Eine Uniwoche

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So sieht ungefähr jeder Tag aus. Ich ärgere mich über die Spiralheftung meines Semesterplaners (weswegen ich mir für 2015/2016 garantiert keinen mehr kaufen werde), die Tinte meines Füllers will nicht da bleiben, wo sie hingehört, mein Schreibtisch bietet viel zu wenig Platz für geordnete Unterlagen und ich schreibe zig Karteikarten.

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Letzte Woche gab es einen CareerDay an unserer Uni und ich hatte ein interessantes Gespräch mit Microsoft. Leider rückte die Frau nichts von ihren Schlüsselbändern und Handyhüllen raus… andere Firmen waren da spendabler. Während andere sich an Kugelschreiber und Marker hielten, griff ich mir diese Notizblöcke mit Post-Its. Die kann man für alles mögliche gebrauchen und man kann nie genug haben. Es gab auch n paar Bleistifte und natürlich Süßigkeiten. Die Sparkasse verteilte frisches Popcorn und andere Firmen Klausurblöcke, frischgepressten O-Saft und Porzellanbecher-To-Go.

Es wurden auch gratis Bewerbungsbilder angeboten – aber da hab ich dann drauf verzichtet. Was daran lag, dass ich den CareerDay völlig verschlafen und auch keine Erfahrung damit hatte (ich wusste nicht was da auf mich zukommt – wir Juristen waren ja auch nicht offiziell angesprochen) und daher kam ich als ICH in die Uni. Chucks, Jeans, Ringelpullover und nur mit Mascara geschminkt. Die „normale“ Juristin hatte natürlich wie jeden Tag Bluse und Blazer an und kann in 2 Wochen ihre gratis Bewerbungsbilder abholen. Nächstes Jahr weiß ich es besser.

Uni3Meine Gesetzestexte sehen im Moment recht bunt aus. Das erste Semester habe ich normal mit Textmarker markiert. Da gefallen mir aber diese Tintenkleckse am Ende nicht. Außerdem drücken sie, zumindest bei den Beck-Texten, durch. Daher gibts jetzt Bunt- und Bleistifte.

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3 Gedanken zu “Eine Uniwoche

  1. Ich sehe hier so viele Parallelen! Unsere Gesetzestexte sind zum Glück von besserer Papierqualität, aber diese Klekse am Ende finde ich auch nicht so super.
    Semesterplaner habe ich schon lange keinen mehr. Das ist nur noch etwas, das ich umher schleppe und dann sowieso nicht nutze. Ich trage mir alles in mein Handy ein.

    1. 🙂 Die Gesetzestexte von C.F. Müller sind auch sehr viel besser als die von Beck… allerdings bekommen wir nach dem Grundstudium den Schönfelder und das sind so dünne Seiten, wie Bibeln und das Gotteslob oft haben. Ganz schrecklich und definitiv nicht für Textmarker geeignet.

      Ja…. ich werd wohl im nächsten Semester auch nur noch mit dem Handy als Planer arbeiten. Der Semesterplaner war echt ein Fehler – aber aus Fehlern lernt man, oder?

      😀 Liebe Grüße!

      1. Die Kodex sind bei uns auch aus so dünnem Papier. Mag ich gar nicht. Die brauchen wir im 1. Studienabschnitt zum Glück noch nicht und allgemein nicht für alle Fächer. Es gibt die Reihe „Paragraph“ und die haben besseres Papier. Die gibt es aber nicht für alle Rechtsbereiche und sind manchmal auch nicht so gut. (Da sind manchmal auch nicht die kompletten Gesetzestexte abgedruckt.)

        Genau, aus Fehlern lernt man! Als App nutze ich den ganz normalen Kalender und Swipes. (eine Aufgaben-, To-Do-App)

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