Taschenwahl fürs Studium

Es geht wieder looohooos. Ich bin so gelangweilt, dass ich den Studienstart gar nicht mehr abwarten kann. Also plane ich… Und organisiere. Bei „Organisation“ ist mir dann eingefallen: Welche Tasche nimmst du eigentlich?

Meine Schultasche ist längst auf der Müllhalde, wo sie auch hingehört. Billiges Lederimitat von Topman – aber 3 Jahre wirklich unheimlich cool und praktisch.

Bildschirmfoto 2014-08-17 um 21.15.13In diesen 3 Jahren hab ich immer von dieser Tasche geträumt:

 Einer Batchel, 15 “ von CambridgeSatchel in der Farbe Oxenblut. Meine Tante wäre sogar so lieb, sie mir zum Studienstart zu schenken (das Ding ist wirklich, wirklich teuer!). Aber sie ist komplett aus schwerem Leder… egal wie gut sie aussieht, sie wird mir meinen Rücken ruinieren, wenn ich die ganzen Kilos immer einseitig trage.

Daher habe ich mich – wohl recht spontan – entschieden, der schönen, schönen, wunderschönen, Batchel in Oxenblut fürs erste „Goodbye“ zu sagen (zumindest bis zum Job, dann nehme ich sie als Aktentasche, wie Diane Lockhart in „Good Wife“) und wähle die Praktikabilität. Kurz gesagt, ich glaub, ich nehme einen Rucksack.

Als ich in der Jugendschule war, waren Eastpak total in. Die sieht man allerdings kaum noch. Mittlerweile sind es Dakine. Und wenn ich mir die Rucksäcke so ansehe, diesmal auch zurecht. Anstatt einfache Stoffbeutel mit Lederbesatz, die unförmig am Rücken hängen und deren Inhalt (Bücher, Blöcke usw) einen in den Rücken piksen, weil es keinerlei Fütterung gibt, sind die Dakine ausgestattet mit mehren Taschen, gepolsterten Rückenteil und und und. Aber wie soll man sich bei den verschiedenen Modellen entscheiden? Klar, Laptopfach wäre cool – aber mein MBP passt sowieso nicht rein. Ich brauch kein Fach, das extra isoliert ist, damit ich eiskalte Dosen mit mir rumschleppen kann. Und ich hätte lieber Seitentaschen mit Reisverschluss anstatt Netztaschen… Und der Rucksack sollte dennoch gedeckte Farben haben. Hey – ich bin schon etwas modisch orientiert und die Tasche sollte zum Outfit passen 😉

Bis jetzt hab ich diese beiden Modelle raus gepickt.

Bildschirmfoto 2014-08-17 um 21.15.33Bildschirmfoto 2014-08-17 um 21.16.35

Im Notfall nehme ich einfach doch eine Handtasche… eine große Le Pliage von Longchamp mit Schulterriemen. Die sollen unter Juristinnen ja ganz angesagt sein 😉

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20 Gedanken zu “Taschenwahl fürs Studium

        1. Wenn ich damals gewusst hätte, dass es so was wie Ebay gibt, hätte ich sie wahrscheinlich dafür aufbewahrt. Ich weiß gar nicht, was mit der Tasche passiert ist. Wahrscheinlich an Bedürftige abgegeben, wie all die anderen Sachen, die nach dem Auszug bei den Eltern übrig blieben 😀

        2. solange sie nicht im Müll gelandet ist, ist alles gut 😉

          Ich bereue mittlerweile sehr, dass ich damals in der 4. Klasse mir nicht auch so eine tolle Ledertasche ausgesucht habe, sondern einen bunten 4You-Rucksack (der irgendwie verschwunden ist).

        3. Aber ein Rucksack ist besser für den Rücken, eine Ledertasche ist schwer und die Bücher wiegen auch was. Oder darf man heute Bücher für den Bookreader kaufen?

        4. glaube nicht.
          Daher ist ein Rucksack wohl wirklich die bessere Wahl. Da kann man auch mal sein Mittagessen reinstopfen. in so eine Batchel wird das schwierig – solange es sich nicht um ein flachgedrücktes Sandwich handelt.

  1. Oha, schwierig, schwierig! 😉
    Ich würde auf jeden Fall zu etwas Wasserfestem raten, dass auch dem größen Vorlesungs- oder Mensagedränge standthält! 😉
    Ach ja, und es müssen natürlich immer ein paar Gesetztesbücher reinpassen! 😀
    Wann geht`s denn los?
    Es gibt doch sicherlich auch eine OE- oder Kennenlern-Woche oder so (OE = Orientierungs-Einheit)? Die starten ja meist eine Woche vor offiziellem Vorlesungsbeginn (so zumindest kenn ich das): Lustige Spielchen, bei denen man seine Kommilitonen kennenlernt und meist auch die Stadt, in der man studiert!
    Kleiner Tipp: Immer schön ausgiebig frühstücken, da kann es auch schonmal zu diversen „Trinkpflichten“ am frühen Morgen/Mittag kommen! 😀

    1. Auf der Website von Dakine gibt es zu jedem Rucksack-Modell ein kleines Video in dem eine liebe Dame mit bayerischen Akzent mal so aufzählt, was man so in den einzelnen Taschen / Fächern verstauen kann. Das sieht schon sehr vielversprechend aus. Die Modelle die ich ins Auge gefasst habe, haben ein Volumen von 16 l bzw. 26 l. Da müsste schon der ein oder andere Gesetzestext reinpassen.
      Bei der Batchel wird das schon schwieriger – da hab ich mir mal so ein YouTube-Video angesehen.

      Hach gelobt sei das Internet 😀

      1. Hihihi!
        Bei meiner letzten gekauften Handtasche gab es nur ein Kriterium: Es muss ein Taschenbuch reinpassen! UND ich habe mir geschworen: NIEMALS wird eine Windel das Innere dieser Tasche sehen!

        *seufz*
        😀

        Laptop mit in die Vorlesung nehmen klingt übrigens immer toll, sieht auch lässig-cool aus, aber meiner Erfahrung nach taugt da am Besten der gute alte Block! 😉

        (Wenn ich Dir mit meinen Uni-Tipps auf die Nerven gehe: Einfach schreien! 😉 )

        1. nur her damit mit all deinen Universitätstipps! Ich gehöre zu den Menschen die am liebsten schon vorher genau wissen was wie wo warum. Deswegen hab ich mir jetzt auch einen Unileitfaden gekauft 😉

          Ja, mein Laptop ist einfach zu groß für die Uni (17″ – hab vor 5 Jahren nicht nachgedacht 😉 ) und dachte daran, eventuell ein iPad oder so zu besorgen.

          Ach… ich hab hier ein paar sehr schöne Handtaschen zuhause 😀 Aber da müssen immer ein paar Taschenbücher mehr mit rein. So für kleine Handtaschen bin ich eigentlich nicht zu gebrauchen 😀 Egal wie lange ich nach meinen Schlüsseln suchen muss.

  2. Ich habe einen Laptop-Rucksack, auch wenn ich meinen Laptop nie mitnehme. Ich finde diese gepolsterten Fächer sehr praktisch für heiklere Unterlagen, die nicht zerknautschen sollen usw.

      1. viel… puh – das ist natürlich schwer zu beschreiben.. etliche A4-Unterlagen, wie College-Blocks und Mitschriften auf jeden Fall… Unten hat meiner eine Breite von etwa 25 cm das ist dann für die Dicke der Unterlagen das Limit.

  3. Ein Rucksack ist sicherlich praktischer und rückenfreundlicher als eine Handtasche, aber ich bin dennoch bekennende Handtaschenträgerin – hab aber vermutlich auch leicht reden, da ich an einer Fernhochschule studiere und somit nur gelegentlich Bücher und andere Unterlagen durch die Gegend schleppen muss 😉

    1. Also Handtaschen sind mir wirklich, wirklich, wirklich lieber! Aber es gibt halt nicht viele, die meinen Anforderungen entsprechen: groß und geräumig, leicht, widerstandsfähig und dabei auch noch gutaussehend.
      Die Schultasche von CambridgeSatchel wäre schon genial…. aber ich glaube nicht, dass ich alle Gesetzestexte + Verpflegung + Schreibzeugs da hineinbekomme, ohne das mir die Schulter nach wenigen Minuten abfällt. 😦

  4. Also ich habe einen Dakine gehabt. Solch Uni-Kram wird mit der Zeit schwer und da ist ein Rucksack die bester Wahl, da die Last gleich verteilt wird 😉

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