Maggi-Produkttest: Lachs-Sahne-Gratin

Gratin

ok…. gleich vorweg…. es hat nicht funktioniert und ich weiß nicht wieso es nicht funktioniert hat.

Die Zubereitung ist wie immer sehr sehr einfach. Aufgetaute Lachsfilets in eine Auflaufform geben, das Fix in 250 g Sahne einrühren, über das Lachsfilet geben und für 20 – 25 Minuten bei 200° C in den Ofen schieben.

Genau das hab ich getan. Okay, aus kalorientechnischen Gründen habe ich Kochsahne statt Schlagsahne verwendet, aber das hab ich bis jetzt immer so getan und es gab bisher keine Probleme. Die Lachsfilets waren auch aufgetaut und das Tauwasser habe ich weggeschüttet. Der Ofen war auch vorgeheizt.

Also wieso… wieso in Gottes Namen… hat die Sahne gestockt?
Jedenfalls war das Resultat widerlich anzusehen und Kasimir haben dann nur den Lachs gegessen, nachdem wir die Sahneklumpen abgekratzt haben. Unser Sonntags-Essen hatten wir uns irgendwie anders vorgestellt…

Nun zur Zutatenliste: 
Positiv aufgefallen ist mir: Salz steht nicht an zweiter Stelle, sondern „erst“ an vierter. Aber was soll man unter „Aromen“ verstehen? Da hat es Maggi wohl wieder nicht so genau mit dem Grundsatz, die Zutatenliste nun verständlicher zu gestalten, gehalten. Auch ist wieder Hefeextrakt dabei, was ja bekanntlich ein „schönerer“ Name für Glutamat ist und somit ein Geschmacksverstärker. Am Ende findet sich ein Emulgator Lecithine. Da ich keine Lebensmittelchemikerin bin, wusste ich nicht, was ich mir darunter vorzustellen habe. Google hat mir weitergeholfen. Hinter Lecithine verbirgt sich E 322. Gewonnen wird es wohl aus Eiern und Soja.

Vielleicht bin ich grad etwas überkritisch, weil das Ergebnis ein völlig unbefriedigendes, frustriertes Abendessen war, aber die  Zutatenliste finde ich nicht optimal.

Geschmacklich kann ich das Gericht überhaupt nicht bewerten, da ich es nicht gegessen habe. Sobald das Sahneklump ab war, hat der Lachs eben wie Lachs geschmeckt.

Ich warte jetzt mal ab was meine Freundinnen dazu sagen, die das Gericht ebenfalls testen. Mal sehen was die dazu sagen.

Jedenfalls werde ich das Fix-Produkt nicht kaufen. Lieber mach ich einen Gratin-Kochkurs bei der VHS (wenns einen für Hefeteig gibt, wirds ja wohl auch einen für Gratins geben) als das ich das noch einmal probiere.

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2 Gedanken zu “Maggi-Produkttest: Lachs-Sahne-Gratin

    1. das Glutamat finde ich auch nicht so prickelnd. Insbesondere fühle ich mich als Kunde Verarscht, wenn vorne draufsteht „ohne Geschmacksverstärker“ und hinten unter den Zutaten Glutamat aufgezählt wird.

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