Tobsuchtsanfall – Servicewüste Autohaus

Am 09.06 ist mir jemand beim Ausparken ins Auto gefahren. Lackschaden und der Kotflügel ist verzogen.

Am 11.06 habe ich bei der Vertragswerkstatt angerufen und gefragt, wie das vorgehen so sei. Die Antwort war, ich solle einfach mal schnell vorbei kommen, da wirft dann jemand ein Auge auf den Schaden und dann können wir einen Termin machen. Ginge ganz schnell.

Am 23.06 habe ich dann unsere Vertragswerkstatt aufgesucht. „Warten Sie bitte, in 25 Minuten kommt jemand zu Ihnen.“ Nach 65 Minuten Wartezeit kommt ein Mechaniker, nimmt den Unfall auf, wirft einen Blick auf das Auto und meint: Ich bräuchte auf alle Fälle erstmal die Schadensnummer und schicken Sie mir eine Kopie des Fahrzeugscheins. Ok, ich hatte den Fahrzeugschein zwar dabei, aber wenn er das so wollte, wieso nicht.

Also habe ich im am 24.06 morgens eine Mail geschickt, mit der Schadensnummer und einer Kopie meines Fahrzeugscheins. Die Frage war, ob man ein Gutachten braucht um Kosten für Folgeschäden auszuschließen.

Bis zum 26.06 habe ich nichts mehr gehört. Weshalb ich noch eine Mail hingeschickte. „Vielleicht ist meine Mail vom 24.06 ja im Spam-Ordner gelandet, daher schicke ich Ihnen erneut….“

Am 01.07 bekomme ich einen Anruf von der Werkstatt, dass der „nette“ Mechaniker gar nicht für Unfallschäden zuständig ist, sondern der Herr Bodenlos. Ich solle zurückrufen. Das habe ich dann auch prompt getan. Herr Bodenlos meinte, er müsse einen Blick auf den Wagen werfen, da sein Kollege ja keine Fotos gemacht hätte. Ich solle doch bitte Freitag oder Montag vorbei kommen, er sei bis 16:30 Uhr im Haus.

Am 03.07 (Freitag) fuhr Kasimir mit dem Auto zur Werkstatt, da ich ja in Karlsruhe war. Herr Bodenlos hatte keine Zeit. Kasimir wartete über eine Stunde, bis er entnervt ging.

Am Montag. 06.07. das gleiche. Da ich in der Uni war, fuhr er hin. „Herr Bodenlos hat jetzt gerade einen Termin und dann kommt noch ein Gespräch vor Ihnen. Nach über 1 1/2 Stunden Wartezeit und kein Ende in Sicht, gab Kasimir auf und fuhr wieder.

Am Dienstag, 07.07., wiederholte sich das Spiel. „Herr Bodenlos hat grad noch einen Termin.“ „Herr Bodenlos ist noch im Gespräch.“ „Herr Bodenlos geht jetzt in die Mittagspause.“
Nach 2 Stunden gab Kasimir auf.

Am Mittwoch und Donnerstag 08.07  und 09.07 jeweils das gleiche Spiel. Mittlerweile war Kasimir, der der Werkstatt von Anfang an Misstraute, sehr sehr angepisst, blieb aber ruhig. Am Donnerstag ging er wieder nach 2 Stunden Wartezeit, was die Mitarbeiterin am Empfang mit „Sie gehen?“ quittierte. Er erklärte, er müsse jetzt zur Arbeit und komme am Montag wieder.

Heute Morgen kamen wir dann um 8:00 Uhr an der Werkstatt, pünktlich zur Öffnung, an… fragten nach Herrn Bodenlos und wurden darüber informiert, dass der werte Herr jetzt erstmal für die nächste Zeit im Urlaub ist.

Hätte ich eine Axt gehabt, ich hätte den Laden auseinander genommen….

Jetzt hoffe ich schnell eine andere Werkstatt zu finden, die mein Auto auch reparieren will.

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6 Gedanken zu “Tobsuchtsanfall – Servicewüste Autohaus

  1. Ehrlich? Da habt ihr aber lange durchgehalten mit warten.
    Vielleicht hilft es ja, anzurufen und nach einem Termin zu verlangen und vorher die Geschichte zu erklären. Wenn der Termin nicht innerhalb der nächsten zwei Tage zu Stande kommt, dann würdet ihr euch eine neue Werkstatt aussuchen. Fertig mit dem telefonieren.
    Hoffe was gutes.

  2. Hast du einen Grund, dass du unbedingt zu dieser Werkstatt willst? Grundsaetzlich ist das doch eine super Sache fuer eine Werkstatt, schliesslich kommt fuer Unfallschaeden ja die Versicherung auf (du hast die Daten des Verursachers?).
    Wenn der Hr. Bodenlos euer Auto nicht will – denn nichts anderes ist das – wenn es um Fotos geht, kann man ja wohl notfalls mal nen Kollegen schicken, a la „bitte schau dir mal das Auto an, mach paar Fotos und notier dir x,y und z dazu“ – dann macht eine andere Werkstatt gluecklich! (Oder macht mal nen Termin mit dem Chef des Autohauses.)

    1. Bei dem Autohaus habe ich damals das Auto gekauft und es ist geradem 10 Minuten von uns Zuhause entfernt. Es wäre einfach „praktisch“.
      Aber das wars jetzt, zu denen geh ich nie wieder.

  3. Äh,
    ihr müßt aber viel Zeit haben, wenn du da Stunden im Autohaus verbringen kannst. Bei mir ist nach 30 Minuten allerspätestens bei einem Termin Schluß. Ausnahmen sind halt Ärzte mit Notfällen oder so.

    Außerdem könnt ihr doch einen Gutachter eurer Wahl nehmen, wenn ich mich da recht erinnere. Würde ich sowieso machen, da Vertragswerkstätten in der Regel einiges vergessen und dann davon auch nur die Hälfte machen, die andere aber trotzdem berechnen. So zumindest meine Erfahrungen.

    1. wir haben das jetzt auch so geregelt… am Montag kommt ein Gutachter zu uns und guckt sich den Schaden an. Mit dem Gutachten gehe ich zu einer Werkstatt meines Vertrauens – die ist allerdings 250 km entfernt und ich kann erst im August hin.

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