Abschlussbericht F-Secure Freedome

IMG_0851Seit mehr als 2 Wochen teste ich jetzt die App Freedome von F-Secure. Wie bereits in meinem letzten Bericht erwähnt, ist die App sehr benutzerfreundlich gestaltet und mit einem Knopfdruck, wird die Privatsphäre- und Sicherheitsfunktion aktiviert.

Die App funktioniert so: Sobald die App aktiviert ist, wird der Internetverkehr in der F-Secure Freedome Cloud gescannt. Nur sichere Inhalte werden an das Gerät weitergeleitet. Die Anfragen selbst werden mit einer F-Secure IP weitergeleitet, sodass man völlig anonym im Netz unterwegs ist.

Die App ist von einer Finnischen Firma und laut Infomaterial herrschen in Finnland sehr strenge Datenschutzgesetze, was dafür sorgt, dass F-Secure selbst keine Daten sammelt. Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, ob ich dem so trauen kann. Reicht der Firma tatsächlich die monatliche Gebühr als Gewinn?

Die letzten Wochen habe ich fleißig über W-Lan gesurft und über das mobile Netz. Auch konnte ich einwandfrei E-Mails verschicken, ohne dass das Programm irgendwelche Querelenzen gemacht hat.

Allerdings konnte ich meine Navi-App nicht benutzen. Ich benutzte Navigon und habe die App kostenlos über den Mobilfunkvertrag bekommen. Es gab in den letzten 2 Wochen ein Update, dass ich installiert habe. Als ich die App allerdings starten wollte, bekam ich die Nachricht, dass die App nur mit einem Telekom-Vertrag funktioniert. Also hab ich die Freedome-App ausgeschaltet… und Navigon funktionierte. Allerdings musste Freedome die gesamte Zeit, die Navigon lief, ausgeschaltet bleiben.

Ansonsten gab es nur noch mit der Wetter-App von Apple ein Problem. Die lud gar nicht, während Freedome eingeschaltet war –  und das obwohl es in der Beschreibung der App hieß, das Apps, die ihrerseits die Ortungsfunktion nutzen, nicht von Freedome eingeschränkt werden.

Insgesamt hat Freedome 1,52 GB Internetverkehr geschützt. Erschreckt hat mich allerdings, dass in der gesamten Zeit während Freedome lief, 1873 Tracking-Versuche und 9 schädliche Webseiten blockiert wurden. Allerdings habe ich von den 9 blockierten Websiten nichts mitbekommen. Interessant wäre gewesen, wenn die App einem noch anzeigt, welche Seiten blockiert wurden. Eventuell als Screenshot oder als inaktiver Link. So muss ich einfach darauf vertrauen, dass Freedome das „richtige“ aussortiert hat.

Fazit: 
Ich bin mit der Funktion der App sehr zufrieden und in den 3 Wochen habe ich mich schon an den Gedanken gewöhnt, dass mein Datenverkehr nicht mehr verfolgbar ist und ich auch mal im Ausland auf heimische Streaming-Dienste zurückgreifen kann (virtueller Standort sei Dank!). Mit den kleinen „Macken“, die die App mit sich bringt, kann ich gut leben. Dann wird sie für eine Autofahrt halt mal ausgeschaltet und die Wetter-App….. dann guck ich halt mal aus dem Fenster 😉

Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich die App auch nach den 6 Monaten weiter nutzen werde. Monatlich kostet die App 4,49 Euro, Im Jahres-Abo 26,99 Euro. Allerdings gehöre ich zu den Menschen, die nicht sehr gerne ein Abo abschließen. Ich möchte mich einfach nicht binden. Aber fragt mich einfach in 5 Monaten noch mal: dann weiß ich sicherlich mehr!
Aber jetzt wo ich so darüber nachdenke… es gibt da eine Sache, die ich noch herausfinden muss. Wenn man die App auf dem Handy hat… und sich dann noch n Tablet zulegt… reicht dann ein Abo? Und wie ist es, wenn man beim Handy den persönlichen Hotspot einrichtet… ist dann das Internet auch für das Tablet / den Laptop geschützt? Ich glaub, da muss ich noch genauer nachfragen.

An sich kann ich die App sehr empfehlen. Wer sie selbst testen will, kann sich die App im Google Play Store oder im App Store holen. Mit diesem Code hier mc6mx6 könnt ihr die App für 2 Monate gratis testen und euch selbst eine Meinung bilden!

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