich meine Termine darauf abstimmen und mir so wertvolle Zeit für meinen Abschluss nehmen. Auch bei der Arbeit kann ich das berücksichtigen und z.B. im September für die Endphase meiner Masterarbeit jetzt schon zwei Wochen Urlaub einplanen. Meinen Terminplan für die wichtigsten Klausuren teile ich übrigens mit meinen Kolleg*innen und kann so auch mit ihnen eventuelle Urlaubs- oder Gleittage abstimmen.  

Fazit:

Die Strategie, seine Ziele SMART zu formulieren und mit der Salami-Taktik handhabbar zu unterteilen, kann man natürlich auch auf andere Ziele anwenden. Ob es nun der Verlust der Coronapfunde ist, oder der Stapel ungelesener Bücher, der seit geraumer Zeit darauf wartet, gelesen zu werden. Konkrete Formulierungen helfen, sich selbst täglich zu motivieren und nicht schon nach kurzer Zeit an unpräzisen Vorsätzen zu scheitern.

Nun werft einen Blick auf eure Vorhaben für 2021. Habt ihr euch für dieses Jahr Ziele oder Vorsätze gesetzt?

Wieso ich von einem Leuchtturm 1917 auf ein Filofax Clipbook umgestiegen bin

Wandlung ist notwendig wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.

Vincent van Gogh

Im August wechselte ich von meinem Leuchtturm 1917 auf ein Filofax Clipbook und teste damit, ob das Ringbuch-Planer-System für mich passend ist. Gerade das #MinimalPlanner-System machte es für mich spannend und ich stellte mir vor, wie ich mit so einem Ringbuch meine Produktivität steigern könnte. Zudem dachte ich, so ein Ringbuch wäre „erwachsener“ als ein klassisches Bullet Journal und meiner neuen beruflichen Stellung angemessener. Aber war es das wirklich?

Mein Filofax Clipbook-System

Das Filofax Clipbook:

Aus nostalgischen Gründen entschied ich mich im Juli für ein Filofax Clipbook in A5 (petrolblau). Das System wird mit mehren Special Features angepriesen:

  • flexible Kapazität – Umfang passt sich der Menge an Einlagen an
  • liegt flach auf und kann vollständig umgeklappt werden
  • Platz im Buchrücken für ein Schreibgerät  
  • auch kompatibel mit allen Einlagen
  • Ringe bieten sich für das Einhängen von Charms, Schlüsseln oder Ähnlichem an
  • Einband aus Kunstleder und damit vegan.

Die Special Features werden bis zu einem gewissen Punkt eingehalten. Das Clipbook liegt flach auf und ist damit ungemein praktisch. Allerdings ist es nur vollständig umklappbar, wenn es mit wenigen Seiten gefüllt ist. Hat man – so wie ich – eine Vielzahl an Einlageblätter eingeheftet, ist es nicht mehr möglich, das Clipbook vollständig umzuklappen, ohne dass sich die Ringe öffnen.

Meine Inserts

Das Clipbook kommt zwar mit einem undatierten Kalender und einer Auswahl an Notizpapier, allerdings keines, das mir spontan zugesagt hätte. Auch bevorzuge ich dickeres, cremefarbenes Notizpapier. Was nicht dabei war, war ein Register. Also musste ich mich selbst um passende Einlagen und ein Register kümmern.

Meine Inlays

Schon seit Jahren bewundere ich die Printables von Crossbow Printables. Der Shop bietet eine Vielzahl an Bundles an, aber auch einzelne Seiten. Ich habe mich für folgende Printables entschieden:

  • Goal Breakdowns
  • Monthly Planner
  • Monthly Overview
  • Wedding Planner
  • Week on One Page

Im Wedding Planner sind zudem mehrere Seiten, die rein organisatorisch sind und daher auch anderweitig verwendbar sind. Zudem habe ich eine kleine Wunschliste für den nächsten Cyber Monday. Als Blätter habe ich mir bei Amazon ein Set champagnerfarbener, punktkartierter Seiten bestellt, die allerdings nicht ganz DIN A5 sind.

Mein Register

Um mir ein passendes Register zu basteln, habe ich auf einen Motivblock zurückgegriffen und mir die einzelnen Seiten selbst zugeschnitten. Gelocht habe ich mit einer Ein-Loch Lochzange mit einem Lochdurchmesser von 6 mm. Zugegeben, die Löcher sind etwas groß.  

Zudem hatte ich von unserer Hochzeit noch Pergamentpapier übrig, das, zurechtgeschnitten, hervorragende Dividers abgibt.

Mein System

Kalender

  • Monthly Planner
  • Monthly Overview
  • Week on One Page
  • Rapid Logging

Samstag bzw. Sonntag ist immer mein Planner-Tag. Ich nutze die Zeit, um meine Inlays für die kommende Woche zu drucken und die vergangenen Tage zu reflektieren. Was funktionierte gut, was weniger gut?

Am Anfang des Montags drucke ich den Monthly Planner sowie den Monthly Overview und trage die wichtigsten Termine und To-Dos ein. Wöchentlich kommt ein Week on One Page dazu. Bei den täglichen To-Do’s, Notizen oder dergleichen greife ich auf das Rapid Logging-System von Caroll Ryder zurück. Der Vorteil ist, dass in Wochen, wo ich kaum tägliche To-Dos habe (ja, auch das kommt vor), keine leeren Seiten habe.

Studium

  • Overview
  • Assignments
  • Weekly Agenda
  • Goal Breakdowns
  • Projektplan für Hausarbeiten

Um mein Masterstudium auch neben meinem Beruf zu rocken, habe ich auch ein paar Seiten extra hierfür reserviert. So habe ich einen Überblick über alle zu belegenden Veranstaltungen angelegt, die ich abhaken kann, sobald ich eines davon abgeschlossen habe. Zudem ist darauf eine Übersicht meine Credit Points und meiner Noten.

Um meine Aufgaben für die einzelnen Seminare im Überblick zu behalten, habe ich eine Assignments-Seite, auf der ich – wie in einem Hausaufgabenheft – inkl. Seminarzugehörigkeit und Abgabetermin eintrage.

Die Weekly Agenda beinhaltet all meine wöchentlichen Seminare. Dank des Hybrid-Semesters liegen auch einige Seminare während meiner Arbeitszeit und ich kann mein Studium in der Regelstudienzeit abschließen.

Im Goal-Breakdown notiere ich meine Ziele für jedes einzelne Seminar. In einigen ist nur ein Beteiligungsnachweis zu erlangen, in anderen brauche ich eine Abschlussprüfung. Um die jeweiligen Voraussetzungen zu erfüllen, notiere ich dort ebenfalls die Action Steps sowie meine angepeilte Note.

Meine Collections

  • gelesene Bücher
  • Liste 100 essenzieller Bücher
  • Zitate aus Büchern
  • Projektplan für die Umgestaltung unserer Wohnung
  • Instagram-Planer
  • Diverse Listen
  • Platz für Notizen

The Wedding Planner

  • Übersichtsseite
  • Kontakte
  • Bestätigte Gästeliste
  • 2x Monatsplaner
  • Weekly-Planner
  • Zeittafel für den Hochzeitstag
  • Sketches
  • Ideas
  • To Make
  • To-Do’s
  • Stationery Planner
  • Wedding-Decor-Planner
  • The Music
  • Wedding Vendors
  • Seating Plan
  • Table Layout
  • mehrere Budget-Seiten: Breakdown, Master Budget, Wedding Expenses, Payment checklist, to buy
  • The Honeymoon

Da wir allerdings immer noch nicht wissen (können), wann unsere Freie Trauung nächstes Jahr stattfindet, ist dieser Plan zurzeit weniger in Nutzung, als ich gerne hätte.

Fazit

An sich bin ich von dem Ringbuch-System begeistert. Gerade die Möglichkeit, vorgefertigte Layouts zu verwenden, macht das ganze System für mich sehr anpassungsfähig. Zudem kann ich so mein persönliches ästhetisches Empfinden umsetzen, ohne selbst in Übermaßen kreativ tätig zu werden, was mir sehr viel Zeit erspart. Außerdem kann ich den Stil jederzeit ändern und anpassen. Inlays, Dividers und so weiter können ausgetauscht und ersetzt werden.

Allerdings bin ich vom Clipbook nicht ganz überzeugt, da es doch viel zu sehr an ein normales Ringbuch erinnert und nicht den Charme eines klassischen Filofax versprüht.

Unproduktivität – Eine etwas andere Sichtweise

Unproduktivität, Langeweile, das Gefühl nicht zu genügen oder abgehängt zu werden, Unlust…

Dinge, die sicher jedem bekannt vorkommen. Und für diejenigen, die darauf achten, ihre Zeit sinnvoll zu nutzen, wie Schreckgespenster erscheinen.

Die Ausgangssituation

Du bist ordentlich strukturiert, es sieht aus, als bekämst du die meisten deiner Aufgaben erledigt. Aber du möchtest natürlich besser werden, mehr schaffen. Wie passt es dazu, dass du den Drang hast, dich den halben Tag vor den Fernseher zu setzen oder lustige Bilder/Videos im Internet durchzuklicken?


Vorsicht, Küchenpsychologie 😉

Unsere Gedankenwelt und was uns schlussendlich zum Handeln oder Nicht-Handeln bringt, birgt unheimlich komplexe Vorgänge. Sich selbst zu verstehen oder zielgerichtet zu handeln, scheint eine Lebensaufgabe zu sein. Zeitschriften, Artikel oder Podcasts, die ein wenig Hintergrundwissen zu diesem Thema bieten, haben mir mit meinem inneren Schweinehund geholfen. Der innere Schweinehund ist wie das Monster unterm Kinderbett – nur in unserem Kopf. In meinem Kopf bin nur ich, mit meinen Gedanken und Gefühlen.

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Wie man seinen Schreibtisch effizient organisiert

Seit 12 Wochen bin ich im Homeoffice und daher ist mein heimischer Schreibtisch mein neuer Lebensmittelpunkt geworden. Um wirklich produktiv zu sein, ist für mich die Organisation von Beruf, Studium und privaten Interessen das A und O.

Was der Schreibtisch verrät

Unser Schreibtisch verrät sehr viel über unsere Arbeitsweise und wie viel Ablenkung wir vertragen, um dennoch konzentriert arbeiten zu können. Scheint unser Arbeitsplatz unter der Last von Büchern, Zeitschriften und Dekoration fast zu zerbersten oder ist er nahezu klinisch sauber? Auch abseits vom Homeoffice erlaubt der Schreibtisch einen Blick auf die Unternehmenskultur. Sind persönliche Gegenstände erlaubt oder beginnt und endet die eigene individuelle Note mit der Kaffeetasse? Wie viel Platz räumt das Unternehmen seinen einzelnen Angestellten ein und sind die Arbeitsplätze ergonomisch gestaltet? Ich habe mal in einem Unternehmen hospitiert, da musste ich von meinem Stuhl aufstehen, damit meine Kollegin von ihrem Arbeitsplatz aufstehen konnte. So etwas unterbricht Arbeitsabläufe und stört die Konzentration erheblich.

Falsche Vorstellungen durch Instagram und Pinterest

Wenn ich mir meine Pinterest-Pinnwand und in meinen Feed bei Instagram ansehe, scheinen die meisten Schreibtische der Influrencer*innen aus MacBooks, hübschen Notizbüchern, Duftkerzen und pastellfarbenen Blumen in geometrischen Vasen zu bestehen. Die Tischplatten sind weiß und der Platz sehr begrenzt. Das sieht auf den ersten Blick auch sehr ansprechend aus und ich hab mich schon das ein oder andere Mal geärgert, dass mein Schreibtisch so gar nicht diesen Standards genügt. Weder Zuhause im Homeoffice noch im Büro. Dabei habe ich es durchaus versucht. Aber länger als einen Tag sah der Schreibtisch nie instagramtauglich aus. Auch die Anleitungen bei Pinterest zu einem geordneten Schreibtisch haben mich mehr frustriert als weitergebracht. Das Problem war, dass all diese Bilder und Anleitungen – egal wie sinnvoll sie im ersten Moment erschienen – auf die Optik ausgelegt waren, und nicht auf die Funktionalität. Dabei sollte hier der Fokus liegen.

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Meine perfekte Routine im Homeoffice

Seit nunmehr 11 Wochen bin ich im Homeoffice bzw. im digitalen Semester und mein Tagesablauf hat sich mittlerweile gefestigt. Am Anfang war das nicht so. Dabei ist ein fester Tagesablauf ein wichtiger Punkt, um produktiv zu sein und seine Zeit bestmöglich zu nutzen. Wie ich es dennoch geschafft habe, mir ein produktives Zeitmanagement im Homeoffice einzuteilen, erkläre ich euch im Folgenden.

Warum ein fester Tagesablauf hilfreich ist

Ich gehöre zu den Menschen, die feste Routinen benötigen, um produktiv zu sein. Durch den plötzlichen Bruch zwischen täglicher Fahrt ins Büro und dauerhaftem Homeoffice fiel ein großer Teil meiner bisherigen Tagesstruktur weg. Zwar ist es sehr viel entspannter, morgens nicht mehr um 5:30 Uhr aufzustehen, um ab 7:00 Uhr für eine Stunde im Stau zu stehen. Aber gerade diese Stunde hat es mir erleichtert zwischen Privat- und Arbeitsleben exakt zu unterscheiden. Auch, dass ich plötzlich meine Zeit sehr viel freier und unabhängiger einteilen konnte, machte mir Schwierigkeiten. Es fehlte der feste zeitliche Rahmen, den ich vom Büro gewohnt war. Auch an Unitagen war ein solcher Stundenplan hilfreich. Feste Termine, feste Pausenzeiten und die ungezwungene Kommunikation mit den Kolleginnen sind völlig weggefallen.

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Selbstorganisation mit dem Bullet Journal

Seit ungefähr sechs Jahren arbeite ich mit dem Prinzip des Bullet Journals. Das Konzept für dieses Selbstorganisations-Tool stammt von Ryder Carroll, dessen System sehr minimalistisch, aber effektiv ist. Mittlerweile gibt es eine große Community, die das Konzept weiterentwickelt hat, wobei nur noch wenige mit dem original minimalistischen Design arbeiten. Auch ich habe am Anfang sehr viel Zeit in die Gestaltung meines Bullet Journals gesteckt und ausgiebig verziert. Mittlerweile bin ich jedoch davon weg, sodass mein Layout überschaubarer geworden ist. Mein BuJo ist für mich das Tracking-Instrument und Selbstführungs-Tool schlechthin. Im Folgenden gebe ich euch einen kleinen Einblick in dieses mächtige Timemanagement-Werkzeug.

Meine Wochenansicht

Weekly-Layout meines Bullet Journals

Termine und Aufgaben

In meinem wöchentlichen Spread notiere ich zum einen meine Termine und zum anderen wichtige Ereignisse wie zum Beispiel Geburtstage oder den Umzug meiner besten Freunde. Zudem ist dort sehr viel Platz für Aufgaben. Ich bin ein großer Fan von To-Do-Listen. So finde ich es einerseits befriedigend, wenn ich erledigte Aufgaben abhaken kann, andererseits ist es schön visualisiert zu haben, was man schon alles geschafft hat. Wenn man größere Aufgaben in kleinere Einheiten unterteilt und diese als einzelne Tasks betrachtet, erscheinen die Hürden bis zu einem großen Ziel nicht mehr so hoch. Aufgaben, die an einem bestimmten Tag zu erledigen sind, schreibe ich in die Spalte des zugehörigen Datums. Aufgaben, die irgendwann in der Woche gemacht werden müssen, kommen in die sogenannte Running-List. Ich hake dann ab, wann ich sie erledigt habe. Natürlich könnte ich sie einfach so abhaken, ohne sie im Nachhinein einem Tag zuzuordnen. Aber auch hier hilft mir die Visualisierung. Und ich kann sehen, an welchen Tagen ich besonders produktiv bin.

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Gastbeitrag: Tipps und Tricks für das Onlinesemester

Hallo zusammen,

mein Name ist Jasmin und ich habe einen englischsprachigen Blog mit dem Titel ‘The Dawn of Inspiration’. Ich studiere derzeit zweit Master-Studiengänge – Germanistik und English Literatures and Cultures. Ich wollte unbedingt beide Fächer auch im Master weiter machen, weswegen ich mich für zwei Master- Studiengänge entschieden habe. Ich werde euch heute ein paar Tipps geben, um die aktuelle Situation ein bisschen besser zu bewältigen. Viel Spaß beim Lesen!

Das Onlinesemester stellt nicht nur Studierende auf eine Geduldsprobe, sondern auch unsere Lehrenden. Internet-Lehre als Neuland für beide Seite – im 21. Jahrhundert. Man sollte meinen der Ausbau dessen sei schon viel weiter, aber leider ist das nicht der Fall. Das bedeutet nunmal Stress für beide Seiten. Es bedeutet aber auch einen Wandel der Lehre, der seit ein paar Jahren definitiv fällig war. Meint ihr nicht?

Wie geht man nun mit der Situation um?

Selbstorganisation und Disziplin sind wichtige Begleiter in dieser Zeit, aber auch das Verständnis dafür, dass nicht alles reibungslos klappen muss und, dass manchmal nicht jedes To-Do geschafft wird.

Wie kann man trotzdem Erfolg haben und seine To-Do Liste abhaken auch wenn das gewohnte Umfeld fehlt? Wichtig sind Struktur und ein Plan, ohne die beiden Sachen wird das nichts. Sicherlich muss du nicht den gewohnten Alltag im Büro oder an der Universität nachstellen, wäre auch garnicht möglich, aber du musst etwas finden, das für dich eine Arbeitssituation schafft.

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Wie ich mit dem Paretoprinzip mein Studium rock(t)e

Das Paretoprinzip, auch 80-zu-20-Regel genannt, besagt nichts anderes, als das 80 % der Ergebnisse bereits mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden können. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse erfordern jedoch mit 80 % des Gesamtaufwandes die meiste Arbeit.

Je nachdem mit welchem Anspruch man an sein Studium geht, und welches Fach man studiert, kann man also mit relativ wenig Aufwand sehr viel erreichen. 

Da ich ein Mensch bin, der solange ein Motivationsproblem hat, bis er ein Zeitproblem hat, kommt mir dieses Prinzip sehr zugute. Allerdings habe ich es am Anfang meines Studiums nicht genau verstanden und auf mein Jurastudium kann ich es immer noch nicht anwenden – aber sowohl in meinem Bachelor als auch jetzt in meinem Masterstudiengang bringe ich damit gute Leistungen. 

Um das kurz zu veranschaulichen erkläre ich kurz, wie mein Bachelorstudium aufgebaut war:
Mein Germanistikstudium teilte sich in ein Grund- und ein Hauptstudium.
Im Grundstudium studierte ich 4 Module mit je 4 Seminaren.
Im Hauptstudium reduzierte sich das auf 2 Module mit je 2 Seminare.
Jedes Seminar musste mit einem Beteiligungsnachweis und jedes Modul mit einer Abschlussprüfung (AP) abgeschlossen werden. Lediglich die Abschlussprüfungen werden benotet und bilden zusammen mit der Bachelorarbeit die Bachelornote. 

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Bullet Journal 2018: Set Up – Teil II

Das Originalkonzept von Ryder Carroll findet auf den ersten Seiten des BuJos statt… alles was „hinten“ ist, ist eine Erweiterung, entwickelt von Listenfreaks, die alles in ihrem Leben irgendwie sammeln, oder planen wollen – oder Spaß am Lettering haben.

Spaß an der Sache ist übrigens eine Sache, die viele nicht verstehen. Wenn man sagt, man führe ein Bullet Journal, darf man sich oft anhören „Aber in der Zeit könntest du doch was anderes machen, einem Hobby nachgehen oder so.“ Joah… ich könnte natürlich die halbe Stunde pro Woche in etwas anderes investieren. Eine Folge Big Bang Theory gucken, den Kühlschrank plündern oder lesen. Aber wieso sind das akzeptierte Hobbys und das Gestalten eines Kalenders nicht?

Egal… hier kommt Teil 2 meines BuJo 2018 Set Ups 😉

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Ja… der Haushaltstracker ist ziemlich selbsterklärend. Aber wenn man es mit dem Haushalt nicht so hat wie ich, muss das sein.

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Bullet Journal 2018: Mein Set Up – Teil I

Noch eine Woche, dann rutschen wir alle mehr oder wenig vorbereitet ins neue Jahr. Der eine feiert ausgelassen an einem besonders coolen Ort, der andere (ich) hat Angst vor blauen Flecken und verkriecht sich mit seinen Freunden Ben und Jerry ins Bett und guckt alte Filme auf Netflix.

Zumindest starte ich mit einem neuen Bullet Journal ins neue Jahr. Mein altes hat genau 5 Monate gehalten und sieht jetzt ziemlich zerflattert aus. Mein neues ist ein goldenes A6 Kompagnon Metallic von Brunnen.

Es ist mittlerweile mein viertes BuJo und so langsam habe ich raus, welche Seiten ich brauche – und welche nicht.

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Nach 4 BuJos ist die Legende nur noch Beiwerk. Aber es gehört für mich dazu. Zudem entwickelt es sich mit jedem Bullet Journal weiter. Ich lerne, welche Symbole ich tatsächlich nutze und brauche, und welche wegfallen können.

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