Wieso Katelyn Faith Schuld an meinem eBook ist

Seit 2012 liegt in meiner Schublade ein fertiges Roman-Manuskript. Vor einem Monat habe ich es an ein paar Agenturen geschickt. Die ersten Absagen sind gekommen. Damit habe ich gerechnet… natürlich ist es schmerzhaft und ich habe Angst, dass mein Traum vom eigenen Roman nie in Erfüllung geht. Na ja, besser gesagt, der Traum davon, eine veröffentlichte Schriftstellerin zu sein.

Schon länger spiele ich mit dem Gedanken, den Roman bei Amazon als eBook zu veröffentlichen. Januar / Februar… das war/ ist mein Plan. Natürlich habe ich Angst. Insbesondere vor negativen Kritiken. Was ist, wenn ich keine anderen bekomme? Wenn ich nichtmal einen einzigen Stern bei Amazon bekomme? Wenn nicht ein einziges Exemplar gekauft und gelesen wird?

Heute bin ich mit dem zweiten Band von „Fesselnde Liebe“ fertig geworden. Seit Shades of Grey lese ich diese Erotik Romane ganz gerne. Neben den ganzen Gesetzestexten möchte ich was „nettes“ lesen – und ich war auf der Suche nach einem neuen Thema für den kommenden NaNoWriMo (wenn ich denn mitmache). „Fesselnde Liebe“ ist von Katelyn Faith. Ich hab das Buch bei Thalia entdeckt, als ich nichts passendes mehr von Sylvia Day gefunden habe. Beide Romane gab es zusammen für n recht günstigen Preis.

Natürlich gefällt mir die Story. Sie hat alle Zutaten, die ein solcher Erotik Roman braucht (jedenfalls hab ich diese Zutaten bei allen Büchern, die ich bisher aus dieser Sparte gelesen habe, gefunden) und ist locker leicht geschrieben, sodass man sie selbst halbschlafend, morgens um 6:30 Uhr im Zug lesen kann.

Aber das beste an diesem Roman, war die Danksagung.

Katelyn Faith ist deutsche, lebt im Ruhrpott und hat ihre Romane zuerst als eBook bei Amazon veröffentlicht, bis sie damit in die Bestseller-Listen kam und von Rowohlt unter Vertrag genommen wurde (um bei Amazon in die Bestsellerliste zu kommen, hat sie 150.000 Exemplare verkauft!) Ich konnte mir bis gerade nicht vorstellen, dass es solche Erfolgsgeschichten in Deutschland gibt. Eher umgekehrt. Ich kenne einen Autor, der früher ganz normal publiziert hat – und jetzt nur noch eBooks vertreibt, weil es mit dem früheren Verlag Stress gab.

Jedenfalls hat mir diese Danksagung Mut gemacht. Ich werde im Januar zwei eBooks veröffentlichen. In der Hoffnung, dass sie gekauft und gelesen werden. Und positiv bewertet. Vielleicht hab ich ja Glück. Und wenn sie nur von insgesamt 20 Leuten gelesen werden, waren es zumindest 20 Leute mehr als jetzt und hoffentlich haben sie damit ein paar schöne Stunden verbracht.

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9 Gedanken zu “Wieso Katelyn Faith Schuld an meinem eBook ist

  1. Hallo!! Das Self-Publishing ist gar nicht so schlecht, wie es manchmal dargestellt wird. Im Gegenteil, es gibt einige sehr erfolgreiche Autoren, die gar keinen Verlag mehr wollen, bzw. nur noch zu ihren Konditionen. Von diesen Geschichten gibt es mehr als man denkt. Ich stehe gern mit Rat zur Seite, wenn es um die Veröffentlichung bei amazon geht. Lg, Anne

    1. Hallo 🙂
      Danke für das liebe Angebot! Da komme ich sicherlich noch drauf zurück.
      Bei Self-Publishing dachte ich bis jetzt immer an BoD und diese Form ist ja eigentlich nicht so angesehen. In manches Autoren-Forum wird man damit gar nicht aufgenommen. Hoff das ist mit eBooks anders.
      Ich hatte überlegt, einen Zwischenhändler einzuschalten, um auch bei Thalia knd so zu sein – mit ISBN-Nunmer…
      LG
      Jezabel

      1. Hallo, ja von den Zwischenhändlern gibt es auch immer mehr, aber soweit ich weiß, machen die auch vorwiegend ebooks. Zur Frage nach dem Grafiker: es gibt sehr viele, die sich auf ebooks spezialisiert haben. Ich empfehle in den Facebook-Gruppen „Buchstabenjunkies“ und „Selfpublisher“ zu suchen, bei beiden muss man aufgenommen werden, was aber normalerweise problemlos erfolgt. Dort gibt es Listen mit Grafikern….es gibt sehr große Preisunterschiede und es kommt auch darauf an, ob man das Cover designen lassen möchte, oder eine Idee und Bilder hat, die nur noch umgesetzt werden muss (so mache ich es). Lg, Anne

  2. Viel Erfolg dabei!
    Ich hoffe doch, dass wir hier am Blog informiert werden, wenn du sie rausbringst?
    (Kann auch immer Abwechslung von meinen Lehrbüchern und Gesetzestexten brauchen.)

    1. Natürlich 🙂 ich zähl ja such darauf, das meine Blogleser fleißig die Bücher kaufen und weiterempfehlen werden 😉

      Apropos Lehrbuch. Ich bin auf der Suche nach eines für Polizeirecht. Hast du einen Tipp?

      1. Tut mir sehr leid, aber ich studiere in Österreich und daher würde dir eine Lehrbuchempfehlung von mir kaum helfen. 🙂
        Finde es auch sehr interessant, dass das bei euch schon im 1. Semester Thema ist. Bei uns sind da Grundlagen Zivilrecht, Grundlagen Öffentliches Recht, Römisches Recht, Rechtsgeschichte, Legal Gender Studies und Antidiskriminierungsrecht und Legal English dran. (Das sind die Fächer für das 1. Jahr, wenn man in Mindeststudienzeit studiert.) Würde mich sehr interessieren, welche Fächer bei euch am Anfang gelehrt werden.

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