Ich brauche einen Bösewicht

So, der Plot meines erotischen Romans steht grob, meine Protagonisten haben beide fiese Traumata (hab ich recherchiert – in erotischen Romanen sind fiese Traumata Pflicht. Wehe, wer behütet in einer intakten Familie aufgewachsen ist… Man muss zumindest als Baby adoptiert worden sein, weil die drogenabhängige Mutter vom Dealer erstochen worden ist), die Protagonisten und die Beziehung ist bis oben hin vollgestopft mit Konflikten. Privat und Beruflich. Ein großer Rundumschlag. Der Protagonist ist steinreich (ebenfalls Pflichtbestandteil), die Protagonistin etwas weniger (wie sich das eben gehört 😉) und die sexuellen Vorlieben kommen zumindest am Anfang auf keinen gemeinsamen Nenner.
Allerdings fehlt mir noch der Bösewicht (oder die Bösewichtin 😂 ), die die Beziehung der Protagonisten torpedieren möchte und dabei über Leichen geht. Dieser noch geschlechtslose Bösewicht stammt aus der Vergangenheit bzw. dem Umfeld des Protagonisten. Aber wer ist sie? Was will sie? Was ist die Motivation?
Da bin ich noch auf dem Holzweg. Vielleicht habt ihr eine Idee??

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10 Gedanken zu “Ich brauche einen Bösewicht

    1. Hallo,
      Laut neinen Recherchen haben bisexuele Personen in solchen Romanen nur die Aufgabe, den besten Freund, beste Freundin oder Kollegen zu mimen. Wahrscheinlich weil die Leserschaft hoffnungslos romantische Frauen sind, die sich in die Rolle der Protagonistin träumen, die ihre erste große, vor Lust strotzende Liebe im Protagonisten finden – und der hat seinen Sch**** gefälligst noch in keinen Hintern gehabt. Anal ist in diesen Büchern trotz Nippelklemme und Peitsche ein Tabuthema das nur gaaanz vorsichtig angesprochen wird

  1. Manchmal ist es ja nicht schlecht, sich mit einer neuen Idee von der Masse abzuheben. Wenn würde ich aber der Protagonistin eine bisexuelle Affäre andichte, bei Männern kommt das sicher nicht gut an. Sonst wäre noch der Chef der Prota ein guter Bösewicht, interessant wäre auch der hauseigene Leibwächter als Verräter. Der beste Freund der Prota könnte auch noch herhalten. Bin schon neugierig …..

  2. Hallo Jezabel,
    hm, ich habe noch nie einen erotischen Roman gelesen… in meiner Vorstellung ist die Bösewichtin, die die aufkeimende Liebe der beiden torpedieren will, seine beste Freundin oder seine Schwester.
    Viel Spaß beim Plot-Erfinden.
    Alles Liebe
    Rosa

  3. Öh… einen erotischen Roman willst Du schreiben? Heieiei, meiner Meinugn nach eine er schwierigsten Disziplinen! Das fängt schon bei den ganzen, ähhh, erotischen Metaphern an. Den Verben. Den Adjektiven. 😀
    Aber mal so in Anlehnung an louisaspurplepigdogs Frage nach der Abhebung von der Masse: Willst Du eigentlich für DICH schreiben, oder für die Leser/um berühmt zu werden? Nur mal so aus Interesse…?

      1. Oho! 😀
        … Aber dennoch bei Erfolg schön für`s Ego, oder? 🙂
        Nee, mich wundert nur gerade, dass Du so viel Wert auf Konventionen und Traditionen legst (und das im Erotikbereich, irgendwie witzig! 😉 ). Will fragen: Warum sich an starre Vorgaben halten? Du machst doch sonst auch „Dein Ding“? 🙂

        1. Ja 😀 aber selbst Piccasso hat ganz traditionel das Zeichnen von der Pieke auf gelernt 😂
          Erotik hab ich noch nie geschrieben. Also halte ich mich erstmal ans Rezept, bevor ich Grenzen neu auslote.

        2. Klingt sinnvoll! 🙂 Dann viel Spaß beim, äh, Metaphern finden… und Verben… und Adjektive… 😀 Und bitte BITTE lass nichts „pulsieren“! 😉

        3. Also 😉 erotik romane sind z.B. Romane wie die Shades of Grey oder Crossfire. Das sind praktisch verbale Pornos 😂
          Pulsierende Liebesknochen findet man in liebesromanen/groschenromanen die Titel tragen wie: die Braut des Wikingers – ihr Herz war frei, doch er nahm es gefangen

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