Justus, bist du es?

Gestern war das Abendessen, spendiert von der international tätigen Großkanzlei. Nachdem es sehr viel später wurde als gedacht, verabschiedeten ein paar Kommilitonen aus höheren Semestern und ich mich von den Partnern.
„Moment, ich gebe Ihnen meine Karte“, sagte der Partner, griff in sein Jackett und holte eine kleine Visitenkarte heraus und verteilte sie.
„Danke, hier ist mein!“, war die Antwort eines Kommilitonen. Auch er griff sich ins Jackett, kramte eine Visitenkarte hervor und gab sie dem sichtlich überraschten Partner.

Später erzählte er, er hätte sich zum Studienbeginn 1000 Visitenkarten drucken lassen. Ein paar Freunde hätten ihm eingeredet, so etwas bräuchte man an unserer Uni.

An potentielle Arbeitgeber verteilt er sie immer noch – bei Kommilitonen hat er es aufgegeben. Die würden ihn immer auslachen.

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3 Gedanken zu “Justus, bist du es?

  1. Denke nicht das eine Visitenkarte an Arbeitgeber so sinnlos ist. Vitamin B ist doch sehr praktisch und es werden bestimmt Leute für weniger eingestellt, als für ein kennen und Visitenkarte austauschen. Aber das ist bestimmt auch die Kanzlei, in der du keine sozialen Kontakte ausser deinen Arbeitskollegen hast.
    Aber praktisch von der Kanzlei, denn so bekommt man Praktikanten. Bzw so würde ich es einschätzen.

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