Was Sache ist

Meine beste Freundin fängt jetzt erst mit dem Psychologiestudium an, also konnte ich sie nicht um Rat fragen. Es wurde eine „Psychologie heute“ gekauft mit einem großen Artikel über das „sich richtig Entscheiden“. Wäre doch gelacht, wenn ich langsam nicht mal eine Treffen könnte! Meine Verwandten haben schon leicht pikiert angerufen, ob sie mein Zimmer anderweitig verwenden können… Dabei will ich da rein! Wirklich! Ich weiß nur noch nicht wann ich hier weg will!

Jedenfalls guck ich so in die Zeitung und finde folgenden Artikel (er müsste auch jetzt lesbar sein)

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Passt wie Faust aufs Auge. Das ist Kasimirs Problem.
Mein Problem ist jetzt allerdings, dass er mich gestern tatsächlich dazu gebraut hat, mich auch an der UZW einzuschreiben! Hab mehrfach bei der netten Frau in der Verwaltung nachgefragt, ob das illegal sei. Nein, ich darf nur nicht am 1.10 an beiden eingeschrieben sein. Wenn ich meine Einschreibung vorher zurückziehe, ist es so, als wäre ich nie eingeschrieben worden. Kasimir glaubt natürlich, ich rede von UZW.

Mittlerweile kommt auch meine Post zu meinen Verwandten. Mein Onkel will den Umzug für mich machen – am 06.09. Wie soll ich das Kasimir nur schonend beibringen? Am liebsten würde ich mich einfach ins Auto setzen und abhauen – aber jemand muss doch meine Sachen einpacken damit wir sie auch schnell einladen können.

So, jetzt mal für alle Planer unter euch, vielleicht könnt ihr mir helfen. Wie würdet ihr es machen/planen?

In der Woche vom 01.09 – 07.09 hat mein Onkel frei, er würde den Umzug machen. Dazu braucht er zwei Tage. Ich muss noch all meine Sachen in Kartons packen. Am 06.09 ist Schulfest, auf das alle meine Freunde wollen.
Am Montag muss ich nochmal zu Apple um meinen Akku wechseln zu lassen (also dem vom MBP – mein Herz funktioniert noch hervorragend).
Außerdem muss ich noch eine Woche zu meiner Tante in den Süden (und da wären mir die ersten beiden Septemberwochen recht). Wenn ich hier bleiben würde – bis Oktober z.B. müsste ich eventuell noch einen Job annehmen.

Also? Was mache ich?

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6 Gedanken zu “Was Sache ist

  1. Liebe Jezabel!
    Leider kann ich das Bild nicht öffnen, da steht, das könne nur der Blogautor! Kanst Du das bitte ändern? Interessiert mich nämlich sehr!
    Ansonsten: Hm.
    Also, mal ehrlich:
    – Du kannst es Kasimir NICHT schonend beibringen! Das wird Theater geben und vielleicht auch Geheule, da musst Du durch!
    – Wenn Du wirklich vorhast, wegzugehen, dann… finde ich es schon ein wenig fies, solltest Du das auf den letzten Drücker machen. Imerhin ist er Dein Freund, oder? Einfach von Heute auf Morgen abzuhauen wäre natürlich die für Dich bequemste, aber ehrlich gesagt auch die feigeste Möglichkeit! Stell Dir vor, einer, den Du liebt, würde das mit Dir machen? Ich denke mal, das hat Kasimir nicht verdient!

    Also: Entscheiden -> DURCHZIEHEN!

  2. Ich würde umziehen, in der Woche in der dein Onkel kann und es dir dort richtig gemütlich einrichten. Dann evtl. nochmal Zeit mit Kasimir verbringen, in der ihr besprecht wie es weitergehen könnte…
    Ich drücke dir die Daumen!

  3. Ich kann das Bild leider auch nicht sehen, würde es aber gerne. Die Entscheidung wäre für mich klar: der Umzug in der Woche, in der dein Onkel kann. Wozu noch warten? Wenn du umziehen willst, dann ist dieser Zeitpunkt perfekt. Kasimir wird so oder so unzufrieden sein und 2 Tage vorher es ihm zu beichten bringt es nichts und verschlimmert das Ganze. Teile ihm deine Entscheidung direkt mit und zwar so als ob es eine beschlossene Sache wäre, an der niemand rütteln kann. Danach hat er Zeit damit klar zu kommen. Du ziehst doch nicht auf ein anderes Kontinent – die Entfernung macht es möglich sich wieder zu sehen.
    Also zack zack, packe deine Sachen und grübel nicht weiter rum.
    LG, Emma

  4. Packst und gehst du ohne Gespräch, eventuell wenn er nicht da ist, hast du den schwarzen Peter. Er kann dir da einen Vorwurf machen. Wenn du das schwierige Gespräch angehst, vermeidest du das.

  5. Ich würde das Gespräch mit Kasimir nicht lange aufschieben. Es wäre nicht fair ihm gegenüber. Besser er weiß es frühzeitig und kann sich langsam mit der Situation abfinden bzw. es bis zu deinem Umzug einigermaßen verarbeiten – denn egal wann du es ihm sagst, es wird sicherlich nicht einfach werden.
    Und was den Umzug angeht, würde ich direkt am 01.09. die ganzen Sachen in die Studienstadt transportieren. Du hättest dann noch ein paar Tage Zeit die Kartons auszupacken, wärst dann rechtzeitig fertig um am Schulfest teilzunehmen und könntest Anfang der zweiten Septemberwoche deine Tante im Süden besuchen.

  6. Hey! Jetzt konnte ich den Artkel lesen, danke dafür! Wirklich sehr interessant!
    Ich kann dazu nur aus meiner Erfahrung sagen: Klar möchte man seinen Partner „für sich“ haben. Aber wenn man ihn einschränkt, kann sich keiner von Beiden weiterentwickeln!
    Außerdem: Man muss sich doch auch noch was zu erzählen haben, zumindest ab und zu sein eigenes Ding machen! Man ist doch mehr, als „nur“ Teil einer Beziehung! So sehe ich das! Und wenn Herr L. oder ich mal alleine loswollen, klar, dann vermisst der Eine den Anderen. Aber das ist doch kein Grund, den Anderen nicht wegzulassen! Und umso schöner dann das Wiedersehen!
    Ich verstehe, wenn einer Angst hat, die Beziehung würde auseinandergehen. Aber das ist noch lange kein Grund, den Anderen einzuschränken, einzuengen, einzuschließen.
    Wir sind nicht zum Stillstehen geschaffen, liebe Jezabel!
    Bin gespannt auf Deine Entscheidung!

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