Die Achse meiner Welt – eine Rezension

Wieso lande ich immer bei Büchern, bei denen ich am Ende Rotz und Wasser heule?

Die-Achse-meiner-Welt--Roman-9783426515396_xxlRachel und ihre Freunde erleben kurz vor dem Unistart einen schrecklichen Unfall, der ihrer aller Leben verändert und einen von ihnen aus ihrer Mitte reißt. Während alle anderen wieder in ihr Leben finden und weitermacht, isoliert sich Rachel und kann die Trauer um ihren besten Freund Jimmy, der starb als er ihr Leben rettete, nicht verarbeiten.
5 Jahre nach dem Unfall kommt sie zurück an den Ort des Geschehens, da ihre beste Freundin heiratet. Sie muss feststellen, dass die Freundschaft, die sie mit ihren Freunden verband, längst verblasst war.
In der Nacht des Jungeselinnenabschieds beschließt sie, Jimmys Grab zu besuchen.
Als sie ein paar Tage später in der Klinik aufwacht, ist alles anders. Nicht nur, dass sie verlobt ist, auch Jimmy steht zwischen ihren Freunden. Rachel hat eine zweite Chance bekommen, ihr Leben so zu leben, wie sie es sich erhofft hat. Jedoch weiß sie ganz genau, dass sich ihre Realität der letzten fünf Jahre, gewaltig von der Realität aller anderen unterscheidet. Was ist also passiert?
Nach und nach versucht Rachel in ihrem neuen Leben Fuß zu fassen und zu verstehen, was passiert ist. Währenddessen ist Jimmy stehts an ihrer Seite.

Ich weiß nicht was ich falsch mache, ich greife anscheinend in der Buchhandlung immer, immer zu den Büchern, bei denen ich am Ende Rotz und Wasser heule. „Die Achse meiner Welt“ habe ich an einem Tag, in einem Rutsch, ausgelesen. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Während man die ganze Zeit eigentlich weiß, dass irgendwas nicht stimmt, dass noch was schreckliches kommen muss, trifft es am Schluss doch sehr hart. Dabei sit es auf der einen Seite schön, auf der anderen Seite sehr traurig.

Das Buch wirft am Ende eine Frage auf, wie das Leben verlaufen wäre, wenn dies oder das nicht passiert wäre.

Oder in meinem Fall: „Wie wäre mein Leben verlaufen, wenn meine Eltern nicht gestorben wären“ Wobei das wirklich, meine ganz persönliche Frage ist… Meine Eltern starben, als ich 14 Jahre alt war.

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3 Gedanken zu “Die Achse meiner Welt – eine Rezension

  1. Klingt nach einem Buch, welches dringend auf meinen Bücher-Wunschzettel gesetzt werden sollte – die Frage, die am Ende des Buches aufgeworfen wird, würde mich jedoch nicht beschäftigen, denn ich frage mich vielmehr, wie mein Leben ohne meine Eltern verlaufen wäre…

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