… und es lief so gut

Ich freu mich aufs Studium. Endlich wieder etwas zutun, endlich etwas lernen, endlich eine gescheite Zukunftsperspektive, wenn ich es nicht versaue. Mittlerweile bin ich ganz froh, an der ZWU zu sein – und ich bin optimistisch, das es funktioniert.
Nur fängt jetzt Kasimir an, mir das Leben schwer zu machen. Ich werde keine Zeit mehr für die Beziehung haben, wirft er mir vor. Dabei habe ich noch nicht eine einzige Vorlesung besucht. Nur weil ich gesagt habe, dass ich den Fremdsprachenschein gerne in diesem Semester machen möchte. Er versteht: Jezabel macht etwa extra. Ich sage: Ich versuche den Grundlagenschein schon dieses Semester zu machen. Er versteht: Jezabel macht etwas extra. Ich sage: Ich werde viel lernen müssen. Er versteht: Jezabel hat keine Zeit mehr für mich. Ich sage: Ende Oktober gibt die Fachschaft ihre erste Party. Er versteht: Jezabel geht hin – ohne mich. Ich sage: Der japanische Studiengang hat dieses Jahr die Mottogewalt über die Halloween-Party, daher wird es wohl lauter Cosplay geben. Er versteht: Jezabel geht dahin – ohne mich.
Und während er das alles sagt, verstehe ich: Ich werde dir deine Studienzeit schwer machen, ich werde dich nicht unterstützen.
Dabei hatte er es mir versprochen, dabei hatte ich es mir so sehr erhofft, dass es funktionieren würde. Und es lief in den letzten Wochen so verdammt gut zwischen uns. Und jetzt das…. und dann die Tatsache, dass ER am Wochenende keine Zeit für mich haben wird, weil ER World of Warcraft zocken muss, weil ER kein einziges F1 Qualifying, kein einziges F1 Rennen ausfallen lassen kann und will. Das sind seine einzigen Hobbys, die will er sich nicht verbieten lassen. Das will ich auch gar nicht! Soll er doch! Aber mir dann bitte nicht vorwerfen, ich würde keine Zeit für die Beziehung einräumen.

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4 Gedanken zu “… und es lief so gut

  1. Schieb den Stress erstmal weit, weit weg und beginne dein Studium ganz entspannt. Auch in meiner Beziehung herrschte vor Studienbeginn Unfriede, verursacht durch die Ungewissheit, wie die kommende Zeit laufen wird, Aufregegung wegen des neuen Lebensabschnitts und Sorge um die Entwicklung der Beziehung. Am Ende lief aber alles total easy, als wir beide gemerkt haben, dass wir nach wie vor genug Zeit füreinander haben werden. Wahrscheinlich werdet ihr sogar nie wieder so viel Zeit füreinander haben, wie im Studium.
    Das wird schon alles, warte nur ab.
    Viel Spaß in der kommenden Zeit, ich kann mich noch gut an die Aufregung der ersten Unitage erinnern. Nimm ruhig jede Gelegenheit mit, deine Kommilitonen kennenzulernen und dich einzuleben. 🙂
    Beste Grüße, Fräulein Fiete

  2. Vielleicht sieht K., dass ihr beide nun 2 Geschwindigkeiten habt. Du investierst mit dem Studium in deine Zukunft, er mit WoW und F1 in sein Vergnügen. Also eher Stagnation. „Was? ich soll zusehen, wie meine Frau vorankommt und ich vor mich hindümpele? Das geht ja gar nicht!“ Usw.

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