Studienfach gewählt

Studienfächer sind jetzt wohl gewählt. Deutsch und Politik im Bachelor, Neuere deutsche Literaturgeschichte im Master. Davon werde ich  dann 10% der Studienzeit in nicht Studienfachbezogene Vorlesungen investieren. BWL oder so.

 

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22 Gedanken zu “Studienfach gewählt

    1. Kritik an meiner Studienwahl ist nicht erwünscht… hat 9 Jahre gedauert sie zu wählen. Ein gut bezahlter Job ist nicht ziel. Dann könnte ich 10 Jahre in Jura investieren und gewalttätige Sexualstraftäter verteidigen oder der Pharmaindustrie helfen die Nebenwirkungen von Medikamenten klein zu reden.

      1. Kann ich verstehen das mit der Kritik. Ich erleb halt gerade, wie es ist, wenn man merkt, dass sich sein Studium wirtschaftlich nicht auszahlt. Jura wäre meins im Nachhinein. Obwohl Jura echt nur was für die ganz Harten ist, wer weiß, ob ich da brilliert hätte. 🙂

        1. hab ja schon eine Ausbildung als ReNo. Weiß also ungefähr, wie der Hase läuft (seeeeehr im zickzack)… aber auf die Mandanten hätte ich einfach keine Lust.
          Ein Medizinstudium ist mir zu heftig – und dauert mir vieeeel zu lange (bin ja schon so alt).
          Muss halt jetzt profilbildend tätig werden wenn ich das Studium angetreten habe

        2. Reno? Ich entnehme dem Kontext, dass es irgendwas mit Jura zu tun hat.
          Hm, wenn du auf einen gut bezahlten Beruf keinen Wert legst, wie passt dann das Alter-Argument da rein? Frage aus Interesse!

        3. Rechtsanwalts- und Notariatsfachangestellte…
          Ich bin jetzt 26, 27, wenn ich mit dem Studium fertig bin. Ein leben lang in der Stellung einer Sekretärin zu arbeiten machte mir Angst, insbesondere bei 900 Euro Netto am Ende des Monats…

        4. Ah! Ich dachte ein gut bezahlter Job ist nicht so wichtig? Du siehst, ich bin verwirrt! Ich dachte ReNos verdienen besser oder verwechsle ich die gerade mit anderen (nicht Anwälten) Mitarbeitern einer Kanzlei?

        5. ReNos sind eigentlich die „normalen“ Mitarbeiter in einer Kanzlei, die mit Mandanten sprechen, TErmien vergeben, die Abrechnungen machen, das abtippen, was der Anwalt so in sein Aufnahmegerät speichert….
          Ja, ein gut bezahlter Job ist nicht wichtig, kommt halt nur darauf an, was man als gut bezahlt ansieht. 900 Netto ist nicht gut bezahlt – sondern miserabel. Alles über 1000 Euro netto ist okay. Alles über 2000 Netto hervorragend.
          Was verdienen Lehrer denn so? 😀

        6. Also wenn durchfalle und mit meinem Studium ich je über 1000netto kommen sollte, dann kann ich mir wahrlich auf die Schulter klopfen. 😦

          Lehrer verdienen gut, wenn sie verbeamtet sind. 2k netto dürfen da als Beamte drin sein.Trifft auf mich nicht zu. Also als Beamter auf Widerruf im Ref verdiene ich derzeit rund 1100 netto, was bei Weitem nicht meine Kosten deckt und in einen Stundenlohn umrechnen will ich das gar nicht.

        7. Gesundheitliches. Zu kurzes Bein (sieht man abert nicht 🙂 ), dadurch eventuell Rücken und so. Effektiv keine Beeinträchtigung, aber das interessiert die nicht.

        8. wie bescheuert ist das denn…
          naja, Lehramt fällt bei mir weg… sämtliche Prognosen sagen Lehrerüberschuss voraus, insbesondere ab 2019, wenn ich frühestens mit dem Studium fertig bin.
          Aber Jobchancen stehen ja fast in jedem Fach schlecht. Selbst Anwälte gibt es zu haut und wenn man nicht auf das Privatleben verzichten will, sieht es da dank PKH und Beratungshilfe auch sehr Mau aus, was das Gehalt angeht.

        9. Ach ich finde die Idee, Staatsdiener zu sein, an sich schrecklich. Nur finanziell gesehen, ist es ein desaster (Beamter bekommt im Vgl zum angestellten Lehrer 500€ netto pro Monat mehr).

          Nein das mit dem Lehrerüberschuss stimmt so nicht. Vor allem am Gymnasium sieht es ganz mau aus und auch mit meiner Fächerkombi. Englisch ist Mangelfach, Deutsch allerdings….. .

          Anwälte verdienen doch aber nicht schlecht? Ich weiß ja, was ich damals für einen Termin aus eigener Tasche zahlen musste…?

        10. kommt auf den Streitwert an. Die Bezahlung richtet sich ja danach. Wenn allerdings der Mandant einen Beratungshilfeschein hat, dann bekommt der Anwalt, egal wie lange und umfangreich die außergerichtliche Angelegenheit ist, egal wie hoch der Streitwert ist, nur 109,99 Euro. Und das ist extrem oft der Fall. Insbesondere bei Familienrecht, Sozialrecht oder Zivilrecht… Nicht jeder Anwalt landet in Frankfurt

        11. Obwohl man da auch schon wieder fragen könnte, ob das tatsächlich ein guter Stundenlohn ist, denn netto werden die so um die 6k raushaben, was ohne Frage ein Schweinegeld ist – aber die haben auch 18 Stunden Tage…

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