Selbstkritik

Ich weiß nicht genau warum… aber als ich gestern Abends ins Bett gegangen bin, langsam in den Schlaf glitt, hatte ich plötzlich Angst.
Angst vor dem Studium. Angst, jeden Tag zu pendeln (egal ob zur ZWU oder WU, ich müsste immer pendeln), dem Lernpensum, den neuen Leuten… Angst zu versagen. Ich bin zu alt um zu versagen. Was hab ich denn, wenn ich nach vier Semestern zweimal durch die Zwischenprüfung falle? Eine Ausbildung, die 5 Jahre zurückliegt, Erfahrung in der Gastro, mal in ner Buchhandlung gejobbt… und sonst so? Vielleicht ist mein Abitur doch gar nichts wert. Man sagt ja, es wäre so einfach geworden mit dem Zentralabitur. Vor zwanzig Jahren hätte es nie so viele Schüler mit 1er Schnitt gegeben. Vielleicht habe ich einfach Glück gehabt. Vielleicht merken alle in wenigen Wochen, dass ich eigentlich ein Scharlatan bin, eine Betrügerin, die gar nichts an der Universität verloren hat. Ich habe zu wenig Disziplin… wie soll ich das noch schaffen?

Kasimir sagte, es könnte auch nach hinten losgehen. Entweder ich schaffe es, oder nicht. Entweder gehe ich nach meinem Studium als Volljuristin raus – oder als Germanistin.  Ich weiß, man soll die Möglichkeit, das Studium nicht zu schaffen, nicht als potentielles Scheitern ansehen. Aber gilt das auch, wenn man 30 ist? Ich weiß, dass ich ein paar Jährchen jünger aussehe als ich bin und vom „erwachsen sein“ bin ich Lichtjahre entfernt. Fühle mich noch immer wie mit fünfzehn (nur mit Führerschein). Aber in Bewerbungsunterlagen steht immer mein Geburtsjahr… und wir wollen uns nichts vormachen. Ich bin in den Achtzigern geboren und definitiv ein 90s Kid. Meine Kommilitonen verstehen den Zusammenhang zwischen Bleistift und Musikkassette einfach nicht mehr! Sie haben Titanic nie auf Leinwand gesehen und bei VHS denken sie nur noch an Volkshochschule, nicht an Videokassetten. Ich hab miterlebt wie Britney und Justin sich getrennt haben und Mufasa starb! In der Schule habe ich noch ganze Hefte voll mit Zettelchen mit Freundinnen geschrieben. Meine Kommilitonen dafür SMS…

Und dann noch das größte Problem: Ich kann mich selbst nicht ausstehen. Wie soll ich denn dort Anschluss finden? Mia zieht nach Bremen, das wären von meiner WU noch immer mehrere Hundert Kilometer entfernt.  Johannes macht erst einen Abstecher nach Berlin und geht dann nach Göttingen. Ebenfalls mehrere hundert Kilometer entfernt. Und Teddy zieht es in einem Jahr einfach nur „weit weg“. Wir haben uns Anfang August geschworen, dass wir uns mind. 2x im Jahr treffen. Jetzt bekommen wir nicht einmal mehr eine „Die-Uni-geht-los-Party“ hin weil jeder, mich eingeschlossen, keine Zeit hat. Der einzige Lichtblick ist Pixie, die zumindest an 3 Abenden der Woche ebenfalls na der ZWU Wirtschaftsrecht studiert und ich so wenigstens dreimal die Woche die Chance haben beim Nachhausefahren eine Freundin dabei zu haben.

Ja, ich habe schon in der Erstisgruppe gefragt, wer ebenfalls aus meiner Richtung pendelt und auch schon ein paar nette Leute dort getroffen. Aber ich bin einfach… sozial komplett inkompatibel. Ich bin launisch (Tablettenbedingt) und unfähig Ironie oder Sarkasmus zu erkennen. Ich bin wie J.D. der Turk angucken muss, wenn er wissen will, ob „Mann das wirklich so macht“. Ich wäre in England gut aufgehoben, wo alle einen Stock im Arsch haben 😉 Ich lache selten, zeige kaum Emotionen (oder meist nur die negativen), und weiß absolut nicht, wie man sich „Freunde“ macht. Ja, ich mache alle Einführungsveranstaltungen und Erstifahrten mit… und die Kennenlernspielchen auch. Aber ich weiß jetzt schon, dass ich aus irgendeinem Grund wieder bei den „seltsamen“ Leuten hängen bleibe und spätestens nach zwei, drei Wochen merke, dass ich lieber bei den anderen sein würde… Jemand hat mir mal gesagt, ich würde nichts von mir preisgeben. Dabei habe ich Angst, dass ich zu viel preisgebe und die Leute dann denken, ich würde nur von mir sprechen – und das mag keiner. Und wieso sollte jemand meine Meinung zu dem und dem Film, die und die Platte oder was auch immer interessieren? Ich gehöre ja nun wirklich bei weitem nicht zu den coolen. In der Schule war ich immer die mit Longshirt, Strickjacke und Jeans, während die anderen einfach nur so lässig angezogen waren wie die Motive der Streetfashion-Blogger. Ich hab zwar versucht es ihnen ein wenig gleich zu machen (hab auch ein wenig versucht mich so anzuziehen wie meine absolut coole Englischlehrerin), aber am Schluss ist es halt eine Sache der Haltung und meine ist eben stocksteif. Jetzt komm ich in eine Umgebung mit Birkin-Bag und Burberryschal und ich weiß ganz genau. Wenn ich wollte, könnte ich auch mit Hermés-Tuch und Prada-Tasche da auflaufen (halt alles von vor drei Saisons 😉 ), aber irgendwie will ich das gar nicht.

Und dann erzählt Paul von seinem Psychologiestudium… von diesem unglaublich tollen Mädchen, dass schon um fünf Uhr aufsteht und ins Fitnessstudio geht, die unglaublich schlau ist, deren Haare immer super liegen, eine Figur zum niederknien und ansonsten auch in allem perfekt ist…. Und ich möchte mich schon wieder hinter der nächsten Bank verkriechen und hoffen, dass mich niemand findet. Ich bin einfach langweilig. Ich jogge theoretisch, ich schreibe in letzter Zeit nur noch theoretisch Bücher… ich habe zu große Angst meine fertigen Werke an Verlage zu schicken, ich habe einen langweiligen Kleiderschrank voller langweiliger Klamotten und meine Haare sind zwar lang und schön, aber liegen nie, wirklich nie so wie sie sollen… und ich habe keinerlei herausragendes Hobby. Aber mal ehrlich, wenn ihr ein gutes Buch habt, dann hat die Hauptperson ein gutes Hobby! Zitiert irgendwelche großen Künstler, kennt die letzten Worte von großen Persönlichkeiten, steckt sich der Metapher wegen eine umangezündete Zigarette zwischen die Lippen. Molly Ringwald konnte sich in „The Breakfast Club“ einen Lippenstift zwischen die Brüste (ich wollte Titten schreiben aber selbst dafür bin ich zu verklemmt) stecken und sich so die Lippen anmalen. Dinozzo liebt (wie ich filme) aber er kann daraus auch noch zitieren, Referenzen herstellen und und und. Ich kann alleinig alle 9 Sherlock-Folgen mitsprechen. Auf Deutsch und auf Englisch. Und jetzt mal ehrlich. Es gibt viel zu wenig Gelegenheiten im Leben um „Mrs Hudson leave Baker Street? England would fall!“ zu sagen. Dafür umso mehr passende Gelegenheiten für „Don’t talk out loud, you lower the IQ of the whole street!“ – aber dafür fehlt mir der Mut.

Ich wäre gerne ein wenig so wie Hermine Granger (okay, sie kann auch niemand leiden, aber sie ist loyal, unglaublich zielstrebig und sehr sehr schlau), wie Christina Yang, Jane Bingum (nur mit besserer Figur) oder Walküre Unruh.
Leider ist mein Leben schon frühzeitig von Rory Gilmore total versaut worden! Und irgendwie bekomm ich diese falschen Erwartungen an mich einfach nicht mehr aus meinem Kopf heraus.

Man…  jetzt bin ich schon wieder völlig abgeschweift, dabei wollte ich nur sagen: Ich habe Angst vorm Studium.

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12 Gedanken zu “Selbstkritik

  1. Nur Mut, es wird sich alles finden und ganz sicher bist du dort nicht die Einzige, mit Ängsten. Und noch was: Perfekte Menschen werden zwar oft bewundert…aber sehr selten wirklich gemocht. Bleib also, wie du bist und das allein ist PERFEKT! Viel Glück. 🙂

  2. Ich bin auch langweilig, also was solls 😉

    Mal ganz ehrlich, ich hab zwei mal versucht zu studieren und keins davon abgeschlossen bzw. Mathe hat mich dann gekillt.. hab mit 24 meine erste Ausbildung angefangen und bin heilfroh, dass ich die bestanden hab.. mit ner miesen Note.. mal sehn ob ich damit später einen anderen Job bekomme … Ich verdiene nicht wirklich viel Geld.. eher schlechter…
    Diese bescheuerten Erwartungen sind eigentlich sowas von für’n Arsch! Die meisten Menschen sind so wie wir… meinste nicht, dass ich mich nicht irgendwie ein bisschen verdammt dumm fühle (obwohl ichs eigentlich nicht bin) weil ich’s nicht geschafft habe fertig zu studieren und meine Abschlussnote der Ausbildung scheiße ist??? Doch, das tue ich. Ich fühle mich extremst dumm und das nagt an mir ohne Ende. Aber warum eigentlich? Weil ich viel zu hohe Erwartungen an mich habe.. Weil ich denke ich sollte ‚mehr‘ sein… ‚besser‘ sein… ‚grandios‘ sein..
    Dann hab ich auch noch ein Talent, dass an mich verschwendet wurde… weil ich zu feige bin (nichts riskieren möchte), das richtig zu präsentieren/auszuleben etc…. und weil man dafür ja Geld braucht.. weil es nicht viel Geld macht und weil ich dafür nicht richtig ausgebildet bin (und für den Scheiß braucht man ja auch Geld.. was ich noch nie hatte).. ich hab ein verschwendetes Talent.. und das wurmt mich verdammte Scheiße nochmal tierisch.
    Nich jeder kann supertoll sein und wie geleckt aussehen.. immer.. und eigentlich ist das ja auch eher die Ausnahme.
    Wir müssen lernen zu akzeptieren, dass wir langweilig, aber toll langweilig sind und das auch gut so ist (wer weiß ob wir das supertoll überhaupt meistern/aushalten könnten).

    Noch ein Beispiel: Ich hatte in meiner Klasse eine, die hatte ein super abgeschlossenes Chemiestudium.. und hat keinen Job gefunden… Sie ist jetzt auch 30 geworden und hat mit mir die Ausbildung abgeschlossen .. und zwar hervorragend… und sie hat auch nur ein normales ‚langweiliges‘ Leben und einen schlecht bezahlten Job… aber ich hab sie immer beneidet, dass sie so gute Noten schreibt und so einfach lernen kann.

    Ich hab versagt.. im Studium… aber was solls. Solange du dein Bestes gibst ist es nicht verschwendet, schließlich sammelt man ja auch Lebenserfahrung. Außerdem, warum solltest du es nicht schaffen?? Du hast grade dein Abitur nachgemacht (und das besser als ich). Du kannst das!

    PS: Ich lass mich auch gerne von Filmen und Serien fertig machen/versauen 😄 Und du musst bedenken, auch Rory dachte sie kann das nicht und wollte es aufgeben 😉 Sie hat’s trotzdem geschafft!

  3. Och, liebe Jezabel!
    Erst mal DANKE! für die Verlinkung auf den Rory-Artikel, der ist KÖSTLICH!
    Um dabei zu bleiben: Oh Mann!
    Also, dass Rory nicht normal ist, ist ja wohl absolut eindeutig!
    Mal ehrlich: Ich glaub eine 4 (OMG!) und einmal den Arm gebrochen, das war glaube ich so ziehmlich alles an Dramatik in ihrem Leben.
    Ich meine: hatte die Frau jemals einen (sichtbaren) Pickel????
    Und diese Figur, obwohl sie sich nur mit Fastfood und Süßkram zustopft: Absurd!
    Der schulische Erfolg: Hm. Na ja, dafür hat sie ja auch nur 1 einzige Freundin jahrelang, da hat man Zeit zum Lesen und Lernen! Da ist mir aber meine Jugend lieber gesewen, in der ich oft nichts getan und lieber mit Freunden rumgehangen habe!
    Später dann an der Uni wird es aber ganz absurd: Rory hat ständig Zeit für ihren Freund, Partys und merkwürdige veranstaltungen, ist bei der Uni-Zeitung UND fährt andauern nach Hause übers Wochenende! Das ist einfach nur lächerlich, an so etwas sollte sich kein Mensch messen, echt jetzt mal!
    Ich hatte vor meinem Studienbeginn die selben Ängste wie Du, liebe Jezabel, und ich denke, das ist ganz normal! Sieh es als Mutprobe, die es zu überwinden gilt!
    Und überhaupt: Deine Freunde, Deine Mitschüler und Leser hier mögen Dich doch auch, also warum sollte es da an der Uni anders sein?
    Ich bin sicher, jeder hier wird unterschreiben können: Du bist mutig, ehrgeizig, fröhlich und interessant! Intelligent und warmherzig!
    Gut, wie Du aussiehst, weiß ich nicht; nur, dass Du schöne Beine hast! Und einen cool frisierten Hinterkopf! 😉
    Um jetzt mal langsam zum Ende zu kommen:
    Ich hatte nie ein erstes Problem mit Rory; einfach, weil ich mich damals von Anfang an nicht mit ihr, sondern mit Lorelei identifiziert habe (Was merkwürdig ist, weil mir Rory damals vom Alter her viel näher stand!)!
    Gut, dass Lorelei so dünn ist, ist natürlich auch wieder absurd und wann die eigentlich mal ihr Haus putzt oder kocht bzw. wie sie all das Essen außer Haus bezahlt, ist mir ein Rätsel…
    Aber: Chaotisch, genau wie Du hat sie einen Abschluß in der Abendschule nachgeholt. Sie hat nicht immer Pech mit Mänern, ist mal schlecht gelaunt, unfair, menschlich eben. Dabei aber immer sympathisch, aufopfernd, liebenswert.
    Vielleicht solltest Du Dir nicht eine Rory, sondern eine Lorelei angucken! Mal ehrlich: Wer wärst Du lieber?
    Angst vorm Studium, neuen Leuten und neuen Situationen ist für mich ganz normal!
    Es mag Leute geben, bei denen das anders ist. Aber Vielen geht es so wie Dir! Also mach Dich nicht fertig, einfach nur, weil Du ein Mensch bist!
    Ehrlich: Du hast doch schon Schlimmeres überstanden, oder? Und das hier musst Du ja auch gar nicht „mit Links“ machen! Gib Dir selber Zeit, sei nicht so streng mit Dir!
    Schau nicht immer nur auf Deine Schwächen, das soll Dir ja die Laune vermiesen!
    Dann bist Du eben etwas älter als ein Ersti, der frisch vom Gymmi kommt: Und?
    Dafür hast Du mehr Lebenserfahrung, Ehrgeiz, Durchhaltevermögen! Warte mal ab, wie viele von denen zwischendurch aufgeben und gehen werden!
    Ich kenne all das von mir! Das ist, als würde man sich vor einen Spiegel stellen und so lange hineinsehen, bis man sich einfach nur noch häßlich findet. Denn irgendwas findet man immer.
    Man kann aber auch in den Spiegel schauen, sich ganz OK so finden und dann einfach etwas anderes machen. 😉

    *Duamendrück*,
    Molly

    PS: Sooo langweilig können Deine Klamotten gar nicht sein: Wer Sherlock mitsprechen kann, hat Geschmack und Stil! 🙂

  4. Ich denke heute immer noch, ich sei zu langweilig. Aber trotzdem klappt es mittlerweile mit dem Studium ganz gut. Meine Befürchtungen haben sich zum Glück nicht alle bewahrheitet und es waren teilweise dieselben, wie du sie hast.

    Und die Angst, die du hast, die haben so viele andere auch. Du wirst da nicht die einzige in deinem Studiengang sein. Manchmal muss man eben ins kalte Wasser springen. Und was dein Alter angeht. Wir haben auch einige, die sogar älter sind als du im Studiengang sitzen und die kommen auch prima mit uns jüngeren zu recht. 😉

  5. Liebe Jezabel,

    Als Allererstes einmal: Ich bin mehr oder weniger in dem Alter deiner zukünftigen Kommilitonen und ich kenne den Zusammenhang zwischen einem Stift und einer Kassette sehr wohl – schließlich mussten Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg immer wieder aufgerollt werden (und es hat, hin und wieder, auch Spaß gemacht, das Band einfach mal rauszuziehen…^^).
    Ansonsten… ich kann ganz genau verstehen, wie du dich fühlst. Mir geht’s genauso. Ich befürchte, trotz O-Woche und Erstiveranstaltungen keine Freunde zu finden. Vor allem, weil mir jeder sagt, dass sich das zukünftige Sozialleben in dieser einen Woche festlegt. Entweder du bist drin oder draußen. Das ist echt beunruhigend.
    Mir wurde neulich von einem, der es wissen muss, gesagt, dass ich zum Lachen ja wohl in den Keller ginge. Ich höre in Gesprächsrunden meist einfach nur zu und denke mir meinen Teil. Kann ich irgendwas Besonderes? Nicht, dass ich wüsste.
    Ich wäre zu gerne perfekt und scheitere jedes Mal an meinen eigenen Ansprüchen.
    (Das mit der Zigarettenmetapher ist doch aus ‚Das Schicksal ist ein mieser Verräter‘, oder? – tolles Buch!)

    Es wird alles gut. Das wird es immer.

  6. Aus Erfahrung, ich habe selber mit dem Studium erst mit 28 angefangen, würde ich das Thema scheitern nicht so in den Mittelpunkt stellen. Warte erstmal ab wie sich das Studium und der Stoff sich entwickeln.

    Ich glaube schon, dass du Menschen finden wirst mit denen du dich verstehst und mit denen du zusammen, zumindest ein Teil des Weges, durch das Studium gehen kannst, aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass sich in der Hochschule die Kreise der Bekannten eigentlich jedes Semester neu mischen. Ihr seid dort alle neu und müsst euch alle erstmal einleben und die Menschen kennen lernen mit denen ihr nun zusammen studiert.
    Ich weiß, dass ich es einfach habe das jetzt zu sagen, ich weiß aber auch, dass es mir im ersten Semester genau so wie dir ging. Ich war und bin nie ein Mensch gewesen der schnell neue Freunde findet und in Gruppen habe ich mich noch nie wohl gefühlt, aber überraschender weise hat es trotzdem geklappt. 🙂

    Ich wünsche dir für dein Studium ganz viel Energie und vor allem das du dort auch Spaß hast. Ich glaube fest daran, dass du es schaffst.

  7. Ich mag Deine Ehrlichkeit. Und eigentlich gibt es nichts mehr zu sagen. Alle Kommentare vor mir sagen alles aus. Mach Dir keinen Kopf. Viele Menschen plagen Unsicherheiten. Ich bin auch voll damit.Versuche alles etwas entspannter anzugehen 🙂 Alles Liebe und Gute!!!!

  8. Ich kann mich den Kommentaren vor mir auch nur anschliessen. Ich war in der Schule auch bei den uncoolen, hab mich mehrmals bei Schulaufführungen blamiert und war schon Wochen vor meinem ersten Tag im Studium unglaublich nervös. Ausserdem rede ich zu viel umd dabei zu oft von mir selbst und bin durch Arbeit und Pendeln oft von „sozialen“ Veranstaltungen ausgeschlossen gewesen. Aber irgendwie hab ich dann doch schon in der ersten Woche Freunde gefunden, die ich tatsächlich immer noch regelmässig treffe 😉 du schaffst das! Ganz bestimmt! Ich glaube an dich!

  9. Oha, irg’wie kommen mir diese Gedankengänge bekannt vor. Ich bin auch jemand, dem es schwer fällt, Freundschaften zu schließen. Ich bin teilweise ziemlich direkt und das passt den meisten nicht. Dann wird man als Miesepeter betitelt, wobei ich nur sage, was in meinem Kopf vorgeht. Ich bin 650km von meiner Heimat entfernt. Meine Freundeskreis hat sich auf 1 Person reduziert und selbst sie sehe ich nur 2 bis max. 3 Mal im Jahr aber das reicht 🙂 Anfangs habe ich auch versucht es den Anderen recht zu machen und hatte Angst allein zu sein, abgegrenzt von den Anderen. Nach den 3 Jahren Studium (nur noch 2 Wochen 😀 ) habe ich eine handvoll guter Freunde gefunden. Es war schwer aber mittlerweile wissen sie, wie ich ticke und sie aktzeptieren es und darüber bin ich froh.
    Letztes Jahr bin ich in eine Depression gerutscht, habe es aber rausgeschafft mit der Unterstützung, der wenigen Freunde und meiner Familie. Ich musste lernen, mich selbst zu mögen (was du wahrscheinlich auch lernen musst 😉 ) Es ist schwer aber wenn man es einmal geschafft hat, dann wird alles einfacher. Zerbrich dir nicht den Kopf darüber, ob du dann bei „komischen“ Leuten landest. Das sind genau die Leute, die letztendlich hinter dir stehen werden und in denen du gute Freunde findest. Und ich glaube ganz stark daran, dass diese „komischen“ Leute gar nicht so seltsam sind. Das werden dann eher die Anderen werden 😉

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