Kasimir und meine Matheklausur

Es war der zweite Tag nach meiner Rückkehr aus Denver. Mitten in der Nacht. Am nächsten Tag: die Matheklausur, für die ich nicht lernen konnte.
Eigentlich müsste ich schlafen, aber ich kann nicht. Kasimir… Kasimir telefoniert lautstark mit Freunden, skypt, spricht im Teamspeak. Es gibt Ärger…

Es wird immer später und ich komme nicht zum schlafen. Meine Nerven liegen blank. Irgendwann kommen die Tränen, ich fange an zu schreien… Kasimir entschuldigt sich, aber aufhören tut er nicht…

Völlig übermüdet komme ich am nächsten Tag zur Schule und schreibe die Klausur. Es läuft okay. Zwei Teilaufgaben kann ich nicht lösen. Nach 3 Schulstunden bin ich fix und fertig. Mittags komme ich nach Hause und schlafe… nicht ohne Kasimir vorher einen Vortrag zu halten, dass er Schuld daran ist, dass ich die Klausur nicht richtig schreiben konnte. Dabei hätte ich eine zwei gebraucht…

Gestern bekommen wir die Klausur zurück… eine glatte 1. 0,5 Punkte an der 1 + vorbei… Den Abend im November habe ich schon längst vergessen, als ich Kasimir davon erzähle… Er grinst. „Siehste, dann bin ich jedenfalls nicht Schuld daran, dass du deine Klausur verhauen hast…“
Na toll… jetzt kann ich mich über die Note gar nicht freuen, weil sie mein Argument entkräftet hat…

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