Rezept: Antipasti

Nach dem Wochenende blieb bei uns etwas Gemüse übrig, das dringend weg musste. Aber auf einen Gemüseauflauf hatte ich so gar keine Lust, ebensowenig auf eine Gemüsesuppe. Allerdings hatte mich kurz zuvor das Fernweh gepackt und so entschied ich mich, uns ein schönes Antipasti auf den Tisch zu bringen, um den Drang gen Süden zumindest etwas zu befriedigen. Wir hatten noch frisches Ciabatta und einen sehr cremigen Burrata zuhause und so stand unserem mediterranen Abendessen nichts mehr im Wege.

Zutaten:

  • 2 Paprika
  • 2 Zucchini
  • 2 Handvoll Cherrytomaten
  • 3-4 Schalotten
  • 2-4 Peperoni
  • Salz, Pfeffer
  • Thymian
  • Rosmarin
  • ordentlich Knoblauch
  • 100 ml Olivenöl
  • Balsamico-Essig

Als Beilage gab es bei uns frisches Ciabatta, gesalzene Butter und einen cremigen Burrata. Wer noch anderes Gemüse, wie z.B. Champignons zuhause hat, kann das natürlich auch zusätzlich verwenden!

Rezept:

  1. Paprika, Zucchini, Aubergine, Cherrytomaten und die Schalotten in grobe Stücke schneiden und in eine Auflaufform geben.
  2. Die Peperoni längst aufschneiden und von sämtlichen Kernen befreien und dann ebenfalls in die Auflaufform geben.
  3. Das Olivenöl mit Salz, Pfeffer, ordentlich Thymian und Rosmarin vermengen und den Knoblauch hineinpressen.
  4. Nun das Olivenöl auf das Gemüse geben.
  5. Die Auflaufform in den vorgeheizten Ofen bei 200°C geben.
  6. Nach 20 Minuten den Ofen abschalten, das Gemüse jedoch noch 40-50 Minuten im langsam abkühlenden Ofen belassen.
  7. Kurz vor dem Servieren 1 EL Balsamico-Essig über die Antipasti geben.

Eigentlich hätten wir natürlich einen italienischen Wein zu der leckeren und sehr einfach zuzubereitenden Vorspeisenvariation trinken sollen – aber solch einen hatten wir leider nicht im Haus. So wurde es ein österreichischer Grüner Veltliner, der dank seiner Frische und Zitrusnote ebenso hervorragend dazu passte.

Rezept: Chicken-Enchilada und Margaritas

Als ich vor ein paar Jahren meine Cousine in Colorado besuchte, gingen wir direkt am ersten Abend in ein Restaurant und ich aß das erste Mal in meinem Leben Enchiladas und trank Margaritas. Etwas, was in wir in den folgenden Tagen öfters gemacht haben. Wie sich herausstellte, spielte die traditionelle mexikanische Küche eine große Rolle in Colorado. Enchiladas bestehen aus gefüllten, weiche Tortillas aus Maismehl und es gibt sie in unzähligen Varianten. Auch Margaritas gab es in zig Variationen und wurden von uns oft bestellt. In den Bars gab es sogar ganze Karten mit mehreren Spielarten von Margaritas und ich war von der Auswahl schier überfordert.

2013 in Castle Rock, Colorado

Enchilada

Zutaten:
  • 6 Tortillas
  • 400 g Hähnchenbrust
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Paprika
  • 400 g gestückelte Tomaten
  • 1 Dose Mais
  • 1 EL Öl
  • 1 Becher Crème Fraîche
  • 1 Dose Kidney-Bohnen
  • etwas Streukäse
  • Tabasco
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Zubereitung:
  • Die Hähnchenbrust in Würfel schneiden und in Öl anbraten.
  • Die Paprika würfeln und die Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden. Kurz in der Pfanne mitbraten.
  • Tomaten, Mais und die gewaschenen Bohnen dazu geben und 15 Minuten köcheln lassen.
  • Die Tortillas mit je 2 EL Crème Fraîche bestreichen. Das restliche Crème Fraîche in die Pfanne geben.
  • Auf jeden Tortilla 3-4 EL Füllung geben, mit etwas Käse bestreuen, zusammenrollen und in eine Auflaufform geben.
  • Den restlichen Käse auf die Tortillas geben und bei 200 °C im Backofen 10 Minuten überbacken.
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Rezept: Der etwas andere Kartoffelsalat

Der Sommer klopft laut an die Tür und gelockerte Coronaregeln sorgen dafür, dass man mittlerweile mit seinem auserkorenen Zweithaushalt durchaus mal grillen kann – unter Einhaltung der nötigen Hygiene- und Abstandsregeln natürlich. Und während dank Gemüsespießen, Grillkäse, Lammwürstchen, Grillpizza und gebeiztem Lachs oftmals schon Vielfalt auf dem Grillrost geboten wird, scheinen die Beilagen hier oft nicht mithalten zu können. Traditionell gibt es, zumindest in unserem Freundeskreis, mindestens einen Nudel- und einen Kartoffelsalat. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, aber wir hatten mal Lust auf etwas anderes. Daher probierten wir vor ein paar Tagen einen sehr leckeren, warmen Kartoffelsalat aus, den wir beim nächsten Grillen (wir warten noch auf eine Einladung zum Angrillen von unseren Freunden ins neue Haus) definitiv auf den Tisch bringen werden.

Zutaten:
  • 1 kg kleine oder gewürfelte Kartoffeln
  • 125 ml kaltgepresstes Olivenöl
  • 1 rote, feingehackte Zwiebel
  • 30 g in Scheiben geschnittene Oliven
  • 2 EL Kapern
  • 6 getrocknete, gewürfelte Tomaten
  • viel gehackte Petersilie (rund 1 Bund)
  • 1 EL Balsamico
  • einige Gramm grobes Meersalz
  • Ebensoviel gestoßener, schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
  • Die gewaschenen Kartoffeln in einer Auflaufform mit 2 EL Olivenöl beträufeln und mit etwas Meersalz bestreuen. Falls die Kartoffeln recht groß sind, vorher würfeln.
  • Die Kartoffeln bei 200 °C ca. 25 bis 30 Minuten im Ofen garen lassen. Dabei mehrmals wenden.
  • Die übrigen Zutaten zu einer Vinaigrette vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die noch warmen Kartoffeln in die Mischung geben und umrühren, abschmecken und ggfls. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Wer mag, kann natürlich die Kartoffeln auf dem Grill garen und so noch etwas rauchigen Geschmack an den Salat bringen. Zu dem lauwarmen Kartoffelsalat passt sowohl ein Bier, welches nicht kühlschrankkalt sein muss (zB Kellerbier), als auch ein fruchtiger Grüner Veltliner.

Was sind eure liebsten Rezepte rund ums Grillen? Ich würde mich sehr über neue Ideen und Vorschläge freuen und bin gespannt, was bei euch so aufs Gitter bzw. auf den Tisch kommt.

Rezept: Flammkuchen mit Spargel

Flammkuchen gehört zu den Gerichten, die ich immer liebend gerne auf Straßenfesten gegessen habe. Hauchdünner Teig, belegt mit roten Zwiebeln, Speck und Schmand – so einfach und doch so gut. Die Spezialität aus dem Elsass, Lothringen und dem Saarland ist dabei auch sehr wandlungfähig.

Vor ein paar Tagen kochten wir Fettuccine mit grünem Spargel und Cocktailtomaten von Gabriele Canale nach. Es blieb etwas Spargel übrig und so entschieden wir uns einen saisonal passenden Flammkuchen zu backen.

Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 120 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Öl
  • 100 g Schmand
  • Speck
  • 250 g grüner Spargel
  • 1 Zwiebel
  • 8 Kirschtomaten
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:

  • Aus Mehl, Wasser, Salz und Öl einen schönen geschmeidigen Teig formen. Diesen für etwa 1 Stunde ruhen lassen.
  • Schmand mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss cremig rühren.
  • Speck würfeln, Zwiebeln in dünne Ringe schneiden und die Tomaten vierteln.
  • Spargel in mundgerechte Stücke schneiden.
  • Den Teig hauchdünn zu zwei Fladen ausrollen und mit dem Schmand dünn bestreichen.
  • Nach Herzenslust mit Speck, Spargel, Zwiebeln und Tomaten belegen und für ca. 15 Minuten bei 200 Grad im Ofen backen lassen

Wie kann ein Gericht nur so einfach und dabei so lecker sein? Und wieso macht man es so selten? Wir haben uns jedenfalls vorgenommen, uns in Zukunft öfters solche Köstlichkeiten zu gönnen. Als Dessert gab es würzigen Bergkäse mit Ingwersenf, dazu ein Glas Riesling.

Rezept: die perfekte Pizza

Pizza gehört definitiv zu den Gerichten, die Fernweh in einem zugleich stillen, als auch auslösen können. Und es gibt wohl kein Gericht, dass man mehr mit Italien verbindet, als eine klassische neapolitanische Pizza. Die Kombination von knusprigen Pizzateig mit fruchtiger Tomatensoße und geschmolzenem Käse ist fantastisch. Da schmeckt man einfach Bella Italia bei jedem einzelnen Bissen! Dank ein bisschen Inspiration aus dem Internet, haben wir nun auch das Rezept für den perfekten Pizzateig – denn das Geheimnis einer guten Pizza liegt im Teig.

Bei Bento haben wir vor kurzem einen Artikel über einen Pizzabäcker und seinem perfekten Pizzateig gefunden. Demnach bräuchte es nur 4 Zutaten, um den perfekten Teig für eine klassische neapolitanische Pizza zuzubereiten. 4 Zutaten und 24 Stunden Ruhezeit. Das wollten wir unbedingt ausprobieren und legten los:

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 240 ml lauwarmes Wasser
  • 20 g frische Hefe

Zubereitung:

Dank Brotbackmaschine ging es bei uns ganz einfach. Einfach alle Zutaten mischen, das Teig-Programm wählen und die Maschine erledigt den Rest. Den Teig dann für 24 h in einer sehr großen Tupperdose bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Wer keine Brotbackmaschine hat, kann den Teig einfach wie einen normalen Hefeteig zubereiten – aber die Ruhezeit sollte definitiv eingehalten werden.

Auch die Tomatensoße haben wir selbst zubereitet. Dazu einfach passierte Tomaten mit angeschwitzten Zwiebelwürfel mischen, ein paar Gewürze wie z.B. Oregano, Thymian, Salz, Pfeffer und Knoblauch dazu geben und kurz aufkochen. Auf den ausgerollten Pizzateig verteilen und nach Herzenslust belegen. Wir haben uns für Mozzarella und Feta entschieden, sowie für frisches Basilikum. Die Pizza nun für rd.13 Minuten bei 190 Grad im Ofen backen lassen. Wer mag, kann nun noch etwas Oliven- oder Knoblauchöl auf die fertige Pizza träufeln.

Der Teig war unglaublich lecker, super knusprig und hat uns auf ganzer Linie überzeugt. Da man diesen original italienischen Pizzateig sehr gut vorbereiten kann, geht die Zubereitung der Pizza auch sehr flott. Insgesamt braucht man auch nicht länger, als der Lieferdienst vom Eingang der Bestellung bis zur Auslieferung benötigt.

Im Vorfeld haben wir uns überlegt, ob wir uns einen Pizzastein zulegen sollen. Laut Produktbeschreibung sorgt so ein Pizzastein für eine sehr knusprige Pizza, da er die Wärme gleichmäßig abgibt und die Feuchtigkeit des Teigs aufnimmt. Nun hatten wir allerdings noch zwei Pizzableche von Lidl Zuhause, die wir nun das erste mal benutzten. Das Ergebnis hat uns so überzeugt, dass wir erst einmal auf den Pizzastein verzichten werden.

Rezept: Schokoladen-Kirsch-Gâteau

Es gibt nur wenige Dinge, die schöner und tröstlicher sind, als ein saftiger Schokoladenkuchen. Dabei gilt: Je höher der Schokoladenanteil ist, desto besser. Dieser französische Gâteau punktet mit 150 g reiner Vollmilchschokolade und macht damit doppelt froh. Grund ist, dass der Neurotransmitter Dopamin ausgeschüttet wird. Zudem werden Endorphine freigesetzt, die als körpereigene Opiate wirken. Also kein Wunder, dass man sich nach dem Verzehr von Schokolade besser fühlt. Damit ist dieser Schokoladen-Kirsch-Gâteau der perfekte Geburtstagskuchen! Ich hab ihn zum Geburtstag meines Mannes gebacken.

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Gemüse-Hack Auflauf

Die aktuelle Coronapandemie schränkt jeden von uns ein. Während es vor wenigen Tagen noch sehr einfach war, spontan noch schnell zum Supermarkt zu gehen um eine einzige vergessene Zutat zu kaufen, sollte man sich jetzt genau überlegen, ob dieser Gang tatsächlich nötig ist. Daher haben Nicholas und ich heute aus Resten etwas leckeres gezaubert. Aber nicht nur in Zeiten einer Virusepidemie sollte man Reste verwerten. Und davor braucht man keine Angst haben, falls man keine geübte Köchin oder talentierter Küchenchef ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass es furchtbar schmeckt, ist sehr gering, wenn man sich an Dinge hält, die einem Vertraut sind, wie z.B. Aufläufe. Vor zwei Tagen kochten wir eine Süßkartoffelsuppe und hatten noch etwas Schmand übrig. Auch von den Spagetti drei Tage vorher blieb etwas Tomatensoße übrig und auch in unserem Kühlschrank fand sich noch Gemüse, das dort schon länger lag und endlich verkocht werden wollte.

Zutaten:

  • 500 g Rinderhack
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Schmand
  • 2 EL Tomatensoße
  • bunte Gemüseauswahl
  • Käse zum Überbacken
  • 2 TL Öl
  • Salz & Pfeffer
  • Tomatenketchup
  • Kräuter nach Wahl

Zubereitung:

  1. Öl erhitzen und das Gemüse anbraten, danach aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.
  2. Das Hack anbraten. 2 EL Tomatensoße und etwas Tomatenketchup dazu geben.
  3. 2 EL Schmand dazu geben und mit Salz, Pfeffer und den Kräutern abschmecken. Das Gemüse hinzufügen und noch einmal kurz erhitzen.
  4. Alles in eine Auflaufform geben und mit Käse bestreuen. Für ca. 20 Minuten im Ofen bei 200 Grad überbacken.

Pasta mit Paprika-Soße

Nudeln machen glücklich. Die Kombination aus Kohlehydraten und cremiger Soße – dazu ein Schluck Weißwein – tröstet nach jedem anstrengenden Arbeitstag oder hebt die Stimmung, wenn es draußen mal wieder nicht richtig hell werden will. Das gleiche Glücksgefühl stellt sich bei mir einfach nicht bei einem großen Teller Salat mit Tofustreifen ein. Zumindest nicht in der kalten Jahreszeit. Und da können mir auch Speckröllchen und das ein oder andere Kilo zu viel völlig egal sein.

Und weil es heute auf der Arbeit sehr stressig war und die Dunkelheit ihr übriges tat, gab es heute Abend Penne mit einer Gemüsesoße.

Zutaten:

  • 75 g Vollkorn-Penne (pro Person)
  • 2 rote Paprika
  • 10 Cocktailtomaten
  • 2 EL Frischkäse
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Italienische Kräuter (TK)
  • 1 Zwiebel
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL Öl

Zubereitung:

  1. Die Nudeln bissfest garen.
  2. Die Zwiebel würfeln und im heißen Öl andünsten.
  3. Die Paprika in Würfel schneiden und zu den Zwiebeln geben. Derweil die Tomaten halbieren und ebenfalls in die Pfanne geben. Ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze garen.
  4. Mit 150 ml. Gemüsebrühe ablöschen und 5 Minuten köcheln lassen. Die 2 EL Frischkäse einrühren und mit Salz, Pfeffer und dem EL Kräuter abschmecken. Die Pasta in die Pfanne geben und unterheben.

Wir haben immer eine kleine Tüte mit Kräutern im Gefrierfach. Ab und zu kaufen wir frische Kräuter auf dem Markt oder im arabischen Supermarkt um die Ecke, säubern sie und frieren sie ein. Oder wir trocknen sie im Backofen, zerkleinern sie und heben sie in einem alten Marmeladeglas auf.

Sherry-Trifle

Meine beste Freundin hat auch dieses Jahr ihren Geburtstag mit einer Silvesterparty gefeiert – und weil sie 30 wurde und die 20er Jahre nun beginnen, wurde es eine The Great Gatsby-Party. Jeder Gast brachte etwas zu Essen mit und ich machte einen Sherry-Trifle. Das Rezept habe ich noch von meiner Mutter. Ihre beste Freundin war Britin und nach einem Besuch bei ihr kam meine Mutter mit diesem sehr einfachen Rezept wieder und überzeugte damit danach auf jeder Feier. Klar, dass ich das von ihr übernommen habe.

Zutaten:

  • süßer Sherry (ein guter Schluck – oder zwei)
  • Vanillepudding (500 ml bei einer kleinen Portion)
  • Eischnee (aus 4 Eiern)
  • Zucker (300 g)
  • gefrorene Himbeeren (250 g)
  • Löffelbiskuit (100 g)
  • ein paar Tropfen Zitronensaft

Variation:

Als Variation kann man den Sherry durch einen Apfel-, Granatapfel- oder Orangensaft ersetzen und den Trifle so kinderfreundlich machen. Auch die Himbeeren können durch Waldbeeren oder Kirschen getauscht werden. Der Profi nimmt statt Vanillepudding auch Custard, eine englische vanillepuddingähnliche Süßspeise.

  1. Zuerst 4 Eier trennen und das Eiweiß zu einem sehr steifen Eischnee schlagen. Dann ein paar Tropfen Zitronensaft hinzugeben und weiter aufschlagen. Nun 100 g Zucker nach und nach kräftig einschlagen, bis der Eischnee schnittfest ist. Nun weitere 100 g in einem Rutsch mit kräftigen Schlägen einrühren, bis die Masse schön glänzend ist.
  2. Die Eischneemasse entweder mit zwei Löffeln häufchenweise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, oder mit einer Tortenspritzkanüle auftragen (oder wie das Ding heißt). Bei 100 Grad ca. 60-90 Minuten im Ofen bei Ober-Unterhitze trocknen lassen.
  3. Eine Auflaufform mit den 100 g Löffelbiskuit auslegen und einen kräftigen Schluck (oder zwei) süßen Sherry dazugeben. Wer mag, kann nun auch noch die restlichen Spekulatius darüber streuen, oder andere Kekse, die dringend weg müssen.
  4. In einem Topf die Himbeeren mit ca. 50-70 g Zucker erhitzen und kurz aufkochen. Die Masse auf die Kekse geben.
  5. Den Pudding nach Packungsanweisung kochen und auf die Himbeermasse geben. Mit einer Schicht Frischhaltefolie abdecken, um Hautbildung zu vermeiden. Danach den Trifle abkühlen lassen.
  6. Die fertigen Baisers aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Mit einem Flambierbrenner leicht flambieren und auf den Pudding setzen.
  7. Wer mag kann nun auch einen Hauch Schokosoße oder geröstete Nüsse darüber geben.

Paprika-Steak-Pfanne

Nicholas und ich nutzen zurzeit jede Gelegenheit, um zusammen zu kochen. Wir genießen diese gemeinsame Zeit, reden über unseren Tag und trinken dabei einen Schluck leckeren Weißwein. Ganz nebenbei probieren wir so neue Rezepte aus oder entwickeln uns bekannte Rezepte weiter. Diese Zweisamkeit bedeutet uns sehr viel.

Paprika-Steak-Pfanne

Zutaten:

  • 3 Paprika
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 350 g Rinderminutensteaks
  • 50 ml. konzentrierte Gemüsebrühe
  • etwas Maggi
  • 1 EL geriebener frischer Ingwer
  • 1 EL Honig
  • Salz / Pfeffer
  • 125 g Naturreis
  • 2 TL (Knoblauch)Öl
  • 1 TL Stärke

Zubereitung:

  1. Den Reis nach Packungsanleitung kochen.
  2. Die Gemüsebrühe mit etwas Maggi, Stärke, Honig und dem geriebenen Ingwer verrühren.
  3. Die Paprika in Streifen und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Im Wok (oder einer hohen Pfanne) mit einem TL Öl bei großer Hitze unter ständigem Rühren anbraten.
  4. Die Paprika auf einen Teller geben. Den 2. TL Öl in den Wok geben, das in Streifen geschnittene Rindfleisch dazu geben und unter ständigem Rühren für ca. 2-3 Minuten anbraten.
  5. Das Gemüsebrühe-Ingwer-Gemisch dazu geben und solange rühren, bis das Rindfleisch vollständig benetzt ist.
  6. Nun die Paprika dazu geben und noch einmal kurz garen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Mit dem abgeschütteten Reis servieren.

Wir tranken dazu einen Grauburgunder von Metzger. Sehr klarer, typischer Grauburgunder, der gut zu dem asiatischen Gericht passt.