Gastbeitrag: Tipps und Tricks für das Onlinesemester

Hallo zusammen,

mein Name ist Jasmin und ich habe einen englischsprachigen Blog mit dem Titel ‘The Dawn of Inspiration’. Ich studiere derzeit zweit Master-Studiengänge – Germanistik und English Literatures and Cultures. Ich wollte unbedingt beide Fächer auch im Master weiter machen, weswegen ich mich für zwei Master- Studiengänge entschieden habe. Ich werde euch heute ein paar Tipps geben, um die aktuelle Situation ein bisschen besser zu bewältigen. Viel Spaß beim Lesen!

Das Onlinesemester stellt nicht nur Studierende auf eine Geduldsprobe, sondern auch unsere Lehrenden. Internet-Lehre als Neuland für beide Seite – im 21. Jahrhundert. Man sollte meinen der Ausbau dessen sei schon viel weiter, aber leider ist das nicht der Fall. Das bedeutet nunmal Stress für beide Seiten. Es bedeutet aber auch einen Wandel der Lehre, der seit ein paar Jahren definitiv fällig war. Meint ihr nicht?

Wie geht man nun mit der Situation um?

Selbstorganisation und Disziplin sind wichtige Begleiter in dieser Zeit, aber auch das Verständnis dafür, dass nicht alles reibungslos klappen muss und, dass manchmal nicht jedes To-Do geschafft wird.

Wie kann man trotzdem Erfolg haben und seine To-Do Liste abhaken auch wenn das gewohnte Umfeld fehlt? Wichtig sind Struktur und ein Plan, ohne die beiden Sachen wird das nichts. Sicherlich muss du nicht den gewohnten Alltag im Büro oder an der Universität nachstellen, wäre auch garnicht möglich, aber du musst etwas finden, das für dich eine Arbeitssituation schafft.

Plane deinen Tag im Voraus

Im „normalen“ Alltag weißt du meistens auch was dich am nächsten Tag erwartet, also solltest du das auch im „Corona“-Alltag beibehalten. Denn wie bereits erwähnt, Struktur ist wichtig. Man ist meistens viel motivierter, wenn man weiß, was auf einem zukommt und man kann seinen Tag besser einteilen. Plane Zoom-Meetings oder andere Video-Calls in deinen Tag und passe deine To-Do demnach an. Ich persönlich finde Zoom-Meetings oder Treffen in Forums praktisch, weil man quasi das „muss“ dahinter hat. Das gleiche „Muss“ was in meinem normalen Alltag mich auch motivieren würde.

Wecker stellen

Ausschlafen hört sich so lange gut an, bis man wieder zurück an die Uni und den Arbeitsplatz muss. Einen Wecker stellen behält ein bisschen Normalität bei, man muss ja nicht jeden Tag um 6 Uhr aufstehen, aber es sollte trotzdem eine akzeptable Zeit sein. Ich weiß nicht wie das bei euch so ist, aber mir hilft es unwahrscheinlich, das Geräusch des Weckers, in den Tag überhaupt zu starten.

Nehmt euch im Morgen Zeit

Du bist zu Hause, nutz’ das aus. Frühstücke in Ruhe, mach’ dich fertig, lies ein paar Seiten von einem Buch oder die Zeitung. Wenn man sich ein bisschen zurecht macht, hilft das schon ein bisschen dabei sich produktiv zu fühlen.

Mahlzeiten und Arbeitszeiten

Ich habe immer gedacht, wenn ich von zu Hause arbeiten würde, wäre es so viel einfach regelmäßig zu kochen und auch zu geregelten Zeiten zu essen. Was ich nicht wusste ist, dass man auch zu Hause richtig in den Arbeitsmodus kommen kann und dass dann aus den Augen verliert. Deswegen… plane dir Zeiten ein für Frühstück, Mittag- und Abendessen. Und setzte dir eine feste Zeit jeden Tag bis wann du arbeiten möchtest. Es passiert ganz schnell, dass man mehr arbeitet als im Büro, weil das gehen und kommen fehlt. Für die Uni gilt das gleiche Prinzip.

Schreibe deine To-Do’s auf

Ich muss meine To-Do’s aufschreiben, dass wäre auch anders bei so vielen Kursen und Arbeit nicht machbar. Hier ist wichtig etwas zu finden, was für deinen Alltag passend ist. Es ist zudem immer ein super Gefühl etwas auf seiner Liste abzuhaken. Ich persönlich nutze eine handschriftliche Liste, die ins Detail geht, was ich machen muss, und meinen Kalendar auf meinem PC/Handy, um mir den Tag mit den unterschiedlichen Aufgaben aufzuteilen. Ich bin ein visueller Mensch, daher ist mein „Online“-Kalendar sogar farblich koordiniert.

Aktivitäten

Betätige dich sportlich oder sei einfach aktiv in dem du eine Runde spazieren gehst. Dein Körper und deine mentale Gesundheit brauchen Bewegung und Abwechslung. Sowohl beim spazieren als auch beim Workout von zu Hause aus setzt dein Körper Endorphine frei. Und die sind in der aktuellen Lage so wichtig.

Zeit für Familie und Freunde

Gerade in dieser Zeit möchte man mit seiner Familie oder seinen Freunden Zeit verbringen, doch dies ist, wenn man nicht gerade mit ihnen zusammenlebt, nicht möglich. Zwar kann man nicht mehr auf der traditionellen Art und Weise Zeit mit seinen Liebsten verbringen, aber nutze doch stattdessen Zoom oder Skype und spielt Online-Spiele, habt einen Online Wein- und Quizabend und verbringt so qualitative Zeit miteinander. Das hilft auch immens dabei nicht einsam zu werden und man hat trotzdem Spaß.

Nicht stressen

In dieser Zeit von Ungewissheit solltest du dich nicht zu sehr unter Druck setzen produktiv zu sein. Wenn mal etwas nicht geschafft wird oder du den ganzen Tag auf der Couch gelegen hast und Netflix geschaut hast ist das vollkommen in Ordnung. Keiner erwartet von dir hundert Prozent in Ordnung zu sein, wenn du es bist super, wenn nicht auch in Ordnung.

Bleibt gesund!

2 Kommentare zu „Gastbeitrag: Tipps und Tricks für das Onlinesemester

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