Der vorletzte Tag

Morgen ist der letzte Tag. Ein komisches Gefühl.
Morgen um 12:00 Uhr wird alles vorbei sein. Wir werden nach Hause fahren, uns hinter unsere Schreibtische setzen und sie erst in zwei Wochen zu der ersten Abiturprüfung wieder verlassen. Wir werden nicht zurück in den Unterricht kommen.

Heute saßen wir alle zusammen und haben geredet. Über unsere Erfahrung, unsere Ängste. Die letzten drei Jahre haben uns praktisch beschützt. Wir waren „versorgt“. Jetzt geht die Angst wieder los. Was machen wir als nächstes? Welches Abenteuer werden wir bestehen, an welchem werden wir scheitern?

Am Anfang waren wir 130 Schüler in unserer Stufe. Jetzt sind wir noch 35…

Morgen gibt es die Zulassungsbescheinigungen. Obwohl es für mich sehr gut gelaufen ist, rege ich mich ein wenig auf. Grund ist die Englischlehrerin. Letzte Woche haben wir sie noch gefragt, wann wir die Klausuren und Noten bekommen. Dienstag, hat sie geantwortet, obwohl Montag die Noten eingetragen sein mussten. Es stellte sich heraus, das eine Mitschülerin 0 Punkte bekommen hat. Ungerechtfertigterweise, wie wir finden. Weswegen wir Montag noch mit der Lehrerin reden wollten. Sie vertröstete uns auf Dienstag. Auch da könnte man noch was ändern – im Notfall. Seit Dienstag ist sie krank.

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