Playlist

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Manche haben für jede Situation die richtige Playlist… ich nicht. Meine wächst und wandelt sich. Mal kommt jeden Tag was neues dazu und anderes fällt weg… dann ändert sich wochenlang gar nichts. Nur einzelne Titel, die bleiben. Oder ich weiß, sie werden bleiben. „Du bist Rockmusik“ zum Beispiel.

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Semesterbeginn

Die erste Veranstaltung im Semester und während der Dozent einen Studienverlaufplan nach dem anderen auf die weiße Wand projiziert, überlege ich krampfhaft, wie Kamikaze ich die nächsten Semester angehe. Besser gesagt… wie heftig es im Wintersemester 2018/2019 und im Sommersemester 2020 wird. Und eine weitere Frage drängt sich jetzt auf, die vorher noch so weit weg erschien und nun dringend beantwortet werden muss: Mache ich meinen Master? Und wenn ja, in welchem Fach?

 

 

 

Stundenplan steht

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Noch hab ich kein einziges Wort meiner Hausarbeit (meiner zwei Hausarbeiten) geschrieben, aber ich hab zumindest schon einmal meinen Stundenplan fürs kommende Semester zusammengestellt. So ganz funktioniert es noch nicht, da die Übung in Politikwissenschaft genauso wie die AGs in Jura nach Priorität bzw. nach dem Windhundverfahren vergeben wird – und zwar erst ab dem 7.10. Aber Montag und Donnerstag hab ich frei, was meine Chefin in der Redaktion freuen dürfte.
Was mich in Hochstimmung versetzt, ist die Blockveranstaltung an 4 Samstagen. Dann muss ich das Proseminar nicht im Sommersemester 2018 belegen und hab Zeit für eine Hausarbeit um nicht wieder das gleiche Problem wie jetzt zu haben.

Falls ihr übrigens eine Idee für ein relativ spannendes Thema in Bezug auf Veza Canetti habt, nur her damit!

Noch 4 Monate

Gerade meine Liste an Neujahrsvorsätze hervorgeholt.

  • Einen neuen Job finden  😉 Und der ist sogar bei einer Zeitung 
  • Ein Praktikum bei einer Zeitung suchen
  • Auf die Ernährung achten
  • 10 kg abnehmen lieber 15.. 
  • Yoga machen  8x im Kurs und gemerkt: ist absolut nichts für mich
  • In der Küche frühstücken
  • Einweihungsfeier machen 🙂 und es war toll!
  • „Ich atme dich“ veröffentlichen überarbeiten
  • andere Haarfarbe ausprobieren blau und rosa – sah beides doof aus.
  • Augen lasern lassen beste Entscheidung die ich in den letzten Jahren getroffen habe. 
  • Ans Meer fahren Nur ein paar Stunden – aber die haben sich gelohnt
  • Familienessen veranstalten nicht erledigt – aber hinfällig geworden
  • 52 Bücher lesen
  • 17 CP in Linguistik und 17 Punkte in LitWit
  • Öfters hohe Schuhe tragen

Ich hab noch 4 Monate Zeit die Liste abzuarbeiten.

Kids der 90er

Heute morgen scrollte ich ein wenig durch meine Facebook-TL und stolperte über diesen Song. Seitdem spielt er in der Endlosschleife und ich schwelge in Erinnerungen. Die 90er, die hab ich komplett mitgemacht. Und damals war meine Welt noch in Ordnung.

Meine Inlineskates waren schwarz mit roten Einsätzen. Wir konnten ohne Angst auf der Straße fahren. Kam mal ein Auto, wurde angehalten, man hat drei oder vier Sätze mit dem Fahrer getauscht (in der bayerischen Provinz kennt man sich) und dann ging es weiter.

Bei uns gab es keinen Kiosk (gibt es immer noch nicht), dafür einen Bäcker, bei dem man sich eine gemischte Tüte holen konnte. Aus irgendeinem Grund war es ultra-cool, wenn man den Namen des Bäckers rückwärts aussprach. Lakritze durfte tatsächlich nicht in die Tüte, aber Frösche mussten mit hinein! Center Shocks (Apfel, alles andere war für Warmduscher) gibt es immer noch jedes Jahr zu meinem Geburtstag.

Britney Spears kann ich noch immer mitsingen… was ich auch hin und wieder mache:

Ich hatte damals den ersten Gameboy in grau zu Weihnachten bekommen und am nächsten Tag meine Mutter dabei erwischt, wie sie die Nacht damit durchgespielt hatte. Mit Tetris. Erst Monate später gab es Super Mario.

Im Ferienlager haben wir exzessiv Bänder geknüpft. Mit Sicherheitsnadeln an der Hose befestigt lehnten wir gegen die Zelte und mixten Farben. Hauptsache bunt. Verehrt wurde diejenige, die tatsächlich Buchstaben knüpfen konnte. Wer am Ende der Ferien nicht mit mindestens fünf neuen Bändchen wiederkam, war ein Loser.

Auf dem Pausenhof wurden ordentlich Diddl-Blätter getauscht. Später kamen Postkarten dazu. Meine Lieblingskarte zeigte die Diddl-Maus unter einem übergroßen Sonnenhut. „Willst du mit mir unter meinen Sombrero knutschen?“

Jo-Jos waren auf dem Pausenhof der Hammer! Und Seilhüpfen. Da war es egal ob man den anderen mochte oder nicht. Da spielten alle zusammen – und verdammt, ich war richtig gut!

Im Gegensatz zu meiner Tante, habe ich nie üEi-Figuren gesammelt. Mein Onkel hat ihr zum Geburtstag und zu Weihnachten jedesmal eine ganze Palette Überraschungseier geschenkt und bis heute ist das für mich der Inbegriff für wahren Liebe. Die Eier wurden fein säuberlich geöffnet, die Figuren behalten, alles andere (inklusive der Schokolade) zu einem Kindergarten gebracht.

Unsere Fenster waren über und über mit Window-Color-Bilder verziert. Blumen, Weinreben, Schmetterlinge.  Selbst als meine Mutter, meine Schwester und ich ausgezogen waren, hatte mein Dad die Bilder an den Fenstern kleben.
Ich habe damals schöne Flaschen gesammelt. Sie standen aufgereiht auf einem Hängeregal, das noch immer in meinem Schlafzimmer hängt. Ich hatte eine weiße, schlanke Likörflasche, die ich mit Weintrauben verziert hatte. Sie landete erst vor 10 Jahren im Altglas.

Nachdem unsere Kelly-Family Phase abgeklungen war, standen wir tatsächlich alle auf die Backstreet Boys. Nick Carter war natürlich der Liebling der meisten – aber ich mochte  Brian lieber … Mein Dad ist fast ausgetickt, als ich zu Weihnachten die BSB-Bettwäsche bekam und mit meinen acht Jahren stolz heuausposaunte, dass ich ab sofort mit 5 süßen Typen im Bett liegen würde.

Meine erste Freundin hatte dann tatsächlich ein mächtiges Arschgeweih… Die kam allerdings erst 2003 😉

Furby oder Tamagotchis hatte ich nie. Dafür die Trolle mit den bunten Haaren und dem Stein im Bauchnabel. Das Bäuchlein reiben brachte Glück!

Die 90er waren schon geil… wir rochen alle nach dem Spice-Girls-Deo von Impuls (oder Vanille) und hatten Glas-Schnuller am 4-You-Rucksack hängen.

Zum Glück sind die 90er jetzt lang genug vorbei um verklärt in Erinnerungen zu schwelgen und alles negative verdrängt zu haben (fast alles… ich sag nur: Adidas-Knopfhosen!).

Prosecco und Katzen statt Champagner und Kerle

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Oh mein Gott… ist es das was mir in zehn Jahren blüht? Die Wahl zwischen 3 Katzen und Prosecco in der Bahn? Ich dachte, mit 40 lass ich die Champagnerkorken knallen. In einer Limousine! Und statt 3 Katzen massieren mir drei süße Kerle mit nackten Oberkörpern und Schleifen um den Hals die Füße und reichen Lindorschokolade… Meine ganze Lebensplanung ist dahin!

 

***

H. ist ein Jura-Kommilitone, 8 Jahre jünger und sehr seltsam (noch seltsamer als Jurastudenten normalerweise sind)… im Januar hat er mir mal völlig aus dem Kontext heraus gesagt, ich wäre ihm zu alt fürs Daten. Seitdem schickt er mir regelmäßig Selfies und fragt mich, ob er so abends weggehen kann oder er schickt mir Memes und eben Katzenbilder…

 

Neues vom Planeten WTF

Ende Juni haben sich die Eltern meines Freundes ziemlich heftig mit Kasimir gestritten und obwohl ich in den folgenden Wochen (bis jetzt) meine Aufgaben (Pflege ihrer Facebook-Seite usw.) weiterhin erfüllt habe, sind sie ziemlich angepisst, dass ich nicht für sie offen Partei ergriffen habe.

Dienstag habe ich nun Geburtstag und gestern erreichte mich vorab ihr Geburtstagsgeschenk.

Die Anaconda-Ausgabe von Honoré de Balzac‘ Die Frau von dreißig Jahren.*

Meine beste, scharfzüngigste Freundin war sprachlos, als ich ihr davon erzählt habe. Selbst ihr fällt zu so einem passiv-aggressivem Geschenk nichts ein – was ein sehr seltener  Moment ist.

* Ja, ich gehe davon aus, dass sie das Buch tatsächlich gelesen und nicht nur nach dem Titel gekauft haben.

Good Bye altes BuJo.

Mein zweites Bullet Journal ist voll und am 1.8. (rechtzeitig zum neuen Lebensjahr), gibt es ein neues. Hatte ich hier und hier noch darüber nachgedacht, wie ich es wohl machen werde und explizit gesagt, was ich nicht will? Tja… es kam mal wieder alles ganz anders.

Ich habe jetzt ein Din A6 Moleskine Hardcover blanco (!)… und auch schon einige Listen angelegt. Durch die Größe wird es minimalistischer. Aber ich glaube, das tut mir gut. Außerdem wird das Tagebuch ausgegliedert. Dann kann ich mein BuJo auch tatsächlich überall mithin nehmen und brauche kein zweites mehr für die Uni.

Bei Aliexpress hab ich mal wieder ein paar Washitapes bestellt und auch ein neuer Fineliner sollte morgen ankommen. Über den Pigma MICRON Fineliner habe ich schon so viel gelesen, dass ich ihn jetzt einfach mal ausprobieren werde. Außerdem ist mein PITT Artist Pen S von FaberCastell ausgefranst und musste entsorgt werden.

Mal sehen wie ich damit zurecht komme – könnte mir vorstellen, dass ich irgendwann doch zu einem Softcover in Punktkartiert wechsle…

Hier meine Lieblingsseiten meines aktuellen BuJo: 

„Good Bye altes BuJo.“ weiterlesen

Neues aus dem Irrenhaus

2013/2014

Meine Schwiegereltern: Du musst unbedingt Jura machen… du bist so ein logischer Mensch und du kannst so gut mit Worten umgehen. Es wäre eine Schande, wenn du nicht Jura studieren würdest. Außerdem hast du doch die Ausbildung als ReNo, da bietet sich das doch praktisch an. Komm, mach Jura!

Herbst 2016

Meine Schwiegereltern: Wir haben uns sowieso immer gefragt, warum du nicht Germanistik studiert hast. Das passt doch so viel besser zu dir.

Frühjahr 2017:

Augenchirurg: Was? Germanistik? Studieren Sie doch Jura zu Ende! Wenn sie nur noch die großen Scheine brauchen.
Schwiegervater: Das sagen wir ihr auch immer.

 

4 Tattoos / 1 Jahr

Tattoos

Ich will ein neues Tattoo… eigentlich vier, aber nicht alle auf einmal, die Dinger kosten ja auch. Und nicht zu knapp, wenn ich das mal bemerken darf. Aber ich warte jetzt schon seit 10 Jahren auf die nächste Sitzung beim Tätowierer und es ist jetzt einfach die Zeit gekommen.  Die Bilder zeigen übrigens nur wo ich mir etwas stechen lasse, nicht was.

Ziel sind 4 Tattoos innerhalb eines Jahres. Mit dem Handgelenk wird begonnen.