Bitte Daumen drücken – 2. Vorabiklausur

So, Geschichte habe ich hinter mir, jetzt kommt noch Mathe und Deutsch. Mathe dürfte kein Problem werden, aber Deutsch…

Ich liebe das Fach Deutsch. So sehr, dass ich es studieren wollte. 2 Jahre war ich fest davon überzeugt, dass Germanistik genau das richtige Fach für mich ist. Schließlich liebe ich es zu schreiben und insgeheim träume ich von einer Karriere als Schriftstellerin. Aber ich habe einen wunden Punkt. Mein Kryptonite heißt: Lyrik.

Gedichte an sich find ich klasse. Nur analysieren will ich sie nicht. Erst recht nicht was das Metrum und die Kadenz angeht. Denn, ich bin völlig unmusikalisch und es ist für mich nicht gerade einfach, Betont und unbetont genau benennen zu können. Und bei der Kadenz ist es das gleiche.

Und morgen liegt direkt ein Gedichtvergleich an. Es gibt mehrere Möglichkeiten.

a) Barock – Romantik
b) Barock – Moderne
c) Romantik – Moderne

Ich hoffe ja auf Möglichkeit c. Mit Barock habe ich erst recht nichts am Hut ^^

Also bitte, bitte, drückt mir morgen die Daumen, dass es einigermaßen gut läuft und ich meine Note der letzten Jahre behalten kann.

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9 Gedanken zu “Bitte Daumen drücken – 2. Vorabiklausur

  1. Viel Erfolg, ich drück die Daumen! 🙂
    Variante C wäre mir persönlich auch am liebsten, glaub ich. Ich studiere ja Germanistik und finde Lyrik auch – nun ja – schwierig (Ehrlich gesagt finde ich das ganze Thema Literaturwissenschaft unerfreulich, aber das ist mein persönliches Problem…). Habe mal ein Seminar dazu gemacht, das fürchterlich war, was aber nicht an der Lyrik, sondern der Person lag, die diese vermitteln wollte.
    Man kann sich aber eigentlich auch ganz gut um das Thema herummogeln im Germanistikstudium (nur, falls du doch noch Germanistin werden möchtest 😉 ). Meistens gibt es mehrere thematische Seminare und dann sucht man sich halt eins aus, dass sich mit Kafka beschäftigt…oder mit Arthur Schnitzler…oder mit Christian Kracht oder oder oder. Ob dass dann besser ist, lasse ich jetzt mal dahingestellt…

    1. Danke fürs Daumendrücken 🙂 Ich konnte jeden einzelnen gebrauchen. Es wurde nämlich Version a) und dann auch noch zwei relativ untypische Exemplare (hab ich mir sagen lassen) von Johann Christian Günther und Heinrich Heine. Argh! Wahrscheinlich werde ich das erste mal in 3 Jahre nicht „meine“ Note bekommen sondern eine schlechtere 😦 Fies… Kann nur hoffen, dass bei der Abiturprüfung eine gute Alternative kommt. Am liebsten wäre mir Hiob. Ich lieeeebe dieses Buch.

      Germanistik würde ich wirklich gerne studieren. Aber ich steh extrem auf dem Schlauch, was ich denn damit am Ende machen möchte. Daher lieber auf „Nummer Sicher gehen“ und Rechtswissenschaften studieren.

      1. Oh Gott, mit dem Thema wäre ich auch überfordert gewesen, glaube ich. Von Günther kenne ich gar nichts…da sieht man mal wieder, wie viel Literatur es gibt und wie wenig man im Germanistikstudium davon behandelt…
        Ich verstehe gut, dass du dir die Frage stellst, was man nach dem Studium mit Germanistik so macht…diese Frage stelle ich mir auch gerade. 😀 Ich könnte Lehrerin werden, will das aber nicht. Würde es nur des Geldes wegen machen und finde das dann falsch. Mal sehen, jetzt schreibe ich erstmal sechs Monate an der Masterarbeit. Bei Jura studiert man auf konkrete Berufe hin, das ist schon wahr, aber es hängt halt immer von der Examensnote ab, was man dann wirklich mit dem Abschluss machen kann. Ich hab ein paar Bekannte in dem Bereich und für Juristen gab es auch schon rosigere Zeiten, glaube ich. Aber lass dich von meinem unqualifizierten und völlig subjektiven Geschreibsel nicht beeinflussen, das ist allein deine Entscheidung! Ich drück die Daumen für die „richtige“ Abiklausur – da muss das Thema ja besser werden! 🙂

    1. nicht ganz so gut, wie ich es erhofft hatte. Mal sehen was die Punkte am Ende sagen.
      Jetzt wird sich erstmal auf Freitag konzentriert. Da steigt die nächste Vorabiklausur. Mathe.

  2. Ich hab Gedichtinterpretationen und vor allem vergleichende Gedichtinterpretationen auch gehasst… Ich hab das dann für meine Abiklausur auch direkt ausgeschlossen ^^ Hatte mich bei der Prüfungsvorbereitung auf Faust konzentriert und für den Notfall kann man sich immer noch eine Texterörterung aus den Fingern saugen. Es ist übrigens Faust geworden 😛

    1. Bei uns ist „Hiob“ vor kurzem ins Programm genommen worden. Und „Kabale und Liebe“ ist ebenfalls erst seit kurzem dabei und kam bei keiner Prüfung vor. Daher werde ich mich mal auf die beiden konzentrieren. Vielleicht habe ich ja Glück 🙂 Ansonsten kann man, wie du schon sagst, sich was aus den Fingern saugen 🙂 Der Stoff ist ja schließlich nicht komplett neu.

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