Notizbuch-Flohmarkt

Alle paar Jahre lese ich den Ratgeber „Magic Cleaning“ von Marie Kondo, was unweigerlich dazu führt, dass ich intensiv ausmiste. Dabei kommen Schätze zu Tage, die viel zu Schade für den Müll sind. Daher biete ich sie über diesen Weg an, in der Hoffnung, dass sich jemand findet, der noch wahre Freude an den Dingen hat.

Für dieses wunderschöne Notizbuch mit Ledereinband hätte ich gerne noch 5 € + Porto. Wie man sieht, hat der Ledereinband eine florale Prägung, die Seiten sind blanko und mit Hand gebunden.

Dies Blanko-Notizbuch hat einen schönen, bunten Einband mit Leinenrücken. Ich hab es vor einigen Jahren in einem Eine-Welt-Laden erstanden. Für 2 € + Porto ist es deines!

Das Jane-Austen-Notizbuch steht nun seit 2004 in meinem Regal und ich mag es sehr. Allerdings ist es zu Schade, wenn es nie benutzt wird. Die Seiten sind dick und sind mit Austen-Zitate und Illustrationen geschmückt. Wenn es einen neuen Eigentümer finden würde, würde mich das sehr freuen. 5 € + Porto.

Falls du Interesse an einem oder mehreren Notizbüchern hast, schicke mir eine Nachricht 🙂

Jobwechsel während der Coronapandemie

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, habe ich mitten in der Hochphase der Coronapandemie den Job gewechselt. Das war einerseits eine spannende, andererseits aber auch eine beängstigende Situation. Werde ich zeitnah etwas Neues finden? Etwas, das zu mir passt?

Der Grund für meinen Jobwechsel

Wenn man morgens keine Lust mehr hat, zur Arbeit zu fahren oder keinerlei Freude mehr an seinem Job hat, sollte man sich überlegen, wieso das so ist. Das habe ich im Januar bis Ende März ausgiebig getan und für mich festgestellt: Ich möchte mich beruflich neu orientieren. Dabei waren mir folgende Punkte sehr wichtig:

  • Interessantes Arbeitsgebiet mit spannenden Aufgaben
  • Keine moralischen Bedenken hinsichtlich des Arbeitsinhalts
  • Möglichkeit auf berufliche Weiterentwicklung / Personalentwicklung / Aufstiegsmöglichkeiten
  • Angenehmes Arbeitsklima
  • Angemessene Bezahlung
  • Gutes Arbeitszeitkonzept / Flexible Arbeitszeiten

Die Bewerbungsphase

Die Bewerbungsphase war bei mir sehr kurz, denn im Vorfeld habe ich mich gut auf diesen Schritt vorbereitet. Dabei schlugen in meiner Brust seit geraumer Zeit zwei Herzen: Der Reiz der Neuorientierung auf der einen und das Streben nach Stabilität auf der anderen Seite. Da hat es eine Weile gedauert, bis ich für mich entschieden habe, welche Schritte ich gehen möchte, um mich beruflich weiterzuentwickeln und inwieweit ich mich dafür neu positionieren möchte.

Anfang April war es dann bei mir soweit: Jetzt oder nie! Ich schrieb meine erste Bewerbung und schickte sie ab. Sie war ambitioniert, da ich mich für eine Stelle bewarb, die eine Leitungsfunktion beinhaltete, während ich in dieser Hinsicht aber noch keine Erfahrung vorzuweisen hatte.

Mitte Mai kam dann als Antwort die Einladung zum Vorstellungsgespräch auf eben jene erste Bewerbung. Aufgrund der Coronakrise fand dieses dann unter besonderen Bedingungen statt: in einem gut gelüfteten Raum, zwei Meter Abstand zwischen den einzelnen Personen und die Flasche mit Desinfektionsmittel vor jedem Beteiligten. Ich hielt eine Selbstpräsentation mit PP, beantwortete ein paar Fragen und stellte ebenfalls welche. Es lief überraschend entspannt und ich fühlte mich zwischen den Beteiligten sofort wohl. Große Hoffnungen machte ich mir jedoch nicht, da ich mir geringe Chancen ausrechnete, sofort eine Stelle mit Leitungsaufgaben zu bekommen. Zwei Werktage später kam dann doch die Zusage, ich könne schnellstmöglich anfangen. Das war natürlich nicht meine einzige Bewerbung, aber die dann noch laufenden Bewerbungen und Vorstellungsgespräche habe ich zurückgezogen bzw. abgesagt. Noch heute, Monate später, trudeln per Post ein paar Absagen herein…

Die Einarbeitung

Wie die Einarbeitung und das erste Team-Meeting stattfinden sollte, war bis zuletzt unklar. Die Situation war für alle neu. Meine Kollegen, die Abteilungsleitung und ich entschieden uns, uns zumindest am ersten Tag im Büro zu treffen – unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. Ich bekam mein Büro gezeigt, die ersten groben Abläufe erläutert und traf einige neue Kollegen, allesamt versteckt hinter dem MNS. Am zweiten Tag bekam ich endlich meinen Laptop und die Zugangsdaten ins System, bevor ich mich zuerst nach Hause ins Homeoffice und dann in eine Zoom-Konferenz begab, bei der ich mich allen Kollegen vorstellte und die gute Zusammenarbeit trotz widriger Bedingungen beschwor. Die ersten Tage verbrachte ich entweder im Homeoffice oder im Büro, wo die Einarbeitung über Zoom oder in Präsenz stattfand. Immer dabei: Genügend Desinfektionsmittel und MNS. Einen richtigen Einstand konnte ich nicht geben, jedoch brachte ich zu meinem Geburtstag eine kleine Auswahl an Leckereien mit.

Aktueller Stand

Mittlerweile bin ich nur noch selten im Homeoffice, was mir allerdings gut gefällt. Im Büro habe ich generell weniger Ablenkungen, der Austausch mit den Kollegen ist schneller und läuft gerade bei Projektarbeiten effizienter. Allerdings ist uns allen klar, dass es jederzeit wieder heißen kann: Ab ins Homeoffice! Technisch wurde ich dafür bereits bestens von meinem Arbeitgeber ausgestattet. Ansonsten arbeite ich an mehreren großen Projekten, die allesamt unterschiedliche Deadlines und Prioritätsgrade haben. Gerade dieses projektbezogene Arbeiten in einem festen Rahmen ist für mich sehr erfüllend. Am Ende meiner Arbeit steht nicht nur ein Verkaufsprodukt, welches am Tag seines Erscheinens schon wieder veraltet ist, sondern ein Arbeitsprozess, der meine Kolleginnen und Kollegen täglich durch ihre Arbeit begleitet. Zudem ist die Zielgruppe meiner jetzigen Arbeit sehr viel näher an meiner Lebensrealität als bei meiner ehemaligen Arbeitsstelle als Wirtschaftsredakteurin.

Fazit

Seit fast 2 Monaten bin ich nun in meinem neuen Job tätig und bin immer noch begeistert. Es ist schön, jeden Morgen in ein eigenes Büro anstatt in ein Großraumbüro zu kommen, mit einem ausreichend großen, höhenverstellbaren Schreibtisch und sich mit netten Kollegen auszutauschen. Ich bin entspannter, weil die Arbeitsatmosphäre kollegial und freundschaftlich ist. Und das tut nicht nur mir, sondern auch meinem Mann gut.

Klar war es ein großes Risiko, mitten in der Coronapandemie nach etwas Neuem zu suchen. Schließlich hat sie den Arbeitsmarkt nicht gerade positiv beeinflusst – im Gegenteil. Allerdings konnte ich auf die Unterstützung meines Mannes zählen und hatte viele Freundinnen und ehemalige Kolleginnen an meiner Seite, die mir in meiner Phase der Selbstreflexion zur Seite standen und mich tatkräftig unterstützen. Letztendlich habe ich mich gefragt, was mir mehr Angst bereitet: Weiterhin in einem Beruf tätig zu sein, der mir keinerlei Spaß mehr machte, ohne Aussicht auf ein Ende, oder ein Neuanfang. Ich habe mich für den Neuanfang entschieden!

Unsere Coronahochzeit

Leider gehörten auch wir zu jenen Paaren, die in der Hochphase der Coronapandemie gleichzeitig ihre Hochzeit geplant hatten. Und es war eine schwierige Zeit.

Die Planung:

Eigentlich hatten wir eine semi-große Hochzeitsfeier geplant mit all unseren liebsten Menschen. Wir hatten die perfekte Location, das perfekte Standesamt, die perfekten Trauzeugen und jeweils (zum Glück) unsere JGAs bereits gefeiert. Es war Mitte März, als immer mehr klar wurde: Wir können unsere Feier nicht ausrichten. Wir wollten weder unsere Liebsten, noch uns in eine Gefahr einer möglichen Ansteckung bringen und so sagten wir rund einen Monat vor der Feier ab. Zwei Tage später kam dann das endgültige Verbot solcher Veranstaltungen durch die Landesregierung.

Zu dem damaligen Stand war es jedoch noch möglich, insgesamt bis zu 10 Personen mit aufs Standesamt zu bringen. Wir waren also frohen Mutes, dass wir dennoch mit unseren Verwandten und Trauzeugen zumindest die Trauung feiern konnten. Dabei schwang aber auch hier schon immer die Angst mit: Was, wenn gerade diese Feierlichkeit dann zu einer Ansteckung unserer teils schon älteren Verwandtschaft führt? Ich wollte meine Großeltern unbedingt dabeihaben, gleichzeitig kam ich mir so unglaublich egoistisch vor, weil ich sie dann dieser Gefahr aussetzen würde. Mein Mann und ich haben lange darüber diskutiert, das Für und Wider abgewogen und dabei floss auch die ein oder andere Träne. Letztendlich sagten wir dann auch schweren Herzens meinen Großeltern und der Mutter meines Mannes ab. Auch hier kam dann wenige Tage später die Nachricht des Standesamtes, dass nur noch Personen aus dem gleichen Haushalt anwesend sein dürften.

Zum Glück hatten wir großartige Ansprechpersonen bei unserem Standesamt. Alle Beteiligten waren sehr zuvorkommend, informierten uns und gaben uns sämtliche Möglichkeiten, wie wir dennoch eine tolle Hochzeit haben konnten – mit all unseren Liebsten!

Um unsere Wohnung dennoch feierlich zu gestalten, schmückte ich am Tag vor unserer Trauung den Tisch mit Tüll, Blumen und kleinen Osterhasen. Zudem hatten wir bei bezahlbare-blumen.de die Überraschungsbox bestellt und auch ein paar Freunde hatten uns Blumen geschickt. So glich unser Wohnzimmer am Tag der Hochzeit einer Orangerie.

Die Hochzeit:

Entgegen der ursprünglichen Planung frühstückten wir am Tag unserer Hochzeit Zuhause und machten uns auch selbst fertig. Es war sehr entspannt. Ich hatte mich kurzfristig für ein anderes Hochzeitsoutfit entschieden um an unserer – nun neu geplanten – freien Trauung das ursprüngliche Dress anzuziehen. Wir packten unsere Masken, unsere Ausweise, die desinfizierte Kamera, das Handy, ein Stativ und eine Flasche Sekt sowie zwei Gläser ein und fuhren am frühen Vormittag zum Standesamt. Leider hatte ich dann doch meinen Brautstrauß vergessen, was mich allerdings nicht weiter störte.

Als wir am Standesamt ankamen – viel zu früh und doch für Coronazeiten rechtzeitig – bauten wir das Stativ auf, steckten das Handy auf und begannen in die Wohnzimmer unserer Liebsten zu streamen, so waren tatsächlich alle dabei. Viele hatten ein Sektglas in der Hand und sich hübsch herausgeputzt. Es war schön, so die letzten Minuten bis zur Trauung zu verbringen.

Auch während der Trauung durfte gestreamt werden. Die Standesbeamtin hatte Musik aufgelegt, sprach die Gäste vor den Computern, Tablets und Handys direkt an und machte sogar Fotos von uns während der wichtigen Phasen der Trauung. Wer konnte vor der Pandemie schon behaupten, die Standesbeamtin hätte die Hochzeitsfotos gemacht? Die Zeremonie war sehr emotional und ich erwischte mich dabei, wie ich die ein oder andere Träne wegblinzelte. Beim Zitat von Max Herre mussten wir dann beide schmunzeln, weil es uns jeweils nicht in den Sinn gekommen wäre, ausgerechnet diesen großen Philosophen unserer Zeit zu zitieren 😉

Nach der Trauung streamten wir auf dem Vorplatz munter weiter, machten Fotos und tranken mit unseren Gästen, bis wir nach rd. einer halben Stunde von den Sicherheitsbeamten verscheucht wurden. 

Zuhause gab es dann einen selbst gebackenen Hochzeitskuchen, noch mehr Sekt und eine Ansprache meiner Trauzeugin. Wir waren froh, dass wir Zuhause waren, so konnten wir am späten Nachmittag ein Stündchen auf der Couch dösen, bevor wir am Abend Pizza bestellten und weitere Freunde sich per Stream zu uns schalteten.

Gegen Mitternacht fielen wir dann auch erschöpft – aber glücklich – ins Bett.

Fazit:

Obwohl wir eine ganz andere Hochzeit geplant hatten, war unsere Coronahochzeit wunderschön – auch, weil jeglicher Stress entfiel und wir den Tag entspannt angehen konnten. Hätten wir unsere geplante Feier gehabt, hätten wir ab 7:00 Uhr morgens keine ruhige Minute mehr gehabt und bis weit nach Mitternacht durchgepowert. So schliefen wir aus, hatten leckeres Essen und sogar Zeit für uns zwei. Wir sind dankbar, dass trotz der räumlichen Trennung all unsere Freunde und Liebsten sowohl bei der Trauung, als auch später bei uns Zuhause dabei waren und uns so einen wunderbaren Tag bereitet haben.

Natürlich werden wir unsere Feier nachholen, wenn auch mit ein paar Änderungen. Wollte ich z.B. vorher nie eine freie Trauung, steht diese nun ganz oben auf unserer Wunschliste. Auch die Location muss sich ändern, da sich unsere alte dazu entschlossen hat, die aktuelle Zeit zu nutzen und komplett umzubauen. Aber ein etwas Gutes hat die Sache: Wir können bei der Planung komplett von vorne anfangen und neue Ideen einbringen und auch die Gästeliste etwas erweitern.

Unsere standesamtliche Hochzeit war großartig! Und dafür bin ich seitdem jeden Tag dankbar! 

Gastbeitrag: Ausbildung nach dem Studium

Meine Mutter pflegt immer zu sagen:

„Alles kommt so, wie es kommen muss.“ Nur war ich oftmals nicht mit all dem einverstanden, wie es gekommen ist.

Hi, ich bin Steffi, mittlerweile 25 und habe quasi meinen Bachelorabschluss der Germanistik und Linguistik in der Tasche. Man dürfte jetzt also eigentlich erwarten, dass ich entweder den Master anschließe oder mich voll ins Berufsleben stürze. Mach ich aber beides nicht. Nein, ich habe mich für eine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement entschieden und vielleicht runzelt jetzt der eine oder andere die Stirn, aber das alles hat seine Richtigkeit.

Wieso ich jetzt eine Ausbildung mache:

Während meiner Schulzeit war ich sehr unschlüssig, was ich mit meinem Leben anfangen möchte. Nach dem Realschulabschluss von der Schule abgehen und eine Ausbildung machen? Nein, meinten meine Eltern. Mach lieber Abitur, dann hast du mehr Möglichkeiten. Doch während des Abis kamen nur noch mehr Fragen auf: an einer Uni oder Hochschule studieren? Wenn ja, was? Oder doch lieber eine Ausbildung machen?

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Mein Fazit zum Online-Semester

Am 15.07. hatte ich meine letzten digitalen Seminare für das Sommersemester und ich wage ein Fazit:

Wie liefen die Seminare/Vorlesungen ab:

Als Mitte April die ersten digitalen Seminare und Vorlesungen stattfanden, war ich begeistert. Je nach technischen Voraussetzungen war es nun möglich, vom Bett aus am Seminar, auch aktiv, teilzunehmen. Spoiler: Das blieb nicht so.

Positive Aspekte:

Die für mich beste digitale Lösung hat meine Dozentin für Literaturwissenschafen gefunden. Die Seminare wurden allesamt als besprochene Powerpoint-Präsentation hochgeladen. Diese Methode wurde bereits am Anfang evaluiert, um ein Feedback der Studierenden zu erhalten, das durchgänig positiv war. Ergänzt wurde dieses Seminar durch Zoom-Konferenzen, die in unregelmäßigen Abständen stattfanden, sowie einem klassischen Chat. Allerdings schnitt das Chat-Format am schlechtesten ab und fand daher auch nur einmal statt. Ich kann bestätigen: Die Teilnahme am Chat war aufwändig und nervig: Wenn man auf einen Beitrag eines Kommilitonen ausgibig antworten wollte, dauerte das Tippen seine Zeit und in der Zwischzeit war die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass jemand anderes sich zur Wort meldete und entweder genau das zum Besten gab, was man selbst sagen wollte, oder ein ganz anderen Aspekt des Themas anschnitt.

Die Teilhabe an den Seminaren war insbesondere zu Beginn gesteigert. Bis Anfang Juni waren fast alle Teilnehmer konsequent vollständig anwesend und sorgten so für intensive Diskussionen und regen Austausch. Schließlich war man in der Hochphase der Corona-Pandemie ohnehin Zuhause und in den meisten Fällen konnten die technischen Voraussetzungen erfüllt werden. 

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Gastbeitrag: Datenight in Coronazeiten

Hallo ihr Lieben,

ich bin Kirsten, 30 Jahre alt, BA-Absolventin der deutsch- und englischsprachigen Literatur- und Kulturwissenschaften, Bücherwurm, Netflixjunkie und seit kurzem, dank Corona, Malen-nach-Zahlen-Illustratorin. 

Im richtigen Leben bin ich Verwaltungsangestellte im Studierendensekretariat/Prüfungsamt einer Fachhochschule im wunderschönen Ruhrgebiet. Meine Passion gilt jedoch meinen inoffiziellen und eher erträumten Zweitjob, Hochzeitsplanerin. 

Kirsten

Ich liebe Hochzeiten. Das fing mit meiner standesamtlichen Hochzeit im Jahr 2018 an und hat sich dann auch auf meinen gesamten Freundeskreis übertragen. Leider hat die Pandemie dafür gesorgt, dass die bisherigen Hochzeiten meiner Freunde nicht wie geplant stattfinden konnten/können. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Im nächsten Jahr kann ich meiner Planungseuphorie dann hoffentlich wieder freien Lauf lassen.

Meine Tipps für die Datenight in Zeiten von Corona

Heute gibt es zwar keine Tipps für Hochzeiten, aber für Dates mit eurem Liebsten/eurer Liebsten in Coronazeiten. Diese Pandemie hat uns alle vor schwierige Aufgaben gestellt: Nicht nur im Job, in der Kindererziehung, im familiären und freundschaftlichen Umfeld, sondern auch in der Liebe. 

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Rezept: Antipasti

Nach dem Wochenende blieb bei uns etwas Gemüse übrig, das dringend weg musste. Aber auf einen Gemüseauflauf hatte ich so gar keine Lust, ebensowenig auf eine Gemüsesuppe. Allerdings hatte mich kurz zuvor das Fernweh gepackt und so entschied ich mich, uns ein schönes Antipasti auf den Tisch zu bringen, um den Drang gen Süden zumindest etwas zu befriedigen. Wir hatten noch frisches Ciabatta und einen sehr cremigen Burrata zuhause und so stand unserem mediterranen Abendessen nichts mehr im Wege.

Zutaten:

  • 2 Paprika
  • 2 Zucchini
  • 2 Handvoll Cherrytomaten
  • 3-4 Schalotten
  • 2-4 Peperoni
  • Salz, Pfeffer
  • Thymian
  • Rosmarin
  • ordentlich Knoblauch
  • 100 ml Olivenöl
  • Balsamico-Essig

Als Beilage gab es bei uns frisches Ciabatta, gesalzene Butter und einen cremigen Burrata. Wer noch anderes Gemüse, wie z.B. Champignons zuhause hat, kann das natürlich auch zusätzlich verwenden!

Rezept:

  1. Paprika, Zucchini, Aubergine, Cherrytomaten und die Schalotten in grobe Stücke schneiden und in eine Auflaufform geben.
  2. Die Peperoni längst aufschneiden und von sämtlichen Kernen befreien und dann ebenfalls in die Auflaufform geben.
  3. Das Olivenöl mit Salz, Pfeffer, ordentlich Thymian und Rosmarin vermengen und den Knoblauch hineinpressen.
  4. Nun das Olivenöl auf das Gemüse geben.
  5. Die Auflaufform in den vorgeheizten Ofen bei 200°C geben.
  6. Nach 20 Minuten den Ofen abschalten, das Gemüse jedoch noch 40-50 Minuten im langsam abkühlenden Ofen belassen.
  7. Kurz vor dem Servieren 1 EL Balsamico-Essig über die Antipasti geben.

Eigentlich hätten wir natürlich einen italienischen Wein zu der leckeren und sehr einfach zuzubereitenden Vorspeisenvariation trinken sollen – aber solch einen hatten wir leider nicht im Haus. So wurde es ein österreichischer Grüner Veltliner, der dank seiner Frische und Zitrusnote ebenso hervorragend dazu passte.

Binge watching in Coronazeiten

Das sogenannte normale Leben ist fast wieder voll im Gange. Restaurants haben geöffnet, ebenso Fitnessstudios, Spielplätze und Zoos. Gottesdienste dürfen wieder in Kirchen gefeiert werden und in den Innenstädten ist Shoppen schon längst wieder erlaubt. Während wir also draußen wieder unserem vermeintlich alltäglichen Leben nachgehen, gibt es immer neue Nachrichten über sogenannte Superspreader, welche die Cornapandemie antreiben. Eine zweite Welle wird für den Herbst erwartet.

Solange es keinen wirksamen Schutz in Form eines Impfstoffes gibt, ist die Gefahr durch Sars-CoV-2 nicht gebannt und auch wenn wir diese „neue Normalität“ durchaus genießen können, sollten wir nicht vergessen, dass wir uns schützen können – indem wir weiterhin Zuhause bleiben. Zum Glück gibt es Netflix, Amazon Prime sowie Disney+ und wir können aus einer Flut von Serien und Filmen wählen um sie allein oder mit unseren Liebsten anzusehen.

Hier eine kleine Auswahl unserer aktuellen Favoriten:

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Community (2009–2015)

In der Comedy-Serie gründet der ehemalige Anwalt Jeff Winger eine Lerngruppe am Greendale Community College um so schnell wie möglich seinen Collegeabschluss nachzuholen um wieder als Anwalt praktizieren zu können. Die scheinbar zufällig entstehende Lerngruppe erweist sich als durchaus divers: Hier treffen der Rentner Pierce, die Aktivistin Britta, die frisch von ihrem Mann getrennte Mutter Shirley, der Seriennerd Abed, das Nesthäkchen Annie sowie der frühere Football-Spieler Troy aufeinander. Während die Serie die Lerngruppe sowohl in- als auch außerhalb der Seminare begleitet, verwickeln sich die Gruppenteilnehmer ständig in Grundsatzdiskussionen. Aufgelockert werden die Staffeln durch Episoden, die herrlich absurd sind und merken lassen, dass die Autoren sich selbst und das Serien-Genre nicht zu ernst nehmen

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Finanzielle Selbstverantwortung: Das Zwei-Konten-Prinzip

Als ich vor Jahren anfing, mich intensiver mit meinen Finanzen und meiner Altersvorsorge auseinander zu setzen, hat sich für für mich das 2-Konten-Prinzip als äußerst effektiv herausgestellt. Der Tipp kam von meinem Großvater und hat sich in den letzten Jahrzehnten in unserer Familie bewährt. Gerade am Beginn meiner Ausbildung bzw. meines Studiums hat es mir geholfen, mir trotz geringen finanziellen Spielraums in meinem Budget zu bleiben und ein kleines finanzielles Polster zu errichten.

Was ist das Zwei-Konten-Prinzip?

Das Zwei-Konten-Prinzip gehört zu den einfachsten Dingen, die man machen kann, um in seinem Budget zu bleiben. Das erste Konto deckt die fixen Kosten ab und einen Betrag x für alltägliche Ausgaben und Aufwendungen für die Freizeit. Das zweite Konto dient als Parkplatz für einen Notgroschen.

Achtung: Diese Methode eignet sich meiner Meinung nach lediglich zum Einhalten seines persönlichen Budgets und zum Aufbau eines Notgroschens (falls der Computer oder die Waschmaschine kaputtgehen sollte), nicht zum nachhaltigen Vermögensaufbau.

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Juni-Challenge: Mein Stapel ungelesener Bücher (SuB)

Seit 12 Wochen bin ich nunmehr im Homeoffice und mein Zeitkontingent sollte durch wegfallende Fahrtzeiten eigentlich gut gefüllt sein, um meinen Stapel ungelesener Bücher (SuB) abzubauen. Aber weit gefehlt – seit die Coronakrise wütet, ist mir die Lust am Lesen fast vollständig verloren gegangen, dabei habe ich eine große Anzahl spannender Bücher in meinem Bücherregal stehen.

Zudem haben meine beste Freundin und ich uns dieses Jahr eine Lesechallenge auferlegt. Ziel ist es, in 12 Monaten 12 Stücke essenzieller Literatur zu lesen. Auf dieser Liste stehen zum Beispiel „1984“ von George Orwell oder Stephen Hawkings „A Brief History of Time“. Eigentlich müssten wir zum jetzigen Zeitpunkt bei Buch 6 sein – hängen mit 2 gelesenen Werken aber weit zurück. Zwar habe ich noch das ein oder andere Buch nebenbei gelesen, aber meine Quote ist erbärmlich, wenn man sich anguckt, wie es in den letzten Jahren war. Also höchste Zeit, das wieder zu ändern!

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.
– Heinrich Heine –

Heinrich Heine- Universität Düsseldorf

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