tierisch gemein!

Seit Jahrzehnten wünsche ich mir eine Katze. Als Kind hatten wir dann auch mal eine. Felix. Eine Glückskatze. Leider war mein Vater extrem gegen Katzen allergisch und so mussten wir sie weggeben (wir gaben sie zu einem Bauern, der bereits mehrere Katzen hatten und bei dem Felix wie wild auf den Feldern rumstreunen durfte …. und Katzenbabys zeugen). Als ich später bei meiner Cousine bzw. meinem Onkel lebte, gab es auch Katzen. Freiläufen, eigentlich nur nachts im Haus und Morgens, wenn es Futter gab. dennoch war ich schwerst verliebt!

Mit 18 zog ich zu meiner Ex, die allergisch gegen Katzen war. Als ich zu Kasimir zog, war die Wohnung  viel zu klein für einen weiteren Mitbewohner. Er hat immer gesagt, er will auch eine Katze… wenn wir denn mal eine größere Wohnung haben. Jetzt wohnen wir in einer 80 qm Wohnung… mit vielen Fensterbänken, einer Abstellkammer, und kein Möbelstück ist neu sondern gebraucht. Perfekt für eine Katze!

Jetzt will Kasimir plötzlich nicht mehr. Die Katzen würden alles kaputt machen, mich vom Lernen abhalten und sowieso…

Ich könnte heulen!!!

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23 Gedanken zu “tierisch gemein!

      1. Heulen. Weib: Ihr habt genügend Zimmer und Du willst eine Katze. Kasidings bevormundet Dich, dass Dich das Tier beim lernen stört und Du benimmst Dich, als wäre das Dein Vater und nicht Dein Freund. Ehrlich, ich krieg die Krise!
        Wenn Du eine Katze haben willst, dann kauf Dir verdammt nochmal eine! Wo sie nicht reinsoll, bleiben die Türen zu und gut is. Echt jetzt mal, grumpf!
        Und schreib mir jetzt bloß nicht so ’ne Fümümümü-Antwort! \/

        1. Du bist doch die verheiratete von uns beiden, ich dachte… solch wichtige Entscheidungen werden einstimmig getroffen! Es geht hier schließlich um eine Katze und nicht um eine Lampe!

        2. Hm. Jain. Klar trifft man wichtige Entscheidungen gemeinsam. Andererseits: Wie definierst Du „wichtig“, wenn Ihr so viel Platz habt, dass Kasimir nicht zwangsläufig mit der Katze in Berührung kommt und er auch keine Allergie hat?
          Was, wenn ich mir ein Motorrad kaufen möchte? Muss ich da auch meinen Mann um Erlaubnis bitten? Oder ihn gar fragen, ob er nicht meint, das würde mich zu sehr von der Hausarbeit ablenken?

        3. Und? Ich bin über 18, oder? Geht’s noch? Genau so wenig würde sich Herr L. so etwas von mir verbieten lassen. Und wenn sich zwei Partner nicht einig sind, kann man auch immernoch einen Kompromiss finden.
          Aber nochmal: Das ist Dein Freund, nicht Dein Vormund!

        4. und so ein Motorrad kostet viel Geld… habt ihr kein gemeinsames Konto? Dann wäre Fragen doch angebracht, oder? Und so eine Katze lebt ja auch hoffentlich 18 Jahre oder mehr… da fragt man doch lieber auch, bevor man sich ein Lebewesen mit so einer Lebenserwartung ins Haus holt.

        5. Die Frage, liebe Jezzi, ist, was für ein Leben Du führen möchtest: eines, das Dir gehört oder eins, das sich nur nach (einem) anderen richtet. Das Thema hatten wir ja schon in Bezug auf Deine Uniwahl. Sorry, aber da werd ich fuchtig. Es ist Dein Leben, es ist Dein Herzenswunsch! Und Kasimir mag nicht und damit ist das automatisch vom Tisch? Der, der Dich mit lauten Skypegesprächen vom Schlaf vor einer Prüfung abhält? Pffff!

        6. Wenn Du sowas postest, liebe Jezzi, musst Du auch mit Gegenstimmen rechnen. Da könnte ich jetzt genauso fragen: Angenommen, Ihr bleibt für immer und ewig zusammen – willst Du Dir diesen Traum dann Dein ganzes Leben lang nie erfüllen?
          Und was wäre gewesen, hättest Du schon bei Eurem Zusammenkommen eine Katze gehabt – hättest Du Dich dann Kasimir zuliebe von dem Tier getrennt?
          Wenn Du beide Fragen mit „nein“ beantworten kannst, weißt Du, was Du zu tun hast.
          Wenn Du eine Frage mit „ja“ beantwortest … kann ich Dir auch nicht mehr helfen.
          Was das Beispiel aus der Vergangenheit angeht wollte ich Dir nur mal vor Augen führen, in welcher Relations Kasimirs Aussage steht; Du bist da als Freundin ja betriebsblind. 😛

        7. es gibt ja auch genügend Leute, die ihre Katzen und Hunde weggeben, weil ihre neue Freundin oder ihr neuer Freund eine Tierhaarallergie haben. Oder die Katze das frisch geschlüpfte Baby nicht leiden kann… Da geht Mensch vor.

        8. Allergie ist ein Sonderfall, Gefahr für ein hilfloses Baby auch. Ansonsten würdest Du doch auch nicht Deine Freunde aufgeben, nur weil sie Kasimir nicht passen und kein vernünftiger Grund dafür spricht, oder?
          Außerdem: Du sagst, der Mensch geht vor. Gut, aber was ist mit Dur? AFAIK bist Du auch einer!

  1. Hör auf die gute Molly. Natürlich sollte man über solche Entscheidungen sprechen, aber die Argumentation die Kasimir da anbringt sind … ähhm ja. Natürlich ist ein Haustier mit „Arbeit“ verbunden und es geht auch mal was schief, aber wie Molly schon sagt, Tür zu und gut ist. 🙂

  2. Auch wenn ich mich da vielleicht unbeliebt mache, ich sehe das komplett anders (und übrigens finde ich, auch über den Motorradkauf sollte man vorher mal geredet haben).
    Erst mal natürlich für dich blöd, weil du dich vermutlich schon sehr gefreut hast, dass es (endlich) mal mit einer Katze klappt und du ja quasi das implizite OK von Kasimir schon hattest (‚wenn später mal größere Wohnung will ich auch eine Katze‘ ist an sich ja recht eindeutig). Und dann zieht er sein Einverständnis gewissermaßen zurück und dein Katzentraum verblasst erst mal wieder. Warum er als Argumentation gerade dein Lernen anbringen will, ist seltsam. An sich finde ich aber schon, dass du nicht erst darüber reden kannst und dann nach dem Gespräch einfach über seine Meinung hinwegsiehst.
    Vielleicht kannst du ja deinen Katzenwunsch mal komplett vergessen und dich noch einmal mit ihm unterhalten. Aus der Ferne (und aus eigener Erfahrung, ich mache das nämlich auch manchmal) kann es sein, dass er einen guten Grund hat, doch keine Katze zu wollen. Menschen ändern sich halt auch manchmal. Aber die Sorge um dich ist dann das was am einfachsten artikulierbar ist (ein ‚mein Bauchgefühl dazu ist so negativ‘ oder ‚ich fühle mich xyz nicht gewachsen‘ etc einzugestehen ist schwerer, als ‚ich verbiete die Katze doch nur aus Sorge um dich‘). Und wenn ihm dein Lernverhalten tatsächlich so am Herzen liegt, kannst du ihm ja Alternativen anbieten (‚DESWEGEN schränkt mich die Katze im lernen nicht ein‘)…

    Aber jetzt einfach mal ne Katze besorgen über Kasimirs Kopf hinweg – schlechte Lösung.
    Ich käme mir als Partner bei so einer Aktion weder ernstgenommen, noch geschätzt vor.

  3. Na bei dem „ARgumenten“ würde ich mich eher für die Katze – bzw 2 Katzen, da man kantzen alleine halten soll – entscheiden und dem Freund den Laufpass geben.

  4. Hmmm also ich stimme Johannes zu, was Kasimirs Argumentation betrifft. Vielleicht hat er wirklich noch stärkere Argumente, mit denen er noch nicht rausrückt. Aber die Sache mit „Katzen zerstören alle Möbel“ stimmt ja mal gar nicht. Es gibt drei Stellen, wo man sieht, dass wir einen Kater haben (abgesehen von den fliegenden Fellbüscheln): das ist die Wand hinter seinem Fressnapf, weil er nicht anständig essen kann (was aber eine einmalige Eigenheit dieses einen Katers ist, bei unseren früheren Katzen hatten wir das nicht), das Ledersofa, das aber auch nur ein paar kleine Kratzer aufweist, die wiederum nur meiner Mutter auffallen UND der Fensterrahmen, an dem er gerne kratzt, wenn er raus will. Aber entgegen der allgemein verbreiteten Meinung kann man Katzen gewisse Dinge durchaus beibringen, wenn man konsequent genug ist (eine Freundin macht gute Erfahrungen mit Klickertraining). Das heisst, eure Möbel sind durchaus sicher.

    Andererseits sind die Finanzen durchaus ein Faktor, vor allem wenn die Katze raus darf und Impfungen braucht und sich hin und wieder mal nen Kratzer einfängt (auch hier ist unser Kater ein Extrembeispiel). Da ist man dann sicher froh, wenn der ganze Haushalt die Kosten mitträgt. Also sollte Kasimir seine Zustimmung schon geben. Dann kannst du den Fellknäuel auch beruhigter mal mit ihm alleine lassen, wenn du in die Heimat fährst.

    Gleichzeitig haben Katzen ja die tolle Angewohnheit, jeden, der nicht ein absoluter Katzenhasser ist, um den Finger zu wickeln. Du solltest mal meinen Papa sehen: Ständig flucht er, wir verwöhnten das Viech, aber wenn er sich unbeobachtet fühlt, gibt er ihm auch Leckerli und kuschelt mit ihm. Also lass dich nicht entmutigen 🙂

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