Ein langer steiniger Weg

Seit Freitag habe ich das Abitur offiziell in der Tasche und seit Samstag bewerbe ich mich fleißig an Universitäten.

Ich habe im Internet eine Liste gefunden mit allen Universitäten, die Rechtswissenschaften anbieten und die arbeite ich jetzt langsam ab. Ein paar davon sind nicht Zulassungsbeschränkt, sie sind praktisch mein Sicherheitsnetz, falls meine Wunschuni mich aus irgendeinem Grund nicht haben will.

Jedoch hoffe ich inständig, dass ich Anfang August meine Zusage bekomme.

Heute Abend ist erstmal Krisengespräch mit meinen besten Freunden. Es gibt leider noch das ein oder andere mittelgroße bis extragroße Problem, dass ich hoffentlich souverän umschiffen kann, bzw. aus der Welt schaffen. Und Freunde sind meist die beste Möglichkeit, die Optionen auszuloten, Lösungen zu finden und danach Strategien zu entwickeln.

Es wäre schön wenn es bei mir  einfach einfach wäre. Ich bekomme die Zulassung, freue mich darüber, packe meine Koffer und ziehe um. Aber so ist es nicht. Es ist eher wie eine Flucht. Eine Aktion von heute auf morgen mit gebrochenen Herzen, Enttäuschungen und Angst. Zum einen weil ich feige bin, zum anderen weil ich einen Grund habe Angst zu haben.

Jedenfalls werden die nächsten Wochen sehr spannend sein, jedenfalls für den Zuschauer. Ich werde mich mit jedem Tag weniger leiden können. Aber hoffentlich ändert sich das Mitte August. Und vielleicht erlebe ich ja ein Wunder.

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10 Gedanken zu “Ein langer steiniger Weg

      1. Naja, dann freust du dich so lange eben über das bestandene Abi! 🙂 Und es ist, glaube ich, normal, dass man erst Mitte/Ende August den Bescheid von der Uni bekommt. Ich hatte meinen auch nicht früher damals…

  1. Herzlichen Glückwunsch zum Abi! Ich wünsche dir viel Glück bei den Bewerbungen an den Unis. Und, dass alles andere gut klappen wird. 🙂

      1. Ich kann dich gut verstehen. Es mag egoistisch klingen, aber es ist auch wichtig, dass du dich um dich und dein Leben kümmerst und vor allem deine Ziele nicht einfach wegwirfst.

        1. Ich bin halt hin und her gerissen. In dem einen Moment bin ich mir völlig sicher das ich gehe, so schnell wie möglich, am besten noch morgen und fünfzehn Minuten später möchte ich ihn vor all dem schlechten in der Welt beschützen und verteidigen. Dabei weiß ich, dass er es gar nicht will und nicht verdient hat.

        2. Ich weiß wie du dich fühlst, ich habe aus diesem Grund 4 Jahre meines Lebens mehr oder wenig weggeworfen. Während ich das gemacht habe, habe ich das nicht wirklich so empfunden, aber jetzt im Rückblick weiß ich es besser (wie es ja meistens so ist) glaub mir, du würdest es bereuen, wenn du dein Weg nicht gehen würdest.

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