Feuerwerk zum Abschluss

Gestern gab es dann überraschend noch ein Feuerwerk. Es gab eine Menge Ahs und Ohs, es wurde geklatscht und manche hatten Tränen in den Augen. Ich wünschte, ich hätte es mit Kasimir gesehen.

Aber beinahe hätte ich es auch nicht sehen können. Als das Feuerwerk los ging rannten plötzlich alle am Stand zum großen Platz, an dem man das Feuerwerk sehen konnte. Und plötzlich stand ich alleine dort. Meine Chefin drehte sich kurz um und rief mir zu: „Einer muss ja am Stand bleiben!“
Ja danke. Das ich gestern auch der einzige war, der nichtmal eine Pause zugesprochen bekam, tut da wohl auch nichts zur Sache. Alle anderen Mitarbeiter wurden nacheinander in die Pause geschickt, mit Essensmarken und der Auflage, in 30 Minuten wieder da zu sein. Bloß ich bekam keine Gelegenheit.
Bin dann gegen 22 Uhr zur Chefin und hab mal gefragt, ob ich jetzt langsam mal gehen dürfte. Sie sah mich mit großen Augen an. „Was, du warst noch nicht unterwegs?“ „Äh nein?“ Meine Chefin fasste sich in den Nacken. „Jetzt willst du aber nichts mehr essen, oder?!“

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4 Gedanken zu “Feuerwerk zum Abschluss

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