Ich klaue deine Nase!

Nach acht Stunden Dauergrinsen und schrecklich guter Laune, komme ich nach Hause und möchte eigentlich nur eines: Schlafen. Und Kaffee. Am besten gleichzeitig. Aber man bekommt nicht immer alles was man will.

„Hey,“ begrüßt mich Kasimir, als ich endlich nach Hause komme.
„Hey“, antworte ich, stell meine Schultasche auf den Tisch und hänge die Jacke an den Haken.
„Alles klar?“, fragt Kasimir, während er auf mich zu kommt. Ich nicke und schiele zum Bett. Letztens noch gelesen, dass so ein Mittagsschlaf wirklich, wirklich gesund ist.
„Du siehst aber nicht so aus!“, klärt mich Kasimir auf. Na danke. Das hebt meine Laune extrem.
„Ich brauch schlaf.“

„Tja, das geht jetzt aber nicht. Wir müsse noch die Sachen für ’s Essen kaufen.“
Ach ja. Das Essen.

„Hey, guck doch nicht so.“ Kasimir hat sich zu mir hinuntergebeugt und sieht mich aus treudoofen Augen an.
„Ich guck nicht. Ich bin einfach verdammt müde.“

„Soll ich dir deine Nase klauen?“, schlägt Kasimir vor und versucht nach meiner Nase zu greifen.
„Nein! Die macht mich doch so süß!“.

„Ach ja?“ Kasimir zieht die Augenbrauen hoch, schnellt nach vorne und umarmt mich.

„Nein!“, kreische ich, als er mir über den Hals leckt.
„Also, könnte süßer sein!“, bemerkt er.

Ich grinse.

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