Ziele vs. Vorsätze: Wieso nur eines davon dich wirklich voranbringt

Was für eine Tradition: Anfang des Jahres werden hochmotiviert neue Vorsätze gefasst, die Mitte Januar schon vernachlässigt und Ende Februar aufs nächste Jahr aufgeschoben werden. Mir ging es nicht anders und so habe ich mich entschlossen, mich dieses Jahr auf meine Ziele zu konzentrieren, anstatt lediglich Vorsätze zu formulieren. Daher: Ziele vs. Vorsätze und wieso nur eines davon dich wirklich voranbringt!

Ziele vs. Vorsätze:

Als erstes will ich kurz einmal den Unterschied zwischen gut formulierten Zielen und Vorsätzen aufzeigen.

Vorsätze:

  • haben keine Deadline und/oder kein messbares Ziel. Sie sind schwammig: „Ich werde abnehmen.“
  • bleiben vage und haben keinen konkreten Handlungsaufruf: „Ich werde eine bessere Person sein.“
  • sind oftmals so formuliert, dass sie eher einem Wunsch gleichen und unrealistisch zu erreichen sind: „Ich werde schuldenfrei sein.“

Ziele:

  • sind messbar und haben einen zeitlichen Rahmen: „Bis Ende Juni möchte ich 5kg abnehmen.“
  • haben einen realistischen Handlungsplan: „Einmal im Monat werde ich ehrenamtlich bei der Tafel helfen.“
  • sind gut durchdacht und realistisch zu erreichen: „Ich werde meine laufenden Kosten überprüfen, ein Haushaltsbuch führen und monatlich 100 € sparen.“

Fazit

Der Unterschied von Vorsätzen und Zielen ist also, dass es bei Vorsätzen an konkreten Umsetzungsplänen fehlt, während bei Zielen die einzelnen Handlungsschritte konkret formuliert sind.

Wie plane ich meine Ziele für 2021?

Grundsätzliches

Meine Ziele für 2021 müssen SMART sein:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Attraktiv
  • Realistisch
  • Terminiert

Ein Beispiel

Eines meiner Ziele ist es, bis Ende des Jahres meinen Master of Arts in Germanistik zu haben. Damit ist das was (M.A.) und wann (31.12.2021) schon einmal festgelegt.

Aber richtig messbar ist der Weg dahin nicht. Ich greife also in die Instrumentenkiste des Projektmanagements.

Die Salami-Taktik

Größere Ziele bedingen immer kleinere Zwischenschritte. Ich zerhacke also das große Ziel – in diesem Bild die Salami – in kleinere Portionen.

Um meinen Master zu bekommen, muss ich noch 2 Hausarbeiten und 1 Klausur schreiben, 1 mündliche Prüfung ablegen, sowie 6 CP in einem Wahlpflichtbereich sammeln. Dazu kommen der Besuch eines Masterkolloquiums und das Schreiben der Masterarbeit.

Auch diese Etappen müssen terminiert werden. So muss z.B. meine Masterarbeit spätestens am 30. September abgegeben werden, damit die beiden Korrektor*innen genügend Zeit haben, sie noch in diesem Jahr zu benoten. Beim Prüfungsamt muss sie dementsprechend schon Mitte/Ende Juni angemeldet werden.

Zeitliche Rahmen setzen

  • Januar: Abgabe der Hausarbeit in Literaturwissenschaft
  • Februar: die mündliche Prüfung sowie eine Klausur für den Wahlpflichtbereich
  • März / April: Schreiben der zweiten Hausarbeit in Literaturwissenschaft
  • Mai: Vorbesprechung der Masterarbeit
  • Juni: Anmeldung der Masterarbeit
  • Juli: Schreiben einer Klausur für den Wahlpflichtbereich
  • JuliSeptember: Schreiben der Masterarbeit
  • September: Abgabe der Masterarbeit.

Ziele Check:

Wenn man seine Ziele so unterteilt und terminiert hat, ist es ersichtlicher, ob das Gesamtziel auch realistisch ist – oder der Plan ggfls. angepasst werden muss. Da ich nun auf einen Blick sehe, welchen Arbeitsaufwand ich voraussichtlich monatlich habe, kann ich meine Termine darauf abstimmen und mir so wertvolle Zeit für meinen Abschluss nehmen. Auch bei der Arbeit kann ich das berücksichtigen und z.B. im September für die Endphase meiner Masterarbeit jetzt schon zwei Wochen Urlaub einplanen. Meinen Terminplan für die wichtigsten Klausuren teile ich übrigens mit meinen Kolleg*innen und kann so auch mit ihnen eventuelle Urlaubs- oder Gleittage abstimmen.  

Fazit:

Die Strategie, seine Ziele SMART zu formulieren und mit der Salami-Taktik handhabbar zu unterteilen, kann man natürlich auch auf andere Ziele anwenden. Ob es nun der Verlust der Coronapfunde ist, oder der Stapel ungelesener Bücher, der seit geraumer Zeit darauf wartet, gelesen zu werden. Konkrete Formulierungen helfen, sich selbst täglich zu motivieren und nicht schon nach kurzer Zeit an unpräzisen Vorsätzen zu scheitern.

Nun werft einen Blick auf eure Vorhaben für 2021. Habt ihr euch für dieses Jahr Ziele oder Vorsätze gesetzt?

Wieso ich von einem Leuchtturm 1917 auf ein Filofax Clipbook umgestiegen bin

Wandlung ist notwendig wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.

Vincent van Gogh

Im August wechselte ich von meinem Leuchtturm 1917 auf ein Filofax Clipbook und teste damit, ob das Ringbuch-Planer-System für mich passend ist. Gerade das #MinimalPlanner-System machte es für mich spannend und ich stellte mir vor, wie ich mit so einem Ringbuch meine Produktivität steigern könnte. Zudem dachte ich, so ein Ringbuch wäre „erwachsener“ als ein klassisches Bullet Journal und meiner neuen beruflichen Stellung angemessener. Aber war es das wirklich?

Mein Filofax Clipbook-System

Das Filofax Clipbook:

Aus nostalgischen Gründen entschied ich mich im Juli für ein Filofax Clipbook in A5 (petrolblau). Das System wird mit mehren Special Features angepriesen:

  • flexible Kapazität – Umfang passt sich der Menge an Einlagen an
  • liegt flach auf und kann vollständig umgeklappt werden
  • Platz im Buchrücken für ein Schreibgerät  
  • auch kompatibel mit allen Einlagen
  • Ringe bieten sich für das Einhängen von Charms, Schlüsseln oder Ähnlichem an
  • Einband aus Kunstleder und damit vegan.

Die Special Features werden bis zu einem gewissen Punkt eingehalten. Das Clipbook liegt flach auf und ist damit ungemein praktisch. Allerdings ist es nur vollständig umklappbar, wenn es mit wenigen Seiten gefüllt ist. Hat man – so wie ich – eine Vielzahl an Einlageblätter eingeheftet, ist es nicht mehr möglich, das Clipbook vollständig umzuklappen, ohne dass sich die Ringe öffnen.

Meine Inserts

Das Clipbook kommt zwar mit einem undatierten Kalender und einer Auswahl an Notizpapier, allerdings keines, das mir spontan zugesagt hätte. Auch bevorzuge ich dickeres, cremefarbenes Notizpapier. Was nicht dabei war, war ein Register. Also musste ich mich selbst um passende Einlagen und ein Register kümmern.

Meine Inlays

Schon seit Jahren bewundere ich die Printables von Crossbow Printables. Der Shop bietet eine Vielzahl an Bundles an, aber auch einzelne Seiten. Ich habe mich für folgende Printables entschieden:

  • Goal Breakdowns
  • Monthly Planner
  • Monthly Overview
  • Wedding Planner
  • Week on One Page

Im Wedding Planner sind zudem mehrere Seiten, die rein organisatorisch sind und daher auch anderweitig verwendbar sind. Zudem habe ich eine kleine Wunschliste für den nächsten Cyber Monday. Als Blätter habe ich mir bei Amazon ein Set champagnerfarbener, punktkartierter Seiten bestellt, die allerdings nicht ganz DIN A5 sind.

Mein Register

Um mir ein passendes Register zu basteln, habe ich auf einen Motivblock zurückgegriffen und mir die einzelnen Seiten selbst zugeschnitten. Gelocht habe ich mit einer Ein-Loch Lochzange mit einem Lochdurchmesser von 6 mm. Zugegeben, die Löcher sind etwas groß.  

Zudem hatte ich von unserer Hochzeit noch Pergamentpapier übrig, das, zurechtgeschnitten, hervorragende Dividers abgibt.

Mein System

Kalender

  • Monthly Planner
  • Monthly Overview
  • Week on One Page
  • Rapid Logging

Samstag bzw. Sonntag ist immer mein Planner-Tag. Ich nutze die Zeit, um meine Inlays für die kommende Woche zu drucken und die vergangenen Tage zu reflektieren. Was funktionierte gut, was weniger gut?

Am Anfang des Montags drucke ich den Monthly Planner sowie den Monthly Overview und trage die wichtigsten Termine und To-Dos ein. Wöchentlich kommt ein Week on One Page dazu. Bei den täglichen To-Do’s, Notizen oder dergleichen greife ich auf das Rapid Logging-System von Caroll Ryder zurück. Der Vorteil ist, dass in Wochen, wo ich kaum tägliche To-Dos habe (ja, auch das kommt vor), keine leeren Seiten habe.

Studium

  • Overview
  • Assignments
  • Weekly Agenda
  • Goal Breakdowns
  • Projektplan für Hausarbeiten

Um mein Masterstudium auch neben meinem Beruf zu rocken, habe ich auch ein paar Seiten extra hierfür reserviert. So habe ich einen Überblick über alle zu belegenden Veranstaltungen angelegt, die ich abhaken kann, sobald ich eines davon abgeschlossen habe. Zudem ist darauf eine Übersicht meine Credit Points und meiner Noten.

Um meine Aufgaben für die einzelnen Seminare im Überblick zu behalten, habe ich eine Assignments-Seite, auf der ich – wie in einem Hausaufgabenheft – inkl. Seminarzugehörigkeit und Abgabetermin eintrage.

Die Weekly Agenda beinhaltet all meine wöchentlichen Seminare. Dank des Hybrid-Semesters liegen auch einige Seminare während meiner Arbeitszeit und ich kann mein Studium in der Regelstudienzeit abschließen.

Im Goal-Breakdown notiere ich meine Ziele für jedes einzelne Seminar. In einigen ist nur ein Beteiligungsnachweis zu erlangen, in anderen brauche ich eine Abschlussprüfung. Um die jeweiligen Voraussetzungen zu erfüllen, notiere ich dort ebenfalls die Action Steps sowie meine angepeilte Note.

Meine Collections

  • gelesene Bücher
  • Liste 100 essenzieller Bücher
  • Zitate aus Büchern
  • Projektplan für die Umgestaltung unserer Wohnung
  • Instagram-Planer
  • Diverse Listen
  • Platz für Notizen

The Wedding Planner

  • Übersichtsseite
  • Kontakte
  • Bestätigte Gästeliste
  • 2x Monatsplaner
  • Weekly-Planner
  • Zeittafel für den Hochzeitstag
  • Sketches
  • Ideas
  • To Make
  • To-Do’s
  • Stationery Planner
  • Wedding-Decor-Planner
  • The Music
  • Wedding Vendors
  • Seating Plan
  • Table Layout
  • mehrere Budget-Seiten: Breakdown, Master Budget, Wedding Expenses, Payment checklist, to buy
  • The Honeymoon

Da wir allerdings immer noch nicht wissen (können), wann unsere Freie Trauung nächstes Jahr stattfindet, ist dieser Plan zurzeit weniger in Nutzung, als ich gerne hätte.

Fazit

An sich bin ich von dem Ringbuch-System begeistert. Gerade die Möglichkeit, vorgefertigte Layouts zu verwenden, macht das ganze System für mich sehr anpassungsfähig. Zudem kann ich so mein persönliches ästhetisches Empfinden umsetzen, ohne selbst in Übermaßen kreativ tätig zu werden, was mir sehr viel Zeit erspart. Außerdem kann ich den Stil jederzeit ändern und anpassen. Inlays, Dividers und so weiter können ausgetauscht und ersetzt werden.

Allerdings bin ich vom Clipbook nicht ganz überzeugt, da es doch viel zu sehr an ein normales Ringbuch erinnert und nicht den Charme eines klassischen Filofax versprüht.

Notizbuch-Flohmarkt

Alle paar Jahre lese ich den Ratgeber „Magic Cleaning“ von Marie Kondo, was unweigerlich dazu führt, dass ich intensiv ausmiste. Dabei kommen Schätze zu Tage, die viel zu Schade für den Müll sind. Daher biete ich sie über diesen Weg an, in der Hoffnung, dass sich jemand findet, der noch wahre Freude an den Dingen hat.

Für dieses wunderschöne Notizbuch mit Ledereinband hätte ich gerne noch 5 € + Porto. Wie man sieht, hat der Ledereinband eine florale Prägung, die Seiten sind blanko und mit Hand gebunden. – Verkauft-

Dies Blanko-Notizbuch hat einen schönen, bunten Einband mit Leinenrücken. Ich hab es vor einigen Jahren in einem Eine-Welt-Laden erstanden. Für 2 € + Porto ist es deines! – Verkauft –

Das Jane-Austen-Notizbuch steht nun seit 2004 in meinem Regal und ich mag es sehr. Allerdings ist es zu Schade, wenn es nie benutzt wird. Die Seiten sind dick und sind mit Austen-Zitate und Illustrationen geschmückt. Wenn es einen neuen Eigentümer finden würde, würde mich das sehr freuen. 5 € + Porto – verkauft-

Falls du Interesse an einem oder mehreren Notizbüchern hast, schicke mir eine Nachricht 🙂

Jobwechsel während der Coronapandemie

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, habe ich mitten in der Hochphase der Coronapandemie den Job gewechselt. Das war einerseits eine spannende, andererseits aber auch eine beängstigende Situation. Werde ich zeitnah etwas Neues finden? Etwas, das zu mir passt?

Der Grund für meinen Jobwechsel

Wenn man morgens keine Lust mehr hat, zur Arbeit zu fahren oder keinerlei Freude mehr an seinem Job hat, sollte man sich überlegen, wieso das so ist. Das habe ich im Januar bis Ende März ausgiebig getan und für mich festgestellt: Ich möchte mich beruflich neu orientieren. Dabei waren mir folgende Punkte sehr wichtig:

  • Interessantes Arbeitsgebiet mit spannenden Aufgaben
  • Keine moralischen Bedenken hinsichtlich des Arbeitsinhalts
  • Möglichkeit auf berufliche Weiterentwicklung / Personalentwicklung / Aufstiegsmöglichkeiten
  • Angenehmes Arbeitsklima
  • Angemessene Bezahlung
  • Gutes Arbeitszeitkonzept / Flexible Arbeitszeiten
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Unsere Coronahochzeit

Leider gehörten auch wir zu jenen Paaren, die in der Hochphase der Coronapandemie gleichzeitig ihre Hochzeit geplant hatten. Und es war eine schwierige Zeit.

Die Planung:

Eigentlich hatten wir eine semi-große Hochzeitsfeier geplant mit all unseren liebsten Menschen. Wir hatten die perfekte Location, das perfekte Standesamt, die perfekten Trauzeugen und jeweils (zum Glück) unsere JGAs bereits gefeiert. Es war Mitte März, als immer mehr klar wurde: Wir können unsere Feier nicht ausrichten. Wir wollten weder unsere Liebsten, noch uns in eine Gefahr einer möglichen Ansteckung bringen und so sagten wir rund einen Monat vor der Feier ab. Zwei Tage später kam dann das endgültige Verbot solcher Veranstaltungen durch die Landesregierung.

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Gastbeitrag: Ausbildung nach dem Studium

Meine Mutter pflegt immer zu sagen:

„Alles kommt so, wie es kommen muss.“ Nur war ich oftmals nicht mit all dem einverstanden, wie es gekommen ist.

Hi, ich bin Steffi, mittlerweile 25 und habe quasi meinen Bachelorabschluss der Germanistik und Linguistik in der Tasche. Man dürfte jetzt also eigentlich erwarten, dass ich entweder den Master anschließe oder mich voll ins Berufsleben stürze. Mach ich aber beides nicht. Nein, ich habe mich für eine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement entschieden und vielleicht runzelt jetzt der eine oder andere die Stirn, aber das alles hat seine Richtigkeit.

Wieso ich jetzt eine Ausbildung mache:

Während meiner Schulzeit war ich sehr unschlüssig, was ich mit meinem Leben anfangen möchte. Nach dem Realschulabschluss von der Schule abgehen und eine Ausbildung machen? Nein, meinten meine Eltern. Mach lieber Abitur, dann hast du mehr Möglichkeiten. Doch während des Abis kamen nur noch mehr Fragen auf: an einer Uni oder Hochschule studieren? Wenn ja, was? Oder doch lieber eine Ausbildung machen?

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Mein Fazit zum Online-Semester

Am 15.07. hatte ich meine letzten digitalen Seminare für das Sommersemester und ich wage ein Fazit:

Wie liefen die Seminare/Vorlesungen ab:

Als Mitte April die ersten digitalen Seminare und Vorlesungen stattfanden, war ich begeistert. Je nach technischen Voraussetzungen war es nun möglich, vom Bett aus am Seminar, auch aktiv, teilzunehmen. Spoiler: Das blieb nicht so.

Positive Aspekte:

Die für mich beste digitale Lösung hat meine Dozentin für Literaturwissenschafen gefunden. Die Seminare wurden allesamt als besprochene Powerpoint-Präsentation hochgeladen. Diese Methode wurde bereits am Anfang evaluiert, um ein Feedback der Studierenden zu erhalten, das durchgänig positiv war. Ergänzt wurde dieses Seminar durch Zoom-Konferenzen, die in unregelmäßigen Abständen stattfanden, sowie einem klassischen Chat. Allerdings schnitt das Chat-Format am schlechtesten ab und fand daher auch nur einmal statt. Ich kann bestätigen: Die Teilnahme am Chat war aufwändig und nervig: Wenn man auf einen Beitrag eines Kommilitonen ausgibig antworten wollte, dauerte das Tippen seine Zeit und in der Zwischzeit war die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass jemand anderes sich zur Wort meldete und entweder genau das zum Besten gab, was man selbst sagen wollte, oder ein ganz anderen Aspekt des Themas anschnitt.

Die Teilhabe an den Seminaren war insbesondere zu Beginn gesteigert. Bis Anfang Juni waren fast alle Teilnehmer konsequent vollständig anwesend und sorgten so für intensive Diskussionen und regen Austausch. Schließlich war man in der Hochphase der Corona-Pandemie ohnehin Zuhause und in den meisten Fällen konnten die technischen Voraussetzungen erfüllt werden. 

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Gastbeitrag: Datenight in Coronazeiten

Hallo ihr Lieben,

ich bin Kirsten, 30 Jahre alt, BA-Absolventin der deutsch- und englischsprachigen Literatur- und Kulturwissenschaften, Bücherwurm, Netflixjunkie und seit kurzem, dank Corona, Malen-nach-Zahlen-Illustratorin. 

Im richtigen Leben bin ich Verwaltungsangestellte im Studierendensekretariat/Prüfungsamt einer Fachhochschule im wunderschönen Ruhrgebiet. Meine Passion gilt jedoch meinen inoffiziellen und eher erträumten Zweitjob, Hochzeitsplanerin. 

Kirsten

Ich liebe Hochzeiten. Das fing mit meiner standesamtlichen Hochzeit im Jahr 2018 an und hat sich dann auch auf meinen gesamten Freundeskreis übertragen. Leider hat die Pandemie dafür gesorgt, dass die bisherigen Hochzeiten meiner Freunde nicht wie geplant stattfinden konnten/können. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Im nächsten Jahr kann ich meiner Planungseuphorie dann hoffentlich wieder freien Lauf lassen.

Meine Tipps für die Datenight in Zeiten von Corona

Heute gibt es zwar keine Tipps für Hochzeiten, aber für Dates mit eurem Liebsten/eurer Liebsten in Coronazeiten. Diese Pandemie hat uns alle vor schwierige Aufgaben gestellt: Nicht nur im Job, in der Kindererziehung, im familiären und freundschaftlichen Umfeld, sondern auch in der Liebe. 

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Rezept: Antipasti

Nach dem Wochenende blieb bei uns etwas Gemüse übrig, das dringend weg musste. Aber auf einen Gemüseauflauf hatte ich so gar keine Lust, ebensowenig auf eine Gemüsesuppe. Allerdings hatte mich kurz zuvor das Fernweh gepackt und so entschied ich mich, uns ein schönes Antipasti auf den Tisch zu bringen, um den Drang gen Süden zumindest etwas zu befriedigen. Wir hatten noch frisches Ciabatta und einen sehr cremigen Burrata zuhause und so stand unserem mediterranen Abendessen nichts mehr im Wege.

Zutaten:

  • 2 Paprika
  • 2 Zucchini
  • 2 Handvoll Cherrytomaten
  • 3-4 Schalotten
  • 2-4 Peperoni
  • Salz, Pfeffer
  • Thymian
  • Rosmarin
  • ordentlich Knoblauch
  • 100 ml Olivenöl
  • Balsamico-Essig

Als Beilage gab es bei uns frisches Ciabatta, gesalzene Butter und einen cremigen Burrata. Wer noch anderes Gemüse, wie z.B. Champignons zuhause hat, kann das natürlich auch zusätzlich verwenden!

Rezept:

  1. Paprika, Zucchini, Aubergine, Cherrytomaten und die Schalotten in grobe Stücke schneiden und in eine Auflaufform geben.
  2. Die Peperoni längst aufschneiden und von sämtlichen Kernen befreien und dann ebenfalls in die Auflaufform geben.
  3. Das Olivenöl mit Salz, Pfeffer, ordentlich Thymian und Rosmarin vermengen und den Knoblauch hineinpressen.
  4. Nun das Olivenöl auf das Gemüse geben.
  5. Die Auflaufform in den vorgeheizten Ofen bei 200°C geben.
  6. Nach 20 Minuten den Ofen abschalten, das Gemüse jedoch noch 40-50 Minuten im langsam abkühlenden Ofen belassen.
  7. Kurz vor dem Servieren 1 EL Balsamico-Essig über die Antipasti geben.

Eigentlich hätten wir natürlich einen italienischen Wein zu der leckeren und sehr einfach zuzubereitenden Vorspeisenvariation trinken sollen – aber solch einen hatten wir leider nicht im Haus. So wurde es ein österreichischer Grüner Veltliner, der dank seiner Frische und Zitrusnote ebenso hervorragend dazu passte.

Binge watching in Coronazeiten

Das sogenannte normale Leben ist fast wieder voll im Gange. Restaurants haben geöffnet, ebenso Fitnessstudios, Spielplätze und Zoos. Gottesdienste dürfen wieder in Kirchen gefeiert werden und in den Innenstädten ist Shoppen schon längst wieder erlaubt. Während wir also draußen wieder unserem vermeintlich alltäglichen Leben nachgehen, gibt es immer neue Nachrichten über sogenannte Superspreader, welche die Cornapandemie antreiben. Eine zweite Welle wird für den Herbst erwartet.

Solange es keinen wirksamen Schutz in Form eines Impfstoffes gibt, ist die Gefahr durch Sars-CoV-2 nicht gebannt und auch wenn wir diese „neue Normalität“ durchaus genießen können, sollten wir nicht vergessen, dass wir uns schützen können – indem wir weiterhin Zuhause bleiben. Zum Glück gibt es Netflix, Amazon Prime sowie Disney+ und wir können aus einer Flut von Serien und Filmen wählen um sie allein oder mit unseren Liebsten anzusehen.

Hier eine kleine Auswahl unserer aktuellen Favoriten:

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Community (2009–2015)

In der Comedy-Serie gründet der ehemalige Anwalt Jeff Winger eine Lerngruppe am Greendale Community College um so schnell wie möglich seinen Collegeabschluss nachzuholen um wieder als Anwalt praktizieren zu können. Die scheinbar zufällig entstehende Lerngruppe erweist sich als durchaus divers: Hier treffen der Rentner Pierce, die Aktivistin Britta, die frisch von ihrem Mann getrennte Mutter Shirley, der Seriennerd Abed, das Nesthäkchen Annie sowie der frühere Football-Spieler Troy aufeinander. Während die Serie die Lerngruppe sowohl in- als auch außerhalb der Seminare begleitet, verwickeln sich die Gruppenteilnehmer ständig in Grundsatzdiskussionen. Aufgelockert werden die Staffeln durch Episoden, die herrlich absurd sind und merken lassen, dass die Autoren sich selbst und das Serien-Genre nicht zu ernst nehmen

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