Lohnt sich das Buch?

Stöbere gerade ein wenig in der Lernpause auf Instagram herum und entdecke ein Bild einer wunderschönen Ausgabe von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“.

Der erste Kommentar darunter:

Oh! Ich wusste gar nicht, dass das ein Buch ist, habe bisher nur den Film gesehen. Lohnt sich das Buch denn?

Wie heißt es so schön?

I don’t want to live on this planet anymore! 

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Me before you

Gestern war ich endlich mit einer guten Freundin in „Ein ganzes halbes Jahr“ – die Verfilmung des Weltbestsellers von JoJo Moyes.

Ich wollte unbedingt in diesen Film, obwohl ich ja skeptisch war. Lou und Will sahen in meiner Vorstellung komplett anders aus. Will war kantiger, Lou pummeliger (aber jeder ist ja pummeliger als Emilia Clarke) und überhaupt,wahrscheinlich konnten sie dieses fantastische, herzzerreißende Buch nicht annähernd auf die Leinwand zaubern.

Ums mal kurz zu machen: Ich musste mich ganz schön zusammen reißen um nicht loszuschluchzen. Die Tränen flossen unaufhaltsam, aber mit zugehaltener Nase konnte ich wenigstens die Geräusche dazu unterdrücken… was eigentlich total sinnlos war, denn das ganze Kino hat geheult – und alle haben sich zusammengerissen damit die anderen es nicht hörten. Bescheuert. Auch die anwesenden Männer wischten sich verstohlen die ein oder andere Träne aus den Augen.

Der Film hat sich definitiv gelohnt und Emilia Clarke haben sie unter so vielen Stoffschichten versteckt, dass sie für ihre Verhältnisse sogar etwas pummelig aussah. Hach… und was sie mit ihren Augenbrauen machen kann….

Jura-Flohmarkt

Vielleicht braucht ja einer von euch noch juristische Literatur? 😀 Ich verkauf jedenfalls:

ÖR: 

  • Niederle Media – Verwaltungsrecht AT 2 – Verwaltungsprozessrecht – 5. Auflage 2013: 3 €
  • Hemmer /  Wüst – Grundwissen Verwaltungsrecht – 6. Auflage 2014: 4 € 
  • Frosches / Pieroth – Verfassungsgeschichte – 7. Auflage 2008: 2 € 

StR: 

  • Rolf Schmidt – Strafrecht Allgemeiner Teil – 14. Auflage 2015: 10 €
  • Die Fälle – Strafrecht AT – 6. Auflage 2012: 4 € 
  • Hemmer / Wüst –Grundwissen Strafrecht BT – 5. Auflage 2014: 4 € 

ZR: 

  • Hemmer / Wüst – Die Basics – Zivilrecht II – 7. Auflage 2013: 3 €

Gesetzestexte: 

  • Beck-Texte: StPO – 50 Auflage 2014 – 3 €
  • Beck-Texte: ZPO – 56. Auflage 2016 – 5 €
  • Beck-Texte: ArbG – 87. Auflage 2015 – 4 €
  • Horn (Hrsg.): Berufsrecht der Anwaltschaft – 9. Auflage 2008 – 2 €

Ich würde die Bücher per Bücherversand verschicken. Geld auf mein Konto möchte ich nicht, lieber einen Gutschein bei Amazon über den Betrag (kann man frei wählen, grad noch einmal nachgesehen).

Die meisten Bücher sind teilweise farbig markiert, der andere Teil überhaupt nicht.

 

Inkognito

Gestern hab ich dann mal mein Facebookprofil aufgeräumt, die Privatsphäre erhöht, den Nachnamen geändert und mein Profilbild getauscht. Wenn man meinen Klarnamen bei Google eingibt, findet man nur noch drei/vier Seiten mit Bezug zu mir und die sind für potentielle Arbeitgeber / Stalker nur positiv.

Bei Facebook findet man mich jetzt jedenfalls nicht mehr so leicht.

Stellenanzeige

So, nachdem mein „aktueller“ Roman praktisch seit 2014 auf Eis lag, fließt es jetzt wieder richtig.

Zuerst habe ich die zweite Häfte komplett weggestrichen. War nötig, ist nicht schade drum. Nun sammle ich wieder Anektdoten, die ich gut in die Familiengeschichte einbauen kann. Glücklicherweise ploppen diese Anektdoten zurzeit fast überall auf. Kommilitonen, Kollegen, Freunde… Alle erzählen zurzeit witzige, unglaubliche kleine Alltagsgeschichten aus ihrem Bekanntenkreis, die es einfach wert sind, schriftlich festgehalten zu werden. Zudem fallen mir selbst wieder absurde Alltagssituationen von früher ein, die ich definitiv einbauen werde.

Und… Ich bin mutig:

Stellenanzeige:

Ich, Jezabel Botanica, suche eine schreiberisch talentierte Person, die bereit ist, mein Erstlingswert zu redigieren.
Das Werk umfasst ca. 250 Seiten und dreht sich um das universell aktuelle Thema: Liebe und Tod.
Der Lektor sollte Grammatik und Rechtschreibung beherrschen, damit er meine Schwachstellen erkennt und beseitigen kann. Zudem sollte er oder sie rigoros sein und bereit sein, Textstellen zu streichen, konkrete Verbesserungen vorschlagen und Logiklücken aufzuzeigen. Außerdem sollte sie oder er sich von meinen Tränen, meinen Schmollattaken und Wutanfällen nicht irritieren lassen – das machen junge wannabe Autoren gerne, wenn man ihr Erstlingswerk kritisiert.

Als Vergütung kann ich leider nicht viel anbieten, außer: Ganz vorne den Dank anzubringen – anstatt am Ende des Romans. Zudem der komplette Verkaufserklös der ersten 10 eBook-Verkäufe. Ziel ist es nämlich, den Roman über Neobooks bei Amazon, Thalia und der Meyerschen anzubieten.

Bei Interesse bitte bei mir melden! 😀

Ups

Gestern kam das erste mal eine Kommilitonin zu mir und hat mich auf meinen Blog angesprochen. Wir waren so im Gespräch, als sie plötzlich meinte, sie hätte gehört, ich würde einen Blog schreiben. Sie wisse zwar nicht, wie er heißt, aber eigentlich fände sie das ganz cool.

Ups.

Das war ein Montag?

Der gestrige Tag war irgendwie richtig gut. Und das, obwohl Montag war!

  • Den Fleck auf meiner weißen Bluse verdeckte mein Blazer hervorragend.
  • Die Strafrechts-AG lief sogar richtig gut, obwohl ich den Raub noch gar nicht vorgearbeitet hatte
  • Ich musste gestern nur 3,5 Stunden für die Rechnungsprüfung aufwenden (aber nur, weil ich heute morgen direkt damit weitergemacht habe).
  • Das Bewerbungstraining bei einer großen Wirtschaftskanzlei war sehr informativ. Sobald ich meinen neuen iMac habe, werde ich mal meinen Lebenslauf überarbeiten und aufhübschen.
  • Das Essen bei der Großkanzlei war völlig in Orndung. Mit belegten Brötchen kann man am Abend nichts falsch machen, außerdem gab es Balisto Joghurt (einziger Wehmutstropfen: es gab keine Werbetüte mit Blöcken oder Stiften).
  • Die erste Klausur in diesem Semester habe ich mit Bravour bestanden.
  • Ich wurde zu dem Seminar „Rhetorik für Frauen“ zugelassen, obwohl ich die Hoffnung darauf schon aufgegeben hatte.

Eigentlich ein sehr guter Start in die Woche. Heute geht’s dann hoffentlich gut weiter. Der neue iMac wird bestellt, die Küche geputzt und Sachenrecht I.1 fertig gestellt, damit ich Donnerstag direkt mit Sachenrecht I.2 weiter machen kann.

 

 

Ich Versuchs jetzt mal mit Erwachsen sein.

Ich versuche jetzt mal, mich mal eine Woche erwachsen zu benehmen – oder zumindest so, wie ich mir vorstelle, wie sich Erwachsene benehmen.

Also versuche ich jetzt mal eine Woche lang

  • Verantwortungsbewusst
  • Vorausschauend
  • Diszipliniert

zu sein.

Klar ausgedrückt: Ich steh morgens beim ersten Klingeln auf und entscheide mich nicht „spontan“ um, doch nicht zur Uni zu gehen sondern lieber 2 Stundne länger zu schlafen. Ich frühstücke in der Küche – nicht am Schreibtisch. Meine Kleidung wird ordentlich sein – ohne Flecken, ohne Löcher und sie wird zum Wetter passen. Meine Haare sind gekämmt und ich seh nicht aus, als wäre ich gerade aus dem Bett gestolpert.

Abends, nach dem Arbeitstag (Uni) koche ich – und ich koche irgendwas, das gesund ist und nicht aus Pizza, Lasagne oder Pasta besteht – und zwar so viel, dass ich es  am nächsten Tag mit in die Uni nehmen kann.

Im Zug lese ich ein Buch – nicht Twitter. Abends bereite ich meine Klamotten, Unterlagen und so weiter für den nächsten Tag zusammen – und Kasimir wird mindestens an einem Tag zum gemeinsamen Abendessen verdonnert – und zu einem gemeinsamen Pärchenabend.

Wenn mir wer doof kommt, sag ich ihm das – lächelnd und freundlich – während ich „Arschloch“ denke. Ich vergleiche mich nicht mit 20jährigen, die noch zuhause wohnen und ihre Wäsche von Mama gewaschen bekommen. Und ich versuche mich nicht darum zu kümmern, was 20Jährige von mir denken, die noch zuhause wohnen und ihre Wäsche von Mama gewaschen bekommen.

Oder was machen Erwachsene ohne Kinder so?